Samui? Samui! Notizen über mein Leben als Auswanderer auf Koh Samui, Thailand

Eine königliche Bloggerin

Ziemlich viel Buzz (yeah! Schlagworte! Für die älteren unter meinen Lesern, es handelt sich um ein Wort für “Rumor, Begeisterung”) machten die Medien des Landes in den vergangenen Tagen über Ihre Königliche Hoheit Prinzessing Maha Chakri Sirindhorn, die ein Blog führen soll. Leider relativiert sich das alles und aus dem Blog ist ein Eintrag geworden, der zudem noch aus einem einzelnen Absatz besteht.

Nichtsdestotrotz ist das, was sie zu bloggen hat, relevant:

We have witnessed in this past century that English has become a global language without much understanding of the process. Nor can we say that we really know the extent of its influence and status as the global language. But, we can be sure of one thing: English can be used as a key to better understanding. As English is used and understood globally, we should be able to communicate, learn and understand each other better. Through English, then, we can make this world more knowledgeable and more understanding.

Mehr aus ihrer Feder konnte ich im Konferenzblog der Future Perfect Konferenz leider nicht finden.

Prinzessin Princess Maha Chakri Sirindhorn hat übrigens meinen höchsten Respekt unter den Königskindern (sagt man das so?). Sie wird hier “Prinzessin der Technologie” oder einfach nur “meine Prinzessin” (O-Ton Fu) genannt. Man sieht sie immer mit einem Schreibblog, in dem sie eifrig Notizen macht.

Dass sie ihre Diplome, Doktortitel und andere akademische Würden nicht aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur königlichen Familie hat, zeigen ihre Positionen in den jährlichen Prüfungsstatistiken thailandweit von 1967 (ihrer 7. Klasse) und 1972 (ihrer 12. Klasse) — Nummer 1.

Viele Thais präferieren sie sogar vor dem Kronprinz Maha Vajiralongkorn.

Um zum Thema Blog zurück zu kommen: Ich finde, es wäre wirklich eine Bereicherung, ein Blog von ihr zu lesen. Sie würde eine Menge zu sagen zu haben, zu gesellschaftlichen und Entwicklungs-Themen — und die Menschen würden sie “lesen”.

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