Samui? Samui! David's Neighbour's Notizen über sein Leben als Auswanderer auf der Insel Koh Samui in Thailand. Auf Deutsch, und so...

Der Tag der neun Tempel

Neulich war Songkran, das buddhistische Neujahrsfest. Bis vor einigen Jahren war das identisch mit dem thailändischen kalendarischen Neujahr. Inzwischen ist auch hier der 1. Januar der erste Tag des Jahres. Das hält die Thailänder nicht davon ab auch Songkran zu feiern. Es findet jedes Jahr vom 13. bis zum 15. April statt. Am Tag vor Songkran sollte man sein Haus säubern, damit der “Dreck des alten Jahres” nicht mit ins neue Jahr kommt.

Eine der vielen Traditionen zu Songkran ist übrigens der Besuch von neun Tempeln, was wir dann auch gemacht haben. Man bringt den Mönchen verschiedene Dinge fürs tägliche Leben (das kann ein Eimer voller Lebensmittel sein oder auch nur ein bisschen Medizin) und tut damit Gutes (tham bon) fürs nächste Leben.

Unsere einzelnen Stationen:

  • Wat Pukhao Thong

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        Das ist der "Wat nebenan". Ich komme nahezu t&auml;glich dran vorbei.<br /> Die Leute aus Ban Maenam feiern hier ihre Feste, gehen w&auml;hlen und<br /> sitzen auch sonst immer hier herum. Die M&ouml;nche allerdings waren nicht sehr nett (m&uuml;ssen sie auch nicht).
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        <strong>Wat Sisu Wanna Ram</strong>
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        In diesem Tempel gibt es nur einen einzigen M&ouml;nch. Der allerdings war sehr gespr&auml;chig und hielt eine kleine Predigt. Die ich nicht verstand, aber im Grunde ging es darum, Gutes zu tun (tham bon).
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        <strong>Wat Sietavib</strong>
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        Diesen Wat habe ich schon &ouml;fters besucht. Diesmal war er mit vielen Kindern bev&ouml;lkert, die zu Songkran meistens einige Tage als M&ouml;nch leben.
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        <strong>Wat Chaeng</strong>
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        Hier nahm ein uralter M&ouml;nch, der im Sitzen schlief und nur noch Haut und Knochen war, unsere Geschenke entgegen. Pokki bekam von ihm<br /> dann Wasser angeboten.
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        <strong>Wat Khong Kharam</strong>
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        Dieser Wat ist sehr klein. Der Bot ist normalerweise geschlossen. Diesmal aber war er offen und wir konnten einige Buddhastatuen bewundern.
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        <strong>Wat Hin Lad</strong>
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        Wer auf Samui war und diesen Tempel nicht besucht hat ist bedauernswert. Rings um einen kleinen Wasserfall verbergen sich mitten im Dschungel einige Statuen und ein sehr ruhiger Tempel. Der Headmonk spricht Englisch und hat uns w&auml;hrend er zu Mittag a&szlig; einige thail&auml;ndische Klatschmagazine durchbl&auml;ttern lassen.
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        <strong>Wat Kiri Wongkaram</strong>
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        Sehr sch&ouml;ner Tempel. Etwas abgelegen. Es machten sich erste Erm&uuml;dungserscheinungen bemerkbar.
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        <strong>Pagoda</strong>
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        Die Pagode hat einen kleinen Tempel auf dem Berg. Man muss ihn ein bisschen suchen und sollte einen vollen Motoradtank haben, denn die Stra&szlig;e dahin hat eine solche Steigung, dass das Moped ausgeht, wenn der Tank nur halbvoll ist. Es lohnt aber.
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        <strong>Buddha Footprint</strong>
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        Der M&ouml;nch in diesem Tempel hat uns eine Stunde lang erz&auml;hlt, dass es nicht nur darum geht, Gutes zu tun. Mehr hab ich nicht verstanden. Au&szlig;erdem hat er mir erkl&auml;rt, dass es auf der Insel 32 Tempel gibt. Ich war immer der Meinung es sind 28 (laut Karte 27)
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Falls sich jemand fragt, warum es gerade 9 Tempel sind, die man besuchen sollte: man schafft nicht mehr. Wir waren von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang unterwegs und hinterher ziemlich fertig. Und wie gesagt: Es sind noch genügend Tempel für die nächsten zwei Jahre auf der Insel vorhanden.

PS: Dem ein oder anderen mag auffallen, dass ich die “berühmten raditionellen Wasserschlachten” nicht erwähnt habe. Das liegt daran, dass sie nicht traditionell sind. Man gie?t Wasser über Buddhastatuen oder die Hände der älteren Familienmitglieder.