Visarun
In der nächsten Woche darf ich wieder einmal auf Visarun gehen. Diese nützliche Erfindung der Thais, um den Farangs im Lande deutlich zu machen, dass sie nur solange im Lande gedulded sind, wie sie Geld ins Land mit bringen.
Man fährt in gut abgefederten Minibussen an die Grenze, schläft kurz in einem Hotel in einer der Provinzen, von denen man nur hört, wenn Muslims oder Bhuddisten die Köpfe abgeschlagen oder Teehäuser zerbombt werden, springt über die Grenze, füllt ein paar Formulare in einem Malaysischen Thaikonsulat aus, lässt ein paar Passphotos und Unterlagen zurück, verbringt ein paar Stunden in einem klimaanlagengekühlten Einkaufszentrum und holt sich dann sein Visum ab — rechtliche Grundlage für so vieles in den kommenden 15 Monaten.
Das letzte Mal war ich während des Ramadans dort, was die Ernährungssituation etwas verkomplizierte. Diesmal kann ich wenigstens die Malaysische Küche tasten.
Patrick Kollitsch (Dipl. Ing. (FH), soviel Zeit muss sein) hat die ersten 18641 Tage seines Lebens hinter sich und die letzten 7861 Tage davon in Thailand auf Koh Samui, einer kleinen aber ausreichend großen Insel im Golf von Thailand, zu-, ge-, über-, be- und verbracht.
Nun allein bewohnt er einen kleinen Bungalow unter Palmen in Bang Por im Nordwesten der Insel.
In seiner Un-Freizeit bietet er klein- und mittelständischen Unternehmen auf der Insel (und im gesamten südostasiatischen Raum) Dienstleistungen rund um “everything online” an. Man kennt ihn als David’s Neighbour — Online Marketing made in Paradise, denn nichts geht über einen wirksamen Slogan.
Er schreibt hier auf Samui? Samui! über das ganz alltägliche Leben als Farang in Thailand, die Höhen und Tiefen des Lebens und andere Dinge, die ihn interessieren.