Es wird ein gutes Jahr! Der Ochs hat gesprochen…
Als Ochse hat man es ziemlich leicht in Thailand, wenn man mehr oder weniger weiss ist. Creme-farbig ist ok. Mit allen anderen Farben ist man mehr oder weniger auf sich selbst gestellt. Aber wie gesagt: weiss, und das Leben ist ein Hit. Dann wird man einmal im Jahr aus dem üppig mit Heu gefülltem Stall und auf ein Feld mit allerlei guter Dinge geführt und dann warten die Leute auch noch darauf, was man zuerst frisst. Was also sollte man nur zuerst fressen…
- Reis oder Mais: die Ernte und die produzierten Nahrungsmittel werden reichlich ausfallen
- Grüne Bohnen oder Sesam: die Ernte und die produzierten Nahrungsmittel werden reichlich ausfallen und die Nahrungsmittel die wir jeden Tag zu uns nehmen werden im ganzen Land verfügbar sein
- Wasser oder Gras — dann wird das Wasser reichlich sein und die Ernten reichhaltig.
- Alkohol — günstige Voraussetzungen für Transportation und der Export/Import-Handel wird florieren
Wir halten fest: Der Handel mit dem Ausland wird also nur dann florieren, wenn die Kühe Alkoholiker sind.
Auch die Kleiderwahl der die Pflügezeremonie durchführenden Personen hat Einfluss auf das kommende Jahr. Allerdings wird die durch astrologische Konstellationen beeinflusst, ist also weniger zufällig gewählt.
Die Ergebnisse der “Royal Ploughing Ceremony” (königliche Plfügezeremonie) in dieser Woche sagen ein regenreiches Jahr — Phra Kho Fa, Phra Kho Lert, Phra Kho Perm and Phra Kho Poon, so die Namen der Ochsen, fraßen Gras.
Das Spektakel wird von vielen Bauern beobachtet, die nach der Zeremonie auf das Feld dürfen und die eben gesäten Reiskörner wieder einsammeln. Man sagt, dass nur ein paar dieser königlichen Körner im eigenen Saatgut ausreichen, um eine reiche Ernte für das Jahr zu garantieren. Außderdem werden Reis-Samen von den Forschungsfeldern des Königs verteilt — 2695 Stück, um genau zu sein.
Auf den meisten Reisfeldern im Lande beginnt man auch an diesem Tag (vergangenem Mittwoch) die Aussaat.
Holy Cow!
Patrick Kollitsch (Dipl. Ing. (FH), soviel Zeit muss sein) hat die ersten 18641 Tage seines Lebens hinter sich und die letzten 7861 Tage davon in Thailand auf Koh Samui, einer kleinen aber ausreichend großen Insel im Golf von Thailand, zu-, ge-, über-, be- und verbracht.
Nun allein bewohnt er einen kleinen Bungalow unter Palmen in Bang Por im Nordwesten der Insel.
In seiner Un-Freizeit bietet er klein- und mittelständischen Unternehmen auf der Insel (und im gesamten südostasiatischen Raum) Dienstleistungen rund um “everything online” an. Man kennt ihn als David’s Neighbour — Online Marketing made in Paradise, denn nichts geht über einen wirksamen Slogan.
Er schreibt hier auf Samui? Samui! über das ganz alltägliche Leben als Farang in Thailand, die Höhen und Tiefen des Lebens und andere Dinge, die ihn interessieren.