Schluss mit dem Gerenne
So. Man ist wieder vollwertiges Mitglied der ausländischen Meute in Thailand. Ein Konsulat in einer kleinen malaysischen Stadt hat ein Einsehen mit meinen chaotisch vorgelegten Papieren gehabt und mir ein buntes Visa mit Hologramm (der neueste Schrei in der Thaivisa-Szene) geklebt. Gültig für viele Einreisen innerhalb des nächsten Jahres. Ich werde versuchen, die Einreisen so niedrig zu halten wie möglich und nötig.
Kurze Aufregung gab es dann noch als man feststellte, dass von meiner Arbeitserlaubnis (bzw. deren Kopie) die zweite Seite fehlte. Ich hatte verstanden zwei Kopien von der ersten Seite. Ehem. Beim Pass wollten sie auch zwei Kopien der ID-Seite. Aber man sah wohl von Haft ab, denn ich bekam meinen Pass wie bereits erwähnt mit Stempeln und Hologramm wieder.
Nun hat unsereins also ein Non-Immigrant-B-Visa. Damit kann man arbeiten, Firmen gründen und derart Kram machen. Muss man aber nicht. Man kann auch in den Rotlichtvierteln der Insel rumtüteln und das durch nichtmonatliche Visaruns gesparte Geld, ehm, also, ehm, vertrinken. Genau.
Visaruns sind eine langweilige Sache.
Patrick Kollitsch (Dipl. Ing. (FH), soviel Zeit muss sein) hat die ersten 18641 Tage seines Lebens hinter sich und die letzten 7861 Tage davon in Thailand auf Koh Samui, einer kleinen aber ausreichend großen Insel im Golf von Thailand, zu-, ge-, über-, be- und verbracht.
Nun allein bewohnt er einen kleinen Bungalow unter Palmen in Bang Por im Nordwesten der Insel.
In seiner Un-Freizeit bietet er klein- und mittelständischen Unternehmen auf der Insel (und im gesamten südostasiatischen Raum) Dienstleistungen rund um “everything online” an. Man kennt ihn als David’s Neighbour — Online Marketing made in Paradise, denn nichts geht über einen wirksamen Slogan.
Er schreibt hier auf Samui? Samui! über das ganz alltägliche Leben als Farang in Thailand, die Höhen und Tiefen des Lebens und andere Dinge, die ihn interessieren.