Die interessanteste Erfahrung heute war, dass ich Leute über den Tod von Galyani Vadhana weinen gesehen habe, die bisher das Königshaus mit keinem einzigen Wort erwähnt haben. Ihr Tod hat mir heute bspw. den ersten Thai-Kommentar in dieser kleinen Publikation eingebracht, den ich kurz und still aus Mangel an Worten mit “rest in peace” übersetzen möchte. Die königliche Familie ist so sehr in das Leben der Thais verwoben, dass “wir Farangs” es wohl niemals begreifen werden.
Es erinnert mich ein bisschen an den Tod meines Grossvaters. Plötzlich war ein wichtiger Pfeiler meiner Existenz verschwunden. Man glaubt nicht, dass die betreffenden Personen eines Tages nicht mehr da sein werden, weil sie einfach essentiell für das Selbstverständnis des eigenen Seins sind. Für das kleine Universum in dem man sich wohl fühlt.
Insofern mache ich mir Sorgen um den Zustand des Landes, wenn andere Mitglieder der Königsfamilie sterben werden. Die durchschnittliche Lebenserwartung in Thailand ist 72.55 Jahre.
2 Kommentare
Patrick am Donnerstag, dem 3. Januar 2008
Ich glaube, es ist busines as usual.

Mario am Donnerstag, dem 3. Januar 2008
Da mache ich mir schon länger Gedanken drum. Man möchte sich nicht ausmalen, in welch eine schwere und langandauernde Depression Land und Bevölkerung fallen könnte mit Auswirkungen in den verschiedensten Bereichen.
Ist denn hiervon:
“The interior ministry also asked entertainment businesses including bars and karaoke lounges to “refrain from entertainment activities” for 15 days, a government official said without elaborating.”
etwas auf der Insel zu bemerken, oder ist im Tourismus “business as usual” ?