(Anmerkung der Redaktion: Ab 19 Uhr abends ist es stockduster, weshalb das als Nachts gewertet wird. Künstlerische Freiheit!)
Die Sonne ging unter und mit ihr das Energie-Level meiner kleinen Hütte. Erst ging das Licht aus im Takt der Windstöße, dann blieb es aus und zuckte hin und wieder. Das ganze Spektakel ging eine Stunde, dann blieb es auf immerdar aus.
Dann kam es wieder und ging wieder aus.
Dann habe ich das Licht ausgeschaltet und mich auf die Veranda gesetzt und die Nacht genossen. Gewitter (nichts Neues), Regen und Sturm.
Die nächsten vier Stunden saß ich im Dunklen im romantischen Schein meiner Duftkerze. Allerdings ist Romantik beim Leben mit zwei Hunden relativ. Tja. Single halt. Omelet-Kochen (brät man das?) im Kerzenschein ist aber auch ein interessanter Zeitvertreib.
Vor einer halben Stunde dann hab ich mal meine Straße abgefahren (das hat den Vorteil, dass nun Bier im Hause ist) und festgestellt, dass da wo mein DSL Kabel rumhängen sollte ein Baum lag.
Kurz Fu angerufen und Bescheid gesagt, dass sie morgen früh mal die Hausbesitzer anrufen soll und die Lage erklären soll (es war 22:30 Uhr, da schlafen die schon). Fu hat diplomatisch wie sie ist die Hausbesitzer aus dem Bett geklingelt. 10 Minuten später hatte ich Strom, was mir von der Hausherrin im Nachthemd mitgeteilt wurde (lecker). Weitere 10 Minuten später pöttelte der Hausbesitzer mit dem Moped am Haus vorbei. Zwei Minuten später kam er zurück, packte den Nachbarn ein und fuhr wieder weg, Zwei weitere Minuten später ging das Internet wieder.
Morgen betrachten wir dann die Schäden.
Ich glaube ich mag mein Leben.
3 Kommentare
Patrick am Mittwoch, dem 9. Mai 2007
Ja. Schmeckt wie Chips. Also die britischen. Und soll sehr nahrreich sein. Ich mag die Wuermer am liebsten, die haben so einen interessanten nicht definierbaren Geschmack. Heuschrecken hab ich mal gegessen, “weil man das halt mal gemacht haben muss”. Ansonsten ist es sehr fettiges aber nahrreiches Essen.
Claude Feller am Mittwoch, dem 9. Mai 2007
Naja, nach dem unfallträchtigen Wochenende ist das doch ein erfreuliches Erlebnis und ein Beispiel für die in der Regel sehr große Hilfsbereitschaft der Thais.
Wo ist denn der Secret Garden?
Dein Unfall zeigt, dass man nie alleine zum Wasserfall oder in die Berge soll! Ist definitiv gefährlich.
Gruss aus Saarbrücken, Claude

Cem Basman am Mittwoch, dem 9. Mai 2007
Vorgestern habe ich an dich gedacht. Im TV lief eine sehr interessante Reportage über eine fahrende Insektenköchin in Bangkok. Viel über die Krabbeltiere dabei gelernt. Schon mal probiert?