Samui? Samui! Geschichten von der Insel*

02 Jul 2007

Es gibt eine international anerkannte Flagge für den Buddhismus, die man auch hier an buddhistischen Feiertagen in den Tempeln sieht. 1880 wurde sie von einem amerikanischen Journalisten namens Henry Steele Olcott entworfen/verbessert (da ist man sich nicht so ganz einig) und 1885 in Sri Lanka vorgestellt.

Die fünf Farben versinnbildlichen verschiedene buddhistische Konzepte:

Blau symbolisiert das universelle Mitgefühl (Loving kindness, peace and universal compassion)
Gelb symbolisiert den Mittleren Weg (The Middle Path – avoiding extremes, emptiness)
Rot symbolisiert den Segen der Praxis (Vollendung, Weisheit, Tugend, Glück und Erhabenheit), (Blessings of practice – achievement, wisdom, virtue, fortune and dignity)
Weiß symbolisiert die Reinheit des Dharma (der Lehre) und vollkommende Befreiung jenseits von Zeit- und Raumgebundenheit. (Purity of Dharma – it leads to liberation, outside of time or space)
Orange symbolisiert die Weisheit der Buddhalehre (The Buddha’s Teaching – wisdom)[1]

Der sechste Streifen wird immer mit den 5 Farben dargestellt, soll aber eine Mischfarbe aus allen 5 Farben sein, was die Einheit der Buddhisten verdeutlichen soll.


1 die fünfte Farbe ist je nach Land unterschiedlich, bspw. in Kambodscha pink und in Tibet orangebraun

2 Kommentare

Cem am Montag, dem 2. Juli 2007

Wie ist eigentlich dein Verhältnis zum Buddhismus? Schliesslich lebst du ja schon länger mittendrin… Beeinflusst es dich persönlich in deinem Leben? Bist du Buddhist (geworden)? Oder sagst du dir, jedem das seine? Übrigens, /OT: Verstehst du dich als Auswanderer? In D ist das ja ein Thema geworden…

Patrick am Dienstag, dem 3. Juli 2007

Ich habe mich schon vorher mit dem Buddhismus beschaeftigt. Hier in Thailand lebt man zwar “mittendrin”, es ist aber eine fern vom “herkoemmlichen” Buddhismus angelegte Mischform mit vielen animalistischen Konzepten. Mit den Theorien und Geschichten habe ich mich schon intensiv beschaeftigt. Buddhist bin ich wohl nicht, koennte es aber werden. Allerdings ist das nicht so ein Fingerschnippsdings sondern eher ein laengerer Prozess.

Auswanderer: Nein. Um Auswanderer zu sein, benoetigt man doch heutzutage ein Kamerateam, oder?

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