Dell suckz
Naja, als ich meinen kleinen Inspiron 8200 kaufte, war das ein ganz nettes Teil zum Existenz gründen. Inzwischen ist das Gerät aber nur noch der Horror.
Seit einigen Tagen bemerke ich recht häufig das Batteriesymbol in der Taskleiste, auch wenn das Netzteil angeschlossen ist. Nach ein bisschen Fehlersuche stelle ich dann fest, dass es einen Kabelbruch an der Stelle hat, an der das Kabel nicht brechen soll, weil es mit einer technologisch hochwertigen Anti-Kabelbruch-Verpackung ausgestattet ist.
Nun gut. Ich weiss jetzt, wo ich rütteln muss, um Strom vom Kabel zu bekommen. Ich gehe aber davon aus, dass über kurz oder lang das Netzteil seinen Geist aufgibt.
Nun sind die Leute bei Dell ja nicht dumm. Sie wären es, würden sie Netzteile herstellen, die überall erhältlich sind. Sie sind es nicht, also hat das Netzteil einen netzteiligen Stecker, der an keinem anderen Netzteil zu finden ist. Mit drei Löchern an verschiedenen Stellen. Sehr nervig.
Ich surfte also so vor mich hin und landete willentlich auf der Dell-Seite, um mal zu schauen, was man denn so für ein super-cooles Dell-Netzteil hinblättern darf. 60 Euro (man darf sich diese zwei Worte gerne als geschrieen vorstellen.
Hey. 60 Euro!!!! Das sind hier zwei Thaifrauen für mindestens zwei Tage. Oder eine für eine Woche.
Da könnte ich mir glatt nen neuen Rechner für kaufen.
Schöner Mist. Und dann steht auf dem Netzteil noch in frechen Buchstaben “Made in Thailand” drauf.
Hat zufülligerweise jemand da draussen der in den nächsten Wochen nach Thailand reist ein Netzteil rumliegen das in meinen kleinen Inspiron reinpasst und braucht es nicht mehr?
Die Hölle.
Und die Webseite von Dell funktioniert auch nur im Internet Explorer.
Die Hölle.
[Update] 5 Minuten nach Onlinestellen dieses Eintrages blitzte das Netzteil. Nun ist es im Eimer. Eine Katastrophe.
Patrick Kollitsch (Dipl. Ing. (FH), soviel Zeit muss sein) hat die ersten 18641 Tage seines Lebens hinter sich und die letzten 7861 Tage davon in Thailand auf Koh Samui, einer kleinen aber ausreichend großen Insel im Golf von Thailand, zu-, ge-, über-, be- und verbracht.
Nun allein bewohnt er einen kleinen Bungalow unter Palmen in Bang Por im Nordwesten der Insel.
In seiner Un-Freizeit bietet er klein- und mittelständischen Unternehmen auf der Insel (und im gesamten südostasiatischen Raum) Dienstleistungen rund um “everything online” an. Man kennt ihn als David’s Neighbour — Online Marketing made in Paradise, denn nichts geht über einen wirksamen Slogan.
Er schreibt hier auf Samui? Samui! über das ganz alltägliche Leben als Farang in Thailand, die Höhen und Tiefen des Lebens und andere Dinge, die ihn interessieren.