Alles wird teurer
Für eine Moped-Tankfüllung zahlt man heutzutage gute 120 Baht. Als ich auf die Insel kam (vor etwas mehr als 1250 Tagen) waren es nur 75 Baht. Die Fährpreise werden ab Morgen erhöht (sorry, ich wusste das schon länger, fand es aber weniger interessant… im Nachhinein hätte man ja ein paar Hamsterkäufe machen können, weil die Tickets auch weiterhin gültig sein werden…) und man rechnet mit zweistelligen Inflationsraten Ende des Jahres in Thailand.
Warum?
Wegen der Touristen. Die bleiben nämlich aus. Dass das alles nur an der derzeitigen politischen Situation und der 100%igen Wahrscheinlichkeit eines Putsches in den nächsten Wochen und Monaten liegt, erwähnen wir mal nicht.
Vor allem die Amerikaner sind ja immer recht schnell verängstigt, weshalb man gleich mal ein paar Flüge zwischen New York und Bangkok beschneidet — aber das sind ja auch die Typen, die zum Fussball-EM-Spiel zwischen Deutschland und der Türkei Reisewarnungen aufgestellt haben… Kein Verlust in meinen Augen.
Schade trotzdem, auf der Insel wird alles ein bisschen teurer.
Patrick Kollitsch (Dipl. Ing. (FH), soviel Zeit muss sein) hat die ersten 18641 Tage seines Lebens hinter sich und die letzten 7861 Tage davon in Thailand auf Koh Samui, einer kleinen aber ausreichend großen Insel im Golf von Thailand, zu-, ge-, über-, be- und verbracht.
Nun allein bewohnt er einen kleinen Bungalow unter Palmen in Bang Por im Nordwesten der Insel.
In seiner Un-Freizeit bietet er klein- und mittelständischen Unternehmen auf der Insel (und im gesamten südostasiatischen Raum) Dienstleistungen rund um “everything online” an. Man kennt ihn als David’s Neighbour — Online Marketing made in Paradise, denn nichts geht über einen wirksamen Slogan.
Er schreibt hier auf Samui? Samui! über das ganz alltägliche Leben als Farang in Thailand, die Höhen und Tiefen des Lebens und andere Dinge, die ihn interessieren.