Samui? Samui! David's Neighbour's Notizen über sein Leben als Auswanderer auf der Insel Koh Samui in Thailand. Auf Deutsch, und so...

In the laundry Pt.II

(Schrieb ich schon mal, dass ich beim Titel immer an “In the navy” gesungen von irgendeinem russischen Männchor und den Leningrad Cowboys denken muss? Nein? Ist hiermit geschehen.)

Frohgemut machte ich mich gestern mit meinen zusammengekratzten 160” /> auf den Weg zur Laundry. Die Sonne schien, mein Moped war vollgetankt — was sollte mir schon entgegentreten? Ein Mann trat mir dort angekommen entgegen und verlangte 170 THB. Ich also heim, 10 THB aus der Portokasse gekratzt und wieder hin. Der Mann war weg und ich konnte mich mit der jungen Frau unterhalten, welche die zarten Stoffe behende zusammen legte. Naja. Unterhalten war etwas falsch gesagt. Sie meinte zu mir “Where do you stay today?” — Ich sagte “Oh, I have a house down there!” und fuchtelte mit der Hand in etwa in der Gegend rum, wo mein Haus liegen müsste. Im Kopf entspann sich schon wieder eine Zweitdiskussion in der Art “Nun nichts Falsches sagen, sonst will sie mitkommen.” Sie belies es dann aber bei der in simplen Schulenglisch formulierten Frage “And where do you come from?” worauf ich mit “Fromm tschörrmännieh” antwortete. Sie “ah, jimmy”. Wir grinsten beide und ich zog mit meiner Wäsche von dannen.

Saubere Wäsche. Für 170 THB (das ist etwas mehr als 3 Euro). In einem sauberen Seesack. Hätte ich ihr sagen sollen, dass der Seesack nur ein Transportmittel ist?