Flugzeugträger in der Bucht
Und auch die Deutsche Botschaft schreibt schon einen Rundbrief wegen des Wetters:
Aufgrund anhaltender Stürme und schweren Regenfällen in der südlichen Küstenregion Thailands wurde der Flughafen Koh Samui gestern geschlossen.
Der Flughafen Nakhon Sri Thammarat ist seit dem 25. März geschlossen.
Der Fährbetrieb zwischen dem Festland und den Inseln Koh Samui, Koh Pha Ngan und Koh Tao wurde wegen hoher See und starkem Wind eingestellt.
Bei einer Kontaktaufname mit der Operationszentrale der Royal Thai Navy wurde die Botschaft informiert, dass die thailändische Marine bemüht ist, Notleidende von den Inseln zu evakuieren.
Bei Fragen zu Umbuchungen, Reiseverlauf etc. wenden sie sich bitte an Ihren Reiseveranstalter bzw. ihre Fluggesellschaft.
Tatsächlich soll der Flugzeugträger der thailändischen Marine auf dem Weg sein oder bereits vor Koh Tao liegen um Touristen vor verlängertem (verwässertem) Urlaub zu retten.
Der Wetterbericht klang gestern noch so, als ob es heute nur noch teilweise regnen sollte — das sieht dann heute schon etwas anders aus. Auf der Stra?e fahren Bagger und Schaufelgeräte herum und schütten mit Sand von der Bergseite der Ringroad die Einfahrten auf der Meeresseite der Ringroad zu.
Mein Bach vorm Haus hat sich tief in den Boden gefressen — ein bisschen froh bin ich schon über die Lage meines Hauses, andere Stellen auf der Insel stehen bis zum Hals unter Wasser.
Gestern “durfte” ich ein Resort um die Ecke, für das ich die Website machen durfte besuchen — die Fluten haben einen gro?en Teil des Resorts einfach weg geschwemmt und es wird wohl schlie?en müssen.
Das ist die schwerste Regenperiode meiner sieben Jahre auf der Insel (mal ganz abgesehen davon, dass das Wetter hier normalerweise um diese Jahreszeit trocken, hei?, schwül und durch Wassernotstand geprägt ist.
Patrick Kollitsch (Dipl. Ing. (FH), soviel Zeit muss sein) hat die ersten 18641 Tage seines Lebens hinter sich und die letzten 7861 Tage davon in Thailand auf Koh Samui, einer kleinen aber ausreichend großen Insel im Golf von Thailand, zu-, ge-, über-, be- und verbracht.
Nun allein bewohnt er einen kleinen Bungalow unter Palmen in Bang Por im Nordwesten der Insel.
In seiner Un-Freizeit bietet er klein- und mittelständischen Unternehmen auf der Insel (und im gesamten südostasiatischen Raum) Dienstleistungen rund um “everything online” an. Man kennt ihn als David’s Neighbour — Online Marketing made in Paradise, denn nichts geht über einen wirksamen Slogan.
Er schreibt hier auf Samui? Samui! über das ganz alltägliche Leben als Farang in Thailand, die Höhen und Tiefen des Lebens und andere Dinge, die ihn interessieren.