Die großen Ereignisse finden immer ohne mich statt. Eben kam ich aus dem Tesko zurück und die Büsche hinterm Haus brennen lichterloh. Die Straße 5 Meter weiter ist voller Aschefussel, es qualmt und knackt.
Am Haus angekommen jaulen die Hunde vor sich hin, weil alle Fenster offen sind – 33 Grad, ein bisschen Lüftung muss ja sein. Dummerweise war die Lüftung in diesem Fall Qualm. Also liess ich sie schnell raus und sie gingen, sich das Feuer aus der Nähe zu betrachten.
Mein Hausherr war auch schon in Aktion und löschte mit dem Gartenschlauch (und meinem Wasser. Was für ein Glück, dass das gratis ist). Er war ziemlich wütend, sofern man sein Stirnrunzeln so deuten kann. Gefühle artikuliert er lieber subtil.
Wir haben da zwei Thesen. Die erste ist die von einem Thai, der seinen Müll verbrannte, was ausser Kontrolle geriet. Das ist aber eher unwahrscheinlich, weil hier alle am Abend ihren Kram verbrennen. Die andere These ist schon wahrscheinlicher: Große Trockenheit seit Wochen, Hitze und eine achtlos weg geworfene Chipstüte dürften ausreichen, um das Stroh zum Brennen zu bekommen.
2 Kommentare
Patrick am Sonntag, dem 18. März 2007
Ja, ich dachte an Reflektion und so einem Strahlenbuendlungskram. Heiss ist es ja. Das Photo kommt nicht wieder raus ;) Meine Leser muessen doch wissen, mit wem sie es zu tun haben.
Gestern habe ich uebrigens auch ein wenig zum Thema Massenmoerder recherchiert. Aber eher bei Wikipedia, die verlinken so sehr, dass man nicht los kommt.


Claude am Samstag, dem 17. März 2007
Chipstüte? Beschichtung mit Alufolie!? Mach das Foto wieder raus, ich lese gerade ein Buch über einen Serienkiller, möchte ich nicht mit deinem Gesicht assoziieren, haha!
Gruss, Claude