Samui? Samui! David's Neighbour's Notizen über sein Leben als Auswanderer auf der Insel Koh Samui in Thailand. Auf Deutsch, und so...

Geschichten von der Tankstelle – Teil 3: Shake it boy!

Jetzt wo man mir alles oder zumindest ‘meine’ Tankstelle die sich direkt auf dem Weg zur Arbeit befand und deren Tank-Thais mein ‘full please’ verstanden genommen hat muss ich mich gezwungenerma?en auf andere Betankungsmöglichkeiten in der Gegend konzentrieren. Und so sieht man dann und wann wenn das ‘Bitte betank mich wieder’-Lämpchen am Moped blinkt einen fusseligen Farang durch die Gegend heizen auf der Suche nach Brennstoff für den roten Teufel.

Eines Tages befuhr ich eine Tankstelle im tiefsten Süden der Insel auf der Suche nach dem kostbaren Nass. Dort angekommen stand ich vor dem ersten Problem. Niemand da. Ich wartete ein Stück, blickte überaus selbstsicher in der Gegend umher und begann dann den Tank freizulegen. Hätte ich mal eher tun sollen, denn sofort kam ein kleiner Tank-Thai angerannt und grinste mich überaus freundlich an. Ich grinste zurück und dachte mir ‘ja, nett, komische Situation’ was es auch war. Denn er begann nicht zu betanken. Ich grinste. Er grinste. Ich zeigte auf meinen Tank. Er auf zwei Säulen. Ah. Soso. Gibt es doch glatt 2 Sorten Benzin auf der Insel. Luxus pur. Ich zog bloss die Schultern hoch, weil ich absolut keinen Dunst hatte, was mein Moped denn nun wirklich frisst. Er grinste, beugte sich vor, nahm den Mopedsitz in beide Hände, hielt seinen Kopf schräg, äugte in den Tank und begann zu wackeln. Nicht nur das Moped, alles an ihm wackelte vor sich hin. Nach einer Weile kam er grinsend wieder hoch, nahm die beiden Tanksäulen unter genauere Beobachtung und entschied sich fär eine Sorte (die teuere). Geschafft. Tank ein weiteres Mal voll.