Samui? Samui! Notizen über mein Leben als Auswanderer auf Koh Samui, Thailand

Terrorismuskunde

?brigens finde ich es Klasse (jetzt mal natürlich nur rein aus terrorismuswissenschaftlicher Sicht geschrieben), dass mit der Flughafen-, ehm, -betriebseinschränkung durch die überaus friedfertigen gelben Demonstranten der PAD die Haupteinnahmequelle der thailändischen Wirtschaft (nein, nicht Reis, keine Pickups und schon gar die Marial Arts) — die Touristen — angegriffen werden.

Man muss den Feind an den Eiern fassen und fest zudrücken und nicht sagen “du, ehm, ich find das so überhaupt nicht cool wie du da einfach so rum machst, hör doch mal auf, du, bitte”. Bei den Touristen hat Thailand bereits seit rund 2 Jahren kräftig an Gesicht verloren und ist gerade dabei auch noch in den Reisewarnungen in die roten Bereiche zu geraten.

Nachdem in den vergangenen Monaten bereits massiv spürbare Rückgänge in den Ankunftszahlen (diverse Freunde müssen in den Ressorts der Insel vermehrt selbst in den eigentlich mit Urlaubsverbot belegten Jahreswechselmonaten der Hochsaison freie Tage nehmen um ?berkapazitäten abzubauen) noch mit der weltweiten Wirtschaftskrise erklärt werden konnten, kann man das jetzt nicht mehr so einfach wegwischen, schlie?lich gibt es ja einreisewillige Randgruppen, nur eben keinen Landeplatz für die Touristenbomber.

Ich sage schon seit ich mich mit diesem Land beschäftigen darf, dass ich zur Durchsetzung gewisser Interessen (wie sage ich es nur möglichst vorsichtig) die Haupteinnahmequellen des jeweiligen Gegners zum Versiegen bringen würde anstatt an Zäunen zu rütteln und “lasst mich rein” oder “lasst mich raus” oder “lass mich in Ruhe” zu rufen. Reden hilft nicht.

Wenn man es dann erst einmal auf die Insel geschafft hat, dann hat man die gro?e Auswahl in den einschlägigen Bars und Massagehandwerksbetrieben. Auch hier hat man sich überplant (als Indiz nimmt der Autor hierbei das hysterisch froh fordernde Kreischen der Stra?enarbeiterinnen, wenn er des Nachts willig dem heimischen Bette entgegenfahrend an Quellen käuflicher Lust vorbeigerät). Es lohnt also auf jeden Fall, einen Besuch im Land des Lächelns zu versuchen. Das Lächeln ist übrigens in den seltensten Fällen Ausdruck reiner Freude…

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