May Mii Bumbui
Heute meinte die Frau des Englischlehrers (<txp:gho_permalink id=“319”>häh? wie? was? Englischlehrer?</txp:gho_permalink>) beim wöchentlichen Plausch zu mir “May Mii Bumbui Kaaaaaaaaah” (viele Frauen sprechen das Kah ziemlich niedlich langgezogen aus) gefolgt von einem schnellen und unverständlichen Redeschwall den der Englischlehrer in etwa mit ich war mal dicker und habe nun sichtbar abgenommen und sehe richtig handsome aus übersetzte.
Hmm. Nett. Ich persönlich finde mich ja immer noch recht platzeinnehmend, aber wenn ältere Frauen mir erklären dem wäre nicht so ist das eine Einsicht und Information die mir ich dankend als Fakt aneigne. Es ist auch schon längere Zeit kein Stuhl unter mir zusammengebrochen.
Wobei es eigentlich ein Attraktivitätsverlust nach thailändischem Verständnis ist, keinen Bauch zu haben. Die Frauen (Hauptzielgruppe) stehen auf Bäuche. Größtenteils weil das Wohlstand symbolisiert. Nun wisst ihr auch warum mir gerade jetzt ein leichtes Grinsen im Gesicht liegt.
Frau Englischlehrerin sollte die Reste des Bauches mal ohne Shirt sehen. Das Gewölbe hängt nämlich ziemlich unmotiviert in der Gegend rum. Wenn ich nicht jedesmal beim Gedanken an mich in Trainingsklamotten Thaiboxing praktizierend in minutenlanges Gelächter ausbrechen würde hätte ich sogar schon mal eine Schnupperlektion genommen (vermutlich nur um sofort wieder aufzugeben).
Übrigens laufen mir morgens immer die Mädchen vom Frauenboxen über den Weg. Sie laufen, ich fahre, wir grüßen uns. Niedlich. Ich mag schlagende Frauen.
PS: Ich sollte anfangen Frauen nicht mehr als Mädchen zu bezeichnen. Ich bin jetzt alt, die Zielgruppe auch.
Patrick Kollitsch (Dipl. Ing. (FH), soviel Zeit muss sein) hat die ersten 18641 Tage seines Lebens hinter sich und die letzten 7861 Tage davon in Thailand auf Koh Samui, einer kleinen aber ausreichend großen Insel im Golf von Thailand, zu-, ge-, über-, be- und verbracht.
Nun allein bewohnt er einen kleinen Bungalow unter Palmen in Bang Por im Nordwesten der Insel.
In seiner Un-Freizeit bietet er klein- und mittelständischen Unternehmen auf der Insel (und im gesamten südostasiatischen Raum) Dienstleistungen rund um “everything online” an. Man kennt ihn als David’s Neighbour — Online Marketing made in Paradise, denn nichts geht über einen wirksamen Slogan.
Er schreibt hier auf Samui? Samui! über das ganz alltägliche Leben als Farang in Thailand, die Höhen und Tiefen des Lebens und andere Dinge, die ihn interessieren.