Bombenwetter
Man sagt ja, zu Sonkran (13. bis 15. April) sollte man nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Das kann tödlich sein, weil die Thais drei Tage lang trinken und Auto fahren. Ich persönlich finde ja, sie fahren immer wie die Verrückten. Heute morgen zum Beispiel bei der gemütlichen Fahrt zum Kaffee in Nathon — gemütlich weil der Hund im Körbchen immer eine Maximalgeschwindigkeit von 40km/h verlangt, das Fell verfilzt sonst zu sehr — wurde ich dreimal fast umgebracht. Es gibt hier Leute die nur für die Zeit rund um Sonkran eine Unfallversicherung abschließen. Ratet mal, wer eine hat. Das Dumme mit diesen Versicherungen ist immer: man braucht sie nur, wenn man sie nicht hat.
Jedenfalls war es schon beim Frühstück in Nathon recht warm. Im Norden wurden gestern 42 Grad Celsius gemessen und auf der Insel sind es so um die 35 Grad am Tage. Den verbringt man entweder im klimatisierten Büro oder wenn man Urlaub hat im klimatisierten Schlafgemache. Mit Ventilator. Selbst der Hund liegt hechelnd in der Ecke.
Wenn man bedenkt dass das bis Mai noch heißer werden soll… Tststs… Tropen…
PS: Zu Sonkran werde ich übrigens zentimeterdick mit Sonnenschutz (Faktor 50) bedeckt 9 Tempel besuchen. Warum, wieso, weshalb — erklär ich hinterher einmal. Ich sage nur, dass Sonkran an manchen Ecken hier als “das Fest der 9 Tempel” bezeichnet wird.
Patrick Kollitsch (Dipl. Ing. (FH), soviel Zeit muss sein) hat die ersten 18641 Tage seines Lebens hinter sich und die letzten 7861 Tage davon in Thailand auf Koh Samui, einer kleinen aber ausreichend großen Insel im Golf von Thailand, zu-, ge-, über-, be- und verbracht.
Nun allein bewohnt er einen kleinen Bungalow unter Palmen in Bang Por im Nordwesten der Insel.
In seiner Un-Freizeit bietet er klein- und mittelständischen Unternehmen auf der Insel (und im gesamten südostasiatischen Raum) Dienstleistungen rund um “everything online” an. Man kennt ihn als David’s Neighbour — Online Marketing made in Paradise, denn nichts geht über einen wirksamen Slogan.
Er schreibt hier auf Samui? Samui! über das ganz alltägliche Leben als Farang in Thailand, die Höhen und Tiefen des Lebens und andere Dinge, die ihn interessieren.