Erleuchtung
Neulich gingen innerhalb einer Woche zwei meiner drei “Außenlampen” kaputt. Da sich niemand anderes dafür interessierte dachte ich mir, als Ingenieur kriegst du das sicher auch selbst hin. Ich bin ja fürchterlich clever (stellen Sie sich hier einen vollschlanken Autoren vor der sich mit dem rechten Zeigefinger gegen die rechte Augenbraue tippt) und weil sich meine Energierechnung im letzten Monat verdreifacht hat weil ich von zu Hause aus arbeite kaufte ich drei Energiesparglühbirnen mit je 8 Watt, was laut Packung 60 Watt entsprechen sollte. Philips. Deutsche Qualität. Ich bestieg heute morgen also todesmutig die Verandabrüstung, entschraubte die Laternenhüllen, wechselte die Glühbirnen und verschraubte alles wieder. Dem Ingenieur ist nichts zu schör. Beobachtet wurde ich von einigen Thais die lustige Bemerkungen zum dicken Farang (farang uan sanook maak mai krap) machten und meine Probleme mit dem Lösen einer der Birnen kommentierten. Ich lies mir nichts anmerken und vollendete die Mission projektplangemäß.
Jetzt leuchtet mein Haus mit 8 energiespar-Watt. Das ist ungefähr das Dreifache des bisherigen Nachtlichtes um mein Haus herum wie ich nach der Installation feststellen durfte. Auf meiner Veranda ist Tageslicht.
Ich habe mich entschieden mir nichts anmerken zu lassen und so zu tun, also ob das mein Plan war.
Patrick Kollitsch (Dipl. Ing. (FH), soviel Zeit muss sein) hat die ersten 18641 Tage seines Lebens hinter sich und die letzten 7861 Tage davon in Thailand auf Koh Samui, einer kleinen aber ausreichend großen Insel im Golf von Thailand, zu-, ge-, über-, be- und verbracht.
Nun allein bewohnt er einen kleinen Bungalow unter Palmen in Bang Por im Nordwesten der Insel.
In seiner Un-Freizeit bietet er klein- und mittelständischen Unternehmen auf der Insel (und im gesamten südostasiatischen Raum) Dienstleistungen rund um “everything online” an. Man kennt ihn als David’s Neighbour — Online Marketing made in Paradise, denn nichts geht über einen wirksamen Slogan.
Er schreibt hier auf Samui? Samui! über das ganz alltägliche Leben als Farang in Thailand, die Höhen und Tiefen des Lebens und andere Dinge, die ihn interessieren.