Heute druckste Fu den ganzen Abend herum und rückte dann nach einer Weile heraus, mit ihrem Buddha-Anhänger. Von ihrem Bruder geschenkt, gefertigt in einem Wat in Phrae und glücksbringend. “You know that!”. Ein von meinem schrägen Humor unantastbares Symbol.
Er wurde mir mit dreifachem “sa buddhasa”-Vers und einigen anderen Pali-Sprüchen umgehängt und ich bekam noch einige Befehle mit auf den Weg. Nicht abnehmen, beim Duschen nach hinten drehen, nichts Unanständiges anstellen.
Mir soll er Aufträge bringen. Was man halt so als Glück bezeichnen könnte.
Auf der Heimfahrt kippte sie zuerst mit ihrem Moped um. Dann stand sie 5 Minuten an der Einmündung zur Ringroad und kam “aus Verkehrsgründen” nicht auf die Ringroad. Ich wartete derweil auf selbiger und sie. Als nächstes stieß sie fast mit einem Mülltruck zusammen. Als sie anschließend auf ihre Soi einbiegen wollte rutsche sie mit lautem Knall durch eine der Lücken in den die Straßenränder füllenden Kanalisationsabdeckungen und verließ ihren Mopedsitz ein zweites Mal unfreiwillig.
Ich hab ihr den Buddha zurück gegeben.

tom am Mittwoch, dem 23. August 2006
Gut gemacht! Den letzten Neuwagen kaufte meine Partnerin an einem vom Mönch bestimmten Datum und liess sich dann irgendwelche religiösen Malereien an den Dachhimmel pinseln. Innerhalb eines knappen Jahres fuhr uns dreimal je einer in den Hintern, ein weiterer im Rückwärtsgang vornerein und eine Mopedfahrerin in die Seite, wir im Stau stehend… Wir waren zwar nie Schuld, aber unser Auto andauernd in der Werkstatt. Seit einer Woche haben wir nun ein neues Auto, diesmal ohne Malereien und anderen ästhetischen Ritualmorden am mobilen Untersatz. Ich hatte es untersagt. Nun es wird sich zeigen, was richtiger war…