Samui? Samui! Geschichten von der Insel*

12 Aug 2005

Nun gut. Hätte ich eine Digitalkamera, die funktioniert, würde ich ein Foto geschossen haben von einem Haus mit einer sehr großen Veranda, einer langen Treppe und einer süßen Thai auf den Stufen. Darunter hätte ich dann geschrieben: “Die Neue”. Das wäre ganz nett.

Ich habe aber keine Kamera (zumindest keine die funktioniert), also müssen wir mal Kopfkino spielen. Darf ich vorstellen? Die Neue. Hütte. Eine lange Treppe führt zu einer etwa 10qm großen Veranda. Es schließt sich ein kleines Medienzimmer an (derzeit nur mit Kabel-TV, DVD/VCD/MP3-Player werden folgen) ausgerüstet mit zwei Sesseln, einer Couch und einem Glas=Couchtisch. Dahinter geht es in einen Raum (die Partyhalle), in dem eine Spüle fest eingemauert ist, sehr groß und sehr leer. Es hallt ein wenig. Hier könnte man ja ein Arbeitszimmer oder eine Großraumküche einrichten. Daran anschließend ein Schlafzimmer mit überaus großem Bett (die Spielwiese) und Air Condition sowie ein Bad (nur Dusche, Platz für einen Whirlpool ist aber noch) – das Spa Beddig.

Sagen wir so. Ich habe ein neues Haus. Gemietet. Es ist ein bisschen groß. Ein bisschen größer als das alte Haus. Ein bisschen sehr groß. Eigentlich riesengroß. Ich hoffe nicht zu groß Nagut, jetzt kann der ohnehin schon das ganze Jahr so häufig eintrudelnde Besuch auch bei mir übernachten ;)

PS: Die Thai auf der Treppe des Kopfkinos war übrigens nur zur Verschönerung da, weil noch keine Blumentöpfe das Bild verzieren.

PPS: Dieses Haus hätte fast eine Housewarming-Party verdient. Ich werde das Wochenende mal in den einschlägigen Bekanntschaftserringungslokalitäten nach geeigneten, ähm, Gästen Ausschau halten.

PPPS: Ach, fast vergessen, über meiner Treppe hängt so ein komisches Glockenspiel, das im Wind vor sich hin glockt. Es ist hier sehr windig. Es ist einerseits entspannend. Hat aber nicht unbedeutenden Einfluss auf den Verlauf des jeweils geträumten Traumes.

3 Kommentare

blanca am Samstag, dem 13. August 2005

... das mit dem windspiel kommt mir bekannt vor – ich habe es irgendwann abgehängt, weil ich nur noch diesen ton im ohr hatte – selbst wenn ich nicht zu hause war oder es nicht “glockte” ... irgendwann nervte es nur noch … seitdem es weg ist, lebe ich entspannter ;-)

Patrick am Samstag, dem 13. August 2005

Na ich werde vermutlich ein größeres hölzernes versorgen, das hier ist so ein kleines metallenes Touristenklingklangding. Aber entspannend ist es schon. Ich muss bei Gelegenheit mal ein paar Träume mit Klingklang notieren.

blanca am Sonntag, dem 14. August 2005

... ich bin gespannt ;-)

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