Am Samstag kamen zum Sonnenuntergang einige buddhistische Mönche und die Leute haben ihren Segen erbeten. Sonntag Abend dann fand ein kleines Tempelfest statt. Man brachte Essen zum Schrein und zündete Rächerstäbchen an (auch ich – je drei vor drei Statuen, je eines links und rechts neben die Tür, drei in das Essen (Räucherstäbchen und Cola haben den selben Effekt wie Mentos und Cola) und den Rest (das waren bei mir 10, da muss sich also jemand verzählt haben) dann im Schrein selber vor die Buddhafiguren). Das Essen wurde eine Zeit lang stehen gelassen und dann wieder eingesammelt und nach Hause genommen. Anschließend wurde gegessen (viel), gesungen (laut und falsch) und auf einer Leinwand Filme gezeigt.
Das Essen hatte übrigens eine gute Wirkung, denn mir wurde versichert, dass ich durch meine Taten im Tempel mit dem Essen die Verheißung auf ein langes Leben zu mir genommen habe. Das darf als Drohung angesehen werden.
Ein paar Photos habe ich auch schon zu flickr.com hochgeladen.
PS: Chinesische Schreine animieren mich immer zu Hochkant-Photos (vermutlich wegen der sich hoch schlängelnden Schlangen). Das mag ich eigentlich so gar nicht.
