Der Tag des Teufels
Gestern war ja bekanntermassen der Tag des Teufels (06.06.06). In meinem Leben ist nichts Schlimmes passiert. Also alles nur Mache?
In den Starnews (Expat-Bildzeitungs-Fernsehen aus verschiedenen britischen Newsquellen around the world, die News gestern unter anderem das erste Training der deutschen Nationalmannschaft) wurden verschiedene indonesische Leute interviewed. Dort ist der katholische Glaube relativ stark verbreitet und unter anderem wurde über ein Krankenhaus mit richtig vielen Geburten gestern berichtet. Leider hatten die Ärzte nichts zu sagen als “Es gab eine deformierte Hand, ansonsten lief alles nach Plan”. Musste man also eine richtig gläubige Neumutter befragen und die gab dann in etwa folgendes zu Protokoll: “Ich glaube an Gott und bete viel. Den Teufel gibt es nicht. Deshalb geht es uns allen gut.” Soso. Ich dachte immer der Teufel gehört dazu.
Leider gab es aber im Großen und Ganzen nichts teuflisches zu berichten gestern. Keine Massenmorde, Amokattentäter und nicht mal Tote im Süden Thailands.
Im Thailändischen heißt 6 “hok”. Hok bedeutet auch “fallen”. Somit hat es die 6 ohne irgendwelche christlichen Lehren auch hier zur unglücklichen Nummer bei Anhäufung gebracht. Das Gegenteil der 6 ist die 9, die wiederum die höchste der Ziffern darstellt. Je mehr Neunen auf einer Banknote (Seriennummer) zu finden sind, umso glücklicher wird man mit dieser Banknote. Das Optimum ist natürlich eine Seriennummer die mit 9 anfängt und mit 9 endet.
Damit erklärt sich dann auch, warum man hierzulande beim Kauf von Calling-Cards immer eine Liste mit Nummern vorgelegt bekommt und sich selbst eine Nummer heraussuchen kann. Ich werde das beim nächsten Mal beachten ;)
Patrick Kollitsch (Dipl. Ing. (FH), soviel Zeit muss sein) hat die ersten 18641 Tage seines Lebens hinter sich und die letzten 7861 Tage davon in Thailand auf Koh Samui, einer kleinen aber ausreichend großen Insel im Golf von Thailand, zu-, ge-, über-, be- und verbracht.
Nun allein bewohnt er einen kleinen Bungalow unter Palmen in Bang Por im Nordwesten der Insel.
In seiner Un-Freizeit bietet er klein- und mittelständischen Unternehmen auf der Insel (und im gesamten südostasiatischen Raum) Dienstleistungen rund um “everything online” an. Man kennt ihn als David’s Neighbour — Online Marketing made in Paradise, denn nichts geht über einen wirksamen Slogan.
Er schreibt hier auf Samui? Samui! über das ganz alltägliche Leben als Farang in Thailand, die Höhen und Tiefen des Lebens und andere Dinge, die ihn interessieren.