Samui? Samui!David's Neighbour's Notizen über sein Leben als Auswanderer auf der Insel Koh Samui in Thailand. Auf Deutsch, und so...

Körperlos

Ein Bild aus Thailand hat es unter die Bilder des Jahres 2007 gebracht.

Two boys, their bodies painted in silver, sit on top of a water buffalo during a parade before the start of Chonburi’s annual buffalo races festival, nearly 75 kilometers (47 miles) southeast of Bangkok, October 24, 2007. The event, which also celebrates the rice harvest, originates back to the buffalo trade in Chonburi, once the trade center of Thailand’s East.

Das Wasserbüffel-Rennen findet seit hunderten von Jahren jeden Oktober in Chonburi statt. Mehr Bilder mit ganzen Körpern und Stieren kann man sich bei Tom Vater ansehen.

Bierlos

Klasse. Die thailändische (?bergangs-)Regierung, rund ein Jahr für viele ?berraschungen gut, hat ganz zum Schluss noch eins draufgesetzt: Ausschankverbot für alkoholische Getränke für das gesamte vergangene Wochenende (Freitags 18 Uhr bis Sonntags 24 Uhr) und das gesamte nächste Wochenende.

Warum? Weil man wählt. (Sagte ich schon, dass man wählt? Also man darf mal wieder demokratisch eine neue Regierung wählen und damit über den Zeitpunkt des nächsten Putsches bestimmen.) Gestern waren Vorwahlen für Leute, die nächsten Sonntag nicht wählen gehen können oder wollen.

“Normalerweise” wird in Thailand der Ausschank am Wahltag verboten. Am Vorabend ab 18 Uhr bis zum Ende des eigentlichen Wahltages wird kein Alkohol verkauft, auf dass die (trocken)mündigen Bürger keine falschen Kreuze machen. Diesmal also das ganze Wochenende.

Das Verbot wurde sicherlich rigoros befolgt. Irgendwo. Nur nicht auf der Insel. Freitag und Sonntag bekam ich als Farang Bier bei 7eleven (was manchmal zu seltsamen Farang-Thai-Verbrüderungen führte), weil wir Farangs ja nicht wählen müssen (logische Erklärung der Tresenthai).

Die einschlägigen Lady-Bars in Maenam waren leer, Manches lässt sich halt nüchtern nicht durchführen.

Datentransport

Unter dem Titel Die Top-10 der Daten-Desaster bringt der Spiegel eine Topliste der Datendesaster… Jaja. Auf Platz Eins? Ein Photograph in Thailand:

Verwundert darüber, dass sich in seiner Festplatte Ameisen eingenistet hatten, griff ein Fotograf in Thailand zur chemischen Keule. Er öffnete Gehäuse und sprühte Insektenspray ins Innere. Die Ameisen waren damit hinüber, die Daten leider auch.

Nun, was genau stimmt Leute, die mehr als einen Tag in Thailand zugebracht haben, verwundert über diese Zeilen? Nein, nicht dass der Photograph verwundert über die Ameisen war. Auch nicht, dass die Festplatte durch Ameisenvernichtungsmittel zerstört wurde, nein: Jeder der ein paar Tage in Thailand zugebracht hat, weiss, dass Ameisen Sonne nicht mögen.

Ich habe die Ameisen im Scanner damals mit einer kleinen Portion Sonnenlicht gekillt. Sonne reicht aus. Ameisenvernichtungsmittel? Naja. Ich dachte immer Photographen hätten ein Auge für Details.

Update.

Gut zu wissen, dass die Bankautomaten (oder in diesem Fall Kontobuchdrucker ) der Thaibanken unter Windows XP laufen und nicht unter Windows Vista ;)

Nasszellenkur

Wenn der Geruch den Knuddelfaktor überwiegt, ist mal wieder Zeit, für eine kombinierte Schaum-Seifen-Kur. Pokki hat es über sich ergehen lassen. Relativ gelassen, muss ich sagen. Ich bin da mehr Widerstand gewohnt. Vielleicht war auch er vom Geruch angespornt.

Der goldene Kompass

Gestern mal wieder im Kino gewesen und “Der goldene Kompass” gesehen. Falls ihr noch nicht “Stardust” gesehen habt und die Möglichkeit habt, den Film zu sehen — tut dies. Kuckt nicht den Kompass an. Falls “Stardust” nicht zur Verfügung steht, nehmt euer Geld und geht Glühwein trinken.

Der Film ist eine Beleidigung jeden intelligenten Märchens. Und auf mehrere Teile ausgelegt, das aber erfährt man erst am Ende. So eine Art “Herr der Ringe” Teil 2. Dumm. Belanglos. Zeitraubend.

Wie gut dass ich meine 12call-Telefonnummer vorzeigen konnte und zwei Kinotickets für nur 120 Baht bekommen habe. Und sie haben neuerdings Pizza-Popcorn. Also Popcorn mit Pizzageschmack. Da könnte sogar irgendwelcher Denzel-Washington-Schrott laufen…

Und wenn ihr den Film sehen wollt, damit ihr am Totenbett sagen könnt, ihr habet alles gesehen, woherinnen die Exfrau von Katies Schwängerer mitspiele: sucht euch ein neues Hobby, solange noch Zeit ist.

Selten habe ich den Verlust von Zeit so schmerzhaft erfahren.

Dieser Film bekommt nur vier von fünf möglichen Sternen ;)

No more D, no more 2B

Big ist tot. Big ist ein Drittel einer vor gut fünf Jahren noch sehr erfolgreichen thailändischen Boyband namens D2B und hie? eigentlich Parnrawat Kittikorncharoen. Die Boyband hie? D2B weil sie aus Dan, Big und Beam bestand. 2 B’s und 1 D.

Big lag seit gut viereinhalb Jahren im Koma, weil er eines Nachts einen Autounfall hatte. Er fuhr mit seinem Auto in einen Kanal an der Stra?enseite, schluckte verschmutztes Wasser und litt seither an einer Bakterieninfektion.

D2B war eine der erfolgreichsten Boybands zu der Zeit. Dan und Beam firmierten später unter Dan and Beam weiter (eine meiner ersten hier gekauften CDs war von ihnen) und waren bis vor gut zwei Wochen noch aktiv. Dann verkündeten auch sie ihre Auflösung.

Big starb heute morgen , nachdem er gut ein Fünftel seines Lebens im Koma verbracht hat.

Nachfolgend ein Videos zum Song “Mai Plieng Chai” von D2B, der mir als repräsentativ genannt wurde.

Und dann hats Bumm gemacht

Am alten Haus im Dschungel hatte ich das ja öfters: es fängt an zu regnen und 5 Minuten später fällt der Strom aus. Eben durfte ich sowas nun gewisserma?en live vor Ort erleben. Es fing an zu regnen, von draussen hörte ich ein seltsames Geräusch: laut, brummend, sehr bassig. Lauter als die üblichen Schrottkarren mit kaputten Auspuff.

Ich ging auf die Terasse, genau im richtigen Augenblick, denn es gab einen ziemlich starken Blitz, eine Eplosion mit nettem Funkenschlag, einen Knall und eine Druckwelle, die etwas stärker als erwartet war (meine Fettringe vibrierten). Am Ressorteingang gegenüber ist ein Strommast in die Luft geflogen. Oder die Leitungen. Oder ein Stromkasten.

Seit Wochen schon basteln die Stromlieferanten an unserer Stra?e an den Kabeln und das Ressort hat mit häufigen Stromausfällen zu kämpfen (nicht mein Haus, hehe).

Jetzt hört man hin und wieder Puffs und Snizzles von der Einfahrt. Die Thais stehen mit Regenschirm an der Stra?e und sehen sich das Spektakel an. Die Hunde sitzen mit gesträubten Haaren in der Ecke. Ich habe noch Strom, aber vorsichtshalber alle Kabel gezogen. Der Securityguard steht im Regen auf der anderen Stra?enseite. Heldenhaft hat er noch seine zwei Vogelkäfige aus dem Feuchtstrombereich gerettet.

Malaysische Notizen

Malaysia ist teuer. Aus Thaisicht. Von Deutschland aus würde man wahrscheinlich über EUR1.50 teure Riesen-Cappuccini lachen. Glücklich.

Malaysisch scheint eine sehr einfache Sprache zu sein und trotzdem ähnlich dem Thai. Schule beispielsweise hei?t sekolah, das eingeschobene e würde im Thai ein a sein, das a wegfallen und schon hätte man ein Thenglisches school (sakoohl). Die Einschiebebuchstaben im Thai sind übrigens eine sehr interessante Sache: Beim Schreiben in Thai reicht es manchmal aus, nur den Konsonanten zu schreiben (ist eh schon viel Arbeit), weil dann dazwischen einfach ein a oder o gesetzt werden kann. Auf diese Art und Weise werden Sanook (snk -Freude, Spa?, Vergnügen) und Hok (hk — Sechs) gebildet. Aber ich schweife ab…

Der Islam ist die Staatsreligion in Malaysia. Frauen sollten Kopftücher tragen. Dadurch soll, so hab ich das verstanden, verhindert werden, dass sie mit ihrer Schönheit, so vorhanden, Männer betören. Dumm gelaufen nur, wenn die Frauen zwar gro?e Teile des Kopfes unter Tüchern verstecken, andere Körperteile dann aber in enge Jeans packen. Da interessieren die Haare dann auch nicht mehr.

Und zum Schluss noch Dinge, die man so wohl nur in Malaysia erleben kann:

  • buddhistische Mönche bei Pizzahut essend (vor 12 Uhr)
  • zwei parallel laufende Lautsprecher nebeneinander. Aus einem schallt ein Imam, aus dem anderen Eminem, Dido musikalisch vergewaltigend. Das klang in der Summe sehr interessant.

Schluss mit dem Gerenne

So. Man ist wieder vollwertiges Mitglied der ausländischen Meute in Thailand. Ein Konsulat in einer kleinen malaysischen Stadt hat ein Einsehen mit meinen chaotisch vorgelegten Papieren gehabt und mir ein buntes Visa mit Hologramm (der neueste Schrei in der Thaivisa-Szene) geklebt. Gültig für viele Einreisen innerhalb des nächsten Jahres. Ich werde versuchen, die Einreisen so niedrig zu halten wie möglich und nötig.

Kurze Aufregung gab es dann noch als man feststellte, dass von meiner Arbeitserlaubnis (bzw. deren Kopie) die zweite Seite fehlte. Ich hatte verstanden zwei Kopien von der ersten Seite. Ehem. Beim Pass wollten sie auch zwei Kopien der ID-Seite. Aber man sah wohl von Haft ab, denn ich bekam meinen Pass wie bereits erwähnt mit Stempeln und Hologramm wieder.

Nun hat unsereins also ein Non-Immigrant-B-Visa. Damit kann man arbeiten, Firmen gründen und derart Kram machen. Muss man aber nicht. Man kann auch in den Rotlichtvierteln der Insel rumtüteln und das durch nichtmonatliche Visaruns gesparte Geld, ehm, also, ehm, vertrinken. Genau.

Visaruns sind eine langweilige Sache.

Der gro?e Lauf von Malaysia (mal wieder)

Sodele… Heute geht es dann mal wieder ins schöne Malaysia — ein Visarun steht an. Ein grö?erer, nach dessen Zieleinlauf ich dann (hoffentlich/vermutlich/eventuell/wenn alles klappt) nur noch aller drei Monate kurz über die Grenze hupfen muss.

Diesmal habe ich auch sehr viel mehr Papier mit genommen. Gestempelt. Tausendfach unterschrieben. Die Thaibehörden lieben Stempel und Unterschriften.

Während ich auf Behörden und in malaysischen Shopping-Zentren rumhänge, mag der vernachlässigte Leser einen Abstecher ins Blog von Steffen und Susi-e- machen. Die beiden sind seit einigen Wochen in Malaysia. Viel interessanter ist, dass sie aus Zwickau sind, Steffen an der gleichen Hochschule wie ich studiert hat und wir nur über zwei Ecken bekannt sind. Die Welt ist klein.

Also dann… Semoga manjalani hari yang baik. Selamat tinggal!

Loy Krathong (immer noch)

Noch zwei Bemerkungen zum Loy Krathong:

  1. Ich chatte grade mit einer Bangkoker Freundin. Auf die Frage, ob sie denn einen Krathong floaten lassen hat (stellen Sie sich das jetzt in der Rhythmik von 99 Luftballons vor — and let one floaaaaaathiiiiing), meinte sie “No I have no boyfriend, and you?”.

Es stimmt, man lässt die Krathongs mit dem Partner, Schatz, Geliebten, Gemahl oder was auch immer gerade beziehungstechnisch heranziehbar ist ins Wasser.

Ihre hinterlistige Gegenfrage habe ich ausweichend mit “I did not go either” beantwortet… :)

  1. Ich habe im anderen Eintrag eine Altersgruppe als Jugend bezeichnet, der ich mich bis vor Kürzerem noch zugehörig fühlte. Das mit dem Altern geht viel schneller als geplant. Ich zupfe beinahe täglich graue Haare…

Loy Krathong

Es ist mal wieder Loy Krathong. Im November, zum Vollmond, gehen buddhistische Thais eine Hindugöttin ehren und die schlechten Taten des vergangenen Jahres in einem Bananenblattboot mit vielen Blüten und Kerzen (Krathongs) die Flüsse hinunter schwimmen lassen.

Manche Thais bezeichnen den Tag sogar als Feiertag. Na ich weiss ja nicht.

Die Krathongs bestehen heutzutage grö?tenteils aus Styropor, Plastik und Metallnadeln. Dabei sind moderne Thais sehr umweltbewusst. Gerade neulich wieder unterhielten sich ein paar Leute im Seven Eleven an der Kasse (natürlich vor mir und den Verkehr auf haltend) darüber, dass 25% des Abfalls in Bangkok aus Plastikverpackungen bestehen würde und wie schlecht das wäre. Dann nahmen sie dankend ihre vier Plastiktüten (zwei für die Bierflaschen, damit die nicht durchrei?en, eine für das Eis und eine für die Zigaretten) in Empfang und stiegen in ihre mit laufendem Motor vor dem Shop stehenden Pickups (der Innenraum muss immer schön kühl sein), um um die Ecke nach Hause zu fahren.

Für die Jugend ist Loy Krathong auch ein sehr wichtiges Datum. Ich habe vor Jahren mal eine Umfrage gelesen, wann denn thailändische Mädchen so ihre Unschuld verlieren. Im Ergebnis gab es drei prominente Daten: Loy Krathong, den Valentinstag und den Geburtstag (welchen, wurde nicht gesagt).

Insofern ist verständlich, warum heute abend so viel Verkehr auf der Stra?e ist.

Ich hingegen habe mich gemütlich ins Bett gewickelt um der pünktlich zum Wochenende eingetretenen übergro?en Müdigkeit entgegenzuwirken. Ich denke (noch), dass es daran liegt, dass es so kalt ist. Den ganzen Tag lag ein schleiriger Nebel über dem Klong vor dem Haus… Gefühlte 20° Celcius. Winter. Schlaf.

Nur fürs Protokoll

Ich lebe noch. Gibt nur nichts zu berichten. Es gibt Besseres als das Leben eines Sachsen in Thailand. Zumindest für selbigen… Wenn man alles so berichten könnte wie es geschehen würde, wäre es einerseits langweilig, andererseits wortreicher.

PS: Im Kabelfernsehen kam grade der Aliens-vs.-Predator-Trailer. Es gibt ja immer noch Gründe zu leben.

2 Jahre

Der kleine Genosse im Bilde ist seit heute 2 Jahre alt. Er kam zwar erst am 1. Januar 2006 zu mir, wurde aber am 15. November 2005 geboren, der kleine Pokki. (Hundeliebhaber werden nun an zwei Händern herumrechnen und missbilligend die Köpfe schütteln, aber glaubt mir, es war die rechte Zeit, um heim zu kommen, wenn man thailändische Hunde-“Züchter”-Verhältnisse kennt.)

Er hat ne Menge erlebt, mit Soosie eine sü?e Schwester (ehm, Freundin?) und ist ein richtiger kleiner Macho geworden. Hin und wieder sitzen wir zusammen auf der Couch und freuen uns still über das Sein an sich.

Und falls ihr euch wundert, dass es kein aktuelles Photo gibt: Regenzeit — Filzfellzeit — Schlammfeldzeit.

Kabelfernsehen Samuistyle

Kabelfernsehen ist Fernsehen aus dem Kabel. Man zahlt 450 Baht im Monat (150 Baht mehr als für das Grundpaket bei UBC) und bekommt dafür eine Vielzahl interessanter Kanäle:

  • MNet1: Ein Kanal aus dem südafrikanischen Pendant vom deutschen Bezahlfernsehen premiere (also dem premiere das ich von vor vier Jahren kenne).
  • MNet Series: Ein typischer Serienkanal, auch aus Südafrika, der in 6 Stundenblöcken den ganzen Tag das gleiche Programm zeigt. Jerry Springer, Ellen, Desperate Housewives, ER, House, Al Bundy, Golden Girls, eine unlustige Comedysendung mit wei?en Afrikanern die mit hollandische Akkzenn (kann gut Afrikaans sein) betont witzig sein wollen, es aber nicht sind, Nip/Tuck, Lost und ein paar andere sonst unverkäufliche Serien.
  • Zone Reality: Ein Dokukanal über dumme Verbrecher, clevere Verbrecher, Mörder die plötzlich gegen die Todesstrafe sind, Leute, die andere Leute retten, betrügen, töten oder ausbuddeln, Geisterforscher, Hogan knows best und so weiter. Also alles, was man in den dritten und vierten Programmen nicht mehr bringen könnte. Man möge es Reality-TV nennen.
  • die Standardthaikanäle: Channel 3, 5, 7, 9, 11, Nation-TV (Newskanal von The Nation), TiTV (oder wie Thaksins kleiner Kanal gerade mal wieder hei?t).
  • ein Comickanal auf dem 60er Jahre Comics in Thaisynchronisation kommen
  • 10 öffentliche Kanäle, auf denen immer Englisch- und Französischkurse von den Folien der Vortragenden mitgeschnitten werden oder verehrte Mönche predigen.
  • europäische Kanäle, RAI, das Franzosending und so weiter…
  • eine Unmenge an anderswo zusammen gesammelten Kanälen, manche nützlich, manche, damit man sagen kann “mehr als 40 Programme”.

Jetzt könnte man ja meinen, da wäre nichts dran auszusetzen. Ist es auch nicht. Dummerweise nur sind gut 10 der Kanäle live aus dem Internet gestreamt. Das heisst, wenn bei MNet Freitag um 20 Uhr ein superduper Film kommt, dann kommt der um Acht Zentralafrikanischer Zeit. Das dürfte so ungefähr Europazeit sein.

Wenn dann ein kleines bisschen Regen kommt oder ein Stromausfall (soll ja hin und wieder vorkommen), dann stürzt der Router bei Samuikabel aus. Man hört ein bassiges Plopp im Fernseher, nach 20 Sekunden fängt sich alles wieder, man sieht, wie das Programm neu startet, den Kanal sucht und dann vermeldet “No Video or Audio”, weil die Internetleitung noch down ist. Nach 5 Minuten kann es weiter gehen. Das Ganze passiert in der Stunde ungefähr einmal.

Vor zwei Jahren konnte man noch regelmä?ig Windows-Fehlertöne und Bluescreens betrachten. Insofern hat sich das Programm verbessert.

50% der Kanäle sind nicht Video-Audio-synchronisiert, was relativ unangenehm ist, wenn man einen Horrorfilm sieht, überall Blut spritzt und man das “Slash! Wusch! Quiiiieck!” erst 10 Sekunden später hört.

PS: Achso, ja, die Deutsche Welle gibt es auch noch. Allerdings sprechen die dort so ein gequält deutliches Deutsch. So spricht doch niemand. Oder bin ich das nur nicht mehr gewohnt? Dort allerdings kam neulich eine sehr interessante Doku über die Geschichte von Adidas und Puma. Dass der Firmenname Adidas aus dem Namen von Firmengründer Adi Dassler gebildet wurde, wusste ich schon. Dass es Puma nur gibt, weil sich da zwei Brüder gestritten haben , wusste ich nicht (der verlinkte Wikipedia-Eintrag gibt nur die halbe Wahrheit wieder, unter anderem gibt es da NSDAP-Mitgliedschaften, Denunziationen und Lageraufenthälte, die erheblich zum Bruderzwist beitrugen). Glücklicherweise kam die Doku auf Englisch, so dass ich ungestört kucken konnte.

Neuigkeiten

Neuigkeiten von General Sonthi Boonyaratkalin :

General Sonthi Boonyaratkalin has finally clarified his political intentions, affirming that he will not be entering the political scene for now…

Ah, gut!

… ?? at least not in the December election.

Oh. Was denn nun?

“I will no longer enter politics. But if the new government invites me to join as a minister, I may think about it,” he said.

Ahso. Und wenn die PPP gewinnt? Hmm?

Reacting to reports that the People Power party is currently in the lead, Gen Sonthi reiterated that it was “up to the people to decide who wins?.

Na dann…