Samui? Samui! Geschichten von der Insel*

18 Okt 2005

Heute habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht. Für mich. Die Gute: In meinem Haus befindet sich nichts, was ein zufällig vorbeikommender Thai-Gelegenheitsbeschaffer auf seinen Gelegenheitsbeschaffungszügen in der Nachbarschaft als mitnehmenswert betrachtet. Diese Strategie nach meinem ersten Einbruch (!! klar, ne?) hat sich bezahlt gemacht. Ich verlasse mein Haus nicht ohne Papiere und allem monetär verwertbaren Kram. Also nicht viel. Ich war mir schon eine ganze Weile ziemlich sicher, dass dieses Vorgehen optimal ist. Bewiesen werden konnte es aber nur durch einen unangekündigten Test, der gestern im Laufe des Tages stattfand.

Die schlechte Nachricht ist übrigens, dass solche unangekündigten Tests nervig sind. Man kommt heim und alles sieht anders aus als zum Zeitpunkt als man ging. Die Wäsche ist durchwühlt, das Bett umgepflügt, die Thailehrbücher umsortiert. Was an meinem Selbstbewusstsein nagt (so noch etwas vorhanden ist) ist die Tatsache, dass meine supercoole Dolbyanlage wohl nicht gut genug für sie war. Aber sie haben ja auch schon den Whisky verschmäht das letzte Mal.

Man schläft schlechter.

3 Kommentare

BloggingTom am Dienstag, dem 18. Oktober 2005

Würde sich das theoretische und praktische Sicherheitsgefühl in einem Condo (“Apattmeeent”) nicht merklich erhöhen?
Immerhin wär da meist ein Security dem man “ans Bein pissen” könnte…

Fabio am Dienstag, dem 18. Oktober 2005

Das ist ja mal selten … doof. Deine Statistik stimmt allerdings nicht ganz, bei mir sind sie mittlerweile auch schon 2x eingestiegen. Ich bin mir jetzt sicher, daß in meinem neuen Haus auch schon mal jemand unrechtmäßig zu Gange war und Wertgegenstände entwendet hat.

Patrick am Dienstag, dem 18. Oktober 2005

@tom: wir haben auf der insel kein condominium. leider. aber ich halte ausschau nach einem hong in der stadt.

@fabio: ist geändert. isch sach mal, das lamaital is nich sicher.

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