Samui? Samui!David's Neighbour's Notizen über sein Leben als Auswanderer auf der Insel Koh Samui in Thailand. Auf Deutsch, und so...

Erdbeben

Vor Sumatra gab es wieder einmal ein Erdbeben. Sowas gab es schon einmal zu Weihnachten 2004 mit nachfolgender Tsunamiwelle. Seither wird bei jedem Erdbeben kräftig Panik geschürt.

Falls es eine Welle gibt, wird sie ab 22:08 Uhr an die thailändischen Küsten schlagen.

Falls.

Denn :

HOWEVER — IT IS NOT KNOWN THAT A TSUNAMI WAS GENERATED. THIS WATCH IS BASED ONLY ON THE EARTHQUAKE EVALUATION. AUTHORITIES IN THE REGION SHOULD TAKE APPROPRIATE ACTION IN RESPONSE TO THE POSSIBILITY OF A WIDESPREAD DESTRUCTIVE TSUNAMI.

(man beachte die schreienden Gro?buchstaben)

PS: Indonesien hat den Tsunami schon abgesagt .

Nur so als Service

Für die beherzter entlassenen Ex-Rehabilitanten unter meinen Lieblingslesern: Ungefähr hier gehts los, und dann unten immer den linken Link klicken.

Ein Bier vorm Betrunkensein

War am Samstag mal wieder auf einem geselligen Beisammensein mit anderen Farangs (sowas muss man sich hin und wieder geben) und habe interessante Geschichten gehört. Einige, die jedes Vorurteil bestätigen, einige, die beweisen, dass jeder Farang in seiner eigenen kleinen Wahrnehmung gefangen sitzt und einige, die… naja, lassen wir das…

Der folgende Spruch aber kam in fast jeder Geschichte vor:

Also X. war auf dem Heimweg. Er hatte ein paar Bier getrunken, ok, aber nicht genug, um betrunken zu sein. So ein Bier vor dem Betrunken sein…

Interessanterweise enden all diese Geschichten mit dem normalen Verlauf der Evolution.

Wut

Sich an Wut zu klammern ist als ob du ein glühendes Stück Kohle hältst, um es nach Jemandem zu werfen. Du selbst bist derjenige, der sich verbrennt.

Sagt Buddha. Und der muss es ja wissen…

Das! Gro?e! Zeh!

Jawollja! Seit heute gibt es endlich einen Big C (so eine Art Tesko, nur eben grün und grö?er) auf der Trauminsel der Reichen und Individualreisenden. Von Bophut aus reichte der Stau zum heute ersehntesten Ziel der Samuianer.

Innen drin war es nicht angenehmer. Körper an Körper. Einen Vorteil hat das Ganze: Es gibt nun auf der Insel einen S&P. Das ist eine dem Vernehmen nach (soll hei?en Bangkok-Thais schwärmen davon) Kultbäckerei oder so. Eine Torte fristet ihr Dasein seither im Köhlschrank.

Wir werden ja sehen.

PS: Die Preise sind die gleichen wie im Tesko. Allerdings gibts mehr Hundefutter.

Visarun

Überlebt.

Kommt mir das nur so vor oder macht die Telefonkamera (man möge sich mal eben so ein 90er-Jahre-Telefon mit Wählscheibe und Kamera vorstellen…. Danke… Weiterlesen) im linken Drittel immer seltsame psychodelische Farben?

Tod dem Mörder. Des Tourismus willens.

Der Mörder der beiden Russinnen in Pattaya, die definitiv keine Prostituierten waren ist nun zum Tode verurteilt worden. Weil er dem Tourismus-Image der Nation geschadet hat.

The court said Anuchit’s lengthy criminal record showed he had sought to benefit himself through brutal and lawless acts, with no regard for social peace and the country’s tourism image.

So eine Exekution war in Thailand eine sehr pragmatische Veranstaltung, die allerdings ein paar buddhistische Züge verpasst bekommen hat. Man wurde an einen Pfahl gekettet, die Hände hinter dem Pfahl zum Wai (Handflächen aneinander) gebunden. In die Hand bekam man dann eine Lotusblume und vielleicht noch ein paar Räucherstäbchen. Dann wurde von hinten durch einen Vorhang in den Kopf geschossen. Wenn man nach “execution thailand” im Internet sucht, dann wird man entsprechende Photos finden.

Seit 2001 wird “human” durch Spritzen getötet. Sagen die Einen. Die Anderen sagen, es wurde noch bis 2003 mit Schusswaffe im Auftrag der Justiz getötet.

Bilanz

Dies und das in kurzer Notiz

  • 4 Liter Wasser getrunken und wieder ausgeschwitzt. Interessanterweise zieht man immer an den hei?esten Tagen um.
  • 6 kg Gewicht verloren. Allerdings habe ich vorher 10 kg angefressen, so dass man das nicht wirklich als Erfolg verbuchen kann.
  • Nach Vollzug 12 Stunden geschlafen.
  • Ich habe zuviel Kram. Diesmal aber wurden gro?e Plastikboxen angeschafft und ich gehe davon aus, dass 50% meines Krames gleich in den Boxen bleiben wird.
  • Nach Thailand kam ich mit zwei Reisetaschen. Beim ersten Mal Umziehen musste ich dreimal mit dem Moped fahren. Beim dritten Mal umziehen bin ich sieben Mal mit dem Moped gefahren. Beim vierten Mal war es eine Fahrt mit einem Pickup. Gestern zwei Fahrten mit einem Pickup und eine mit dem Moped (die Hunde mochten den Pickup von Anfang an nicht). Ich befürchte das Schlimmste für das nächste Mal.
  • Notebook an den Router angeschlossen und sofort gesurft. Anschlie?end den Router versucht Heim ins Netz zu holen (192.168.42.x) und nichts ging mehr. Router mit CD neu installiert (muss man sowas überhaupt?) — die Installation begrü?t mich auf Deutsch (mein Rechner spricht nur Englisch). Nach einigem Hin und Her sitze ich nun auf der Veranda (kleiner als beim alten Haus) und surfe kabellos.
  • Die Küche hat weniger Stauraum als die Alte. Dumm. Ich hab jede Menge kleiner Spielereien wie Entsafter, Reiskocher, Wasserkocher, Ding das sich dreht und Sachen zermatscht und Kochtopfwokdings.
  • Hinterm Gaskocher (2 Kochstellen, gut) ist ein Fenster. Sehr gut.
  • Das Bad ist sehr gro?. So groß, dass die Dusche eine separat zu bedienende Beleuchtungseinrichtung hat. Der Duschkopf in 2.20m Höhe. Im alten Haus war er auf Brusthöhe angebracht. Das Haus war wohl eher auf Thais dimensioniert.
  • Fenster! Ich habe Fenster! Aus Glas! Viele! Frag mich nur, wer die alle putzen soll. Das alte Haus hatte nur Holz-Läden. Mir hatte das eigentlich gereicht. Jetzt renn ich die ganze Zeit rum und mach Fenster auf und zu um herauszufinden, was genau die optimale Luftstromstellung ist.
  • Kabelfernsehen — sucks.
  • Klimaanlage im Schlafzimmer. Gleich mal einen Schnupfen geholt.
  • Die Hunde sind zufrieden. Pokki bepinkelt alles und Soosie beschnüffelt alles, weigert sich aber noch zu pinkeln. Die neue Treppe macht Probleme, Pokki versucht von der Seite aufzupringen und muss immer im Uhrzeigersinn ums Haus rennen, um die Treppe zu finden (auch wenn er direkt daneben steht).
  • Zwei “gro?e Hunde” scheinen unsere Veranda als Nachtdomizil genutzt zu haben. Das ist nun nicht mehr ;) Pokki verjagte sie. Lautlos. Ich weiss auch nicht, warum so viele grö?ere Hunde Angst vor dem Monster haben.
  • Die Ringroad ist in 20 Metern Entfernung. Mal sehen wann ich das erste Mal panisch nach meinen Hunden rennen muss, weil die Autos bekämpfen müssen.
  • Hühner im trockenen Abwasserkanal neben dem Haus. Der Hahn kräht am Morgen was die Illusion des alten Hauses erhält.
  • ?berhaupt. Der Abwasserkanal. Oder Klong. Sieht benutzt aus, ist aber trocken. Bin auf die Regenzeit gespannt.

Offizieller Name des Hauses: Das Haus am Klong

Laufzeiten

Werte Langzeitleser und -beobachter werden sich entsinnen, dass es Anfang des Jahres etwas länger dauerte, bis meine kleine Hütte im Internet surfen konnte. Fürs neue Haus war also eine bestehende Verbindung zum Netz der Netze Bezugsgrundlage.

Am Dienstag sagte ich der neuen Vermieterin, dass ich nur einziehe, wenn Internet funktioniert. Am Mittwoch erklärte sie mir, dass ich mal nach einen passenden Tarif suchen soll. Am Donnerstag gab ich ihr meinen Wunschtarif (mal TOT testen, TT&T war ja etwas instabil in meinen Testmonaten hier). Am Freitag rief sie an und meinte, Internet wäre bestellt. Vorhin rief sie an, dass Internet gelegt sei und funktioniere.

Morgen ziehen wir um.

Sonnenaufgang

Eine der Ansichten aus meinem Schlafzimmerfenster die mir fehlen werden. Das neue Haus wird nicht so günstig stehen…

Thailand vs. Vietnam

Thailand vor! Noch ein Thooooooor!

Thailand wird gegen Vietnam spielen und die Sozialisten in Grund und Boden stampfen. Allerdings nur in der Unter-17-Jahre-Klasse. Da muss man ja nicht so lange stampfen.

Das Halbfinale der ASEAN Football Federation (AFF) steht an. Dinh Hong Vinh (der Coach der Vietnamesen) weiß schon genau, woran es noch hapert:

Even though we played well in the first half, we lost our shape in the second and that gave Laos acres of space. Obviously we have to work on the team??s tactical discipline over these next two days.

Wir werden ja sehen.

Energie

Strom ist eine feine Sache. Man kann damit Lüfter antreiben, Lampen, Kühlschränke, Computer, Fernseher, Stereoanlagen und manchmal sogar Router und Modems.

Mein kleines Haus stand vor einem Jahr einsam im Dschungel und war sofort Favorit (obwohl ich gar nicht mehr auf der Suche war).

Nun nach einem Jahr hier sieht es fast noch genauso rosig aus. Fast. Seit ein paar Monaten stellt mein Hausherr mehr und mehr Häuser fertig und schlie?t die alle an “meine” Stromleitung an. Also eine einzelne Stromleitung, an die mein Haus auch angeschlossen ist. Beim ersten Haus war das noch ok. Mit dem zweiten Haus kamen die wöchentlichen Stromausfälle. Mit dem dritten Haus begann der Router plötzlich on- und offline zu gehen — nach einer Weile fanden wir dann heraus, dass es am Stromlevel lag und nicht am Internetanbieter wie zuerst vermutet. Ich schaffte mir also eine UPS an und lebte fortan mit dem häufigen Klicken der Batterie.

Vor zwei Wochen nun wurde das vierte Haus angeschlossen und der Strom war fast nicht mehr vorhanden. Die Lampen flackerten (Epileptiker sollten fern bleiben), der Kühlschrank kühlte nicht wirklich, der Fernseher lief erstaunlicherweise, nur die UPS gab den Geist auf und wurde seither nie wieder vollständig aufgeladen. Abends dann fiel der Strom gleich komplett aus, wenn alle Häuser ihre Lampen anmachten. Am Wochenende startete nicht mal der Laptop mehr, weil die Batterie leer war und nicht neu geladen wurde.

Ich hatte mir schon eine fiese kleine Stromgewinnungsstrategie zurecht gelegt: Während der Stromausfälle schaltete ich alle elektrischen Geräte an. Kam der Strom wieder, dann nur sehr instabil, bis alle anderen Häuser all ihren Elektrokram ausschalteten. Wenn ich dann meine Lampen auch alle ausgeschaltet hatte, dann war sogar mal genügend Strom vorhanden, um meinen Router zu betreiben.

Wie auch immer: Es ist das schönste Dschungelhaus kein schönes Dschungelhaus wenn die teure Internetanbindung nur 2 Stunden am Tag funktioniert.

Und so gehen wir wieder auf die Suche nach stabilem Strom (in Verbindung mit einem netten kleinen Haus). Weiter gegen den Uhrzeigersinn auf der Ringroad entlang (immer schön weg von Soddhom und Gonorrhöe). Diesmal zwei Kilometer (oder mehr?) nach Bang Por. Man wird berichten.

Interessanterweise hat sich das Energielevel im Haus seit gestern wieder etwas erholt. Nachdem ich die Kaution fürs neue Haus hingeblättert habe… Der Fernseher hingegen hat sich erst mal verabschiedet. Läuft zwei Sekunden und schaltet sich dann in den Standby.

Arrogante kleine Union

Die Europäische Union hat nun einen Stunt geliefert , den normalerweise die Amerikaner zu liefern pflegen:

Surayud said he had been informed by Election Commission Chairman Apichart Sukhakkhanont that EC wanted t sign a memorandum of understanding with Thailand in a way that it would control, not monitor, the election.

Anscheinend hat man in der EU keine eigenen Probleme, die es zu kontrollieren gibt.

Youtube.com nicht geblockt. Wieder.

Youtube.com geht wieder. Ich hatte 24 Stunden nach dem letzten Mal glatt vergessen, Bescheid zu sagen, dass es wieder geblockt ist, aber das war es. Bis vorhin. Nun können wir wieder Youtube.com kucken.

Ich rechne mit einer ungeblockten Zeit von bis zu 48 Stunden und bin schon am ?berlegen, ob ich ein Youtube-Block-Watch-Blog aufmachen sollte.

Unterschrieben

Gestern hat Seine Majestät König Bhumibol die neue Verfassung unterschrieben . Dazu wurde sie mit jeder Menge Goldkram und handschriftlich dreimal aufs Papier gebracht. Mich würde mal interessieren, was man so bei eBay mit solchen Verfassungen erzielen kann, wenn sie erstmal durch die nächste ersetzt wurden. Das macht sich sicherlich gut an der Wand neben den 17 anderen Verfassungen , die das Land seit 1932 schon über sich ergehen lies. Die Halbwertszeit der Verfassung liegt damit bei etwas mehr als 4 Jahren.

Soi Karaoke

Mein kleiner Feldweg wurde neulich nicht nur in eine Asphaltstra?e verwandelt — zumindest zu 90% der Länge, bis zur Karaokebar und 20 Meter dahinter, das Ende wurde mit einer neuen Feldwegkreuzung versehen und am Stra?enrand baggern Bagger und Schutttransporter fahren meine Internetkabelhalterbaumstämme einmal in der Woche um. Das allerdings hat seine Vorteile, denn dann bemühen sich nackte männliche Oberkörper, neue Stämme zu suchen um mein Kabel wieder aufzurichten. Das Internetkabel.

Neulich hat sogar die Karaoke-Bar auf meiner Stra?e wieder auf gemacht. Oh, achso, hab ich das nicht erzählt? Die hat drei Wochen nach meinem letzten Eintrag zum Thema mangels Publikum und Interesse angefangen, Urlaub zu machen. Einmal war sie noch im März offen und seither war (angenehme) Stille. Vorher bekam man von leicht bekleideten Mädchen in strammer Pose auf der Bühne thailändische Liebeslieder gesungen, die vermutlich dem Tonfall und der Stimmung nach zu urteilen alle schlecht aus gingen.

Wenn man auf den einschlägigen Thaivideokanälen mal eine Testreihe fährt (ansieht), dann treffen drei der folgenden vier Punkte auf jede der erzählten Geschichten zu:

  • Es geht um eine Frau und einen Mann, die sich lieben
  • Einer von beiden geht in die gro?e Stadt um Geld zu verdienen
  • Die Telefonate bleiben aus
  • Der jeweils zurück gebliebene gibt auf oder fährt in die gro?e Stadt um den anderen zu treffen und triff ihn auch, mit einem/einer Anderen.

Liebe ist eine traurige Angelegenheit in Thailand, gesangstechnisch betrachtet.

Vor drei Wochen nun wurde die Karaoke-Bar mit einem gro?en Feuerwerk, das nun im Gedenken an jenen ehrwürdigen Tag aller zwei Tage unter dem vereinten Gejaule der caninen Streuner der Umgebung wiederholt wird, neu eröffnet. Seither hat sich einiges geändert. Leicht bekleidete Mädchen singen in strammer Pose internationale Klassiker wie “Ai wi Sawaih!” und “Mai humm”. Das Personal hat sich vervielfacht und sitzt ab Einbruch der Dunkelheit auf einer Stra?enhälfte. Auf der anderen Stra?enhälfte parken die Pickups und Mopeds. Pickups der Familienväter und Mopeds der umgebenden Jugend. Man hat eine zweigleisige Zielgruppenstrategie geplant.

Damit ist es auf der Stra?e ziemlich eng. Wenn ich dann zur Bierbeschaffung unterwegs bin, muss ich gezwungenerma?en da durch und werde in der Regel “angesprochen”. Ich dachte, nach zweidreimal dürften sie mich als Antikunden eingestuft haben, so lange reicht das Gedächtnis anscheinend aber nicht.

Sogar einen Ladyboy haben sie. Wobei, wenn ich das vom fahrenden Moped aus erkennen kann, dann ist das eher eine scheinheilige Verwandlung. Er, also sie, läuft immer telefonierend den Weg entlang und ruft mir ein tiefes “Hello” entgegen. Ich rufe “Hello” zurück und beschleunige demonstrativ um 20km/h.

Seit heute nun hängt auch ein englischsprachiges Plakat an der Ringroad-Einfahrt. “Sing a song” ist der Name der Karaoke-Bar, geöffnet ist sie von 8pm bis 2am (na super) und “all is welcome”.

Und da wir gerade bei Karaoke sind, ich will schon seit einiger Zeit auf ein Blog aus der Region verweisen, das ich gerne lese: Ngu ngon, Vietnam , was soviel wie “Gute Nacht Vietnam” heisst und aus selbigem, Vietnam, kommt. Das Blog und das Vokabular. Wer das Wortspiel erkennt, darf sich jetzt grossartig fühlen, denn an mir ist es zuerst vorbei gegangen. Es wird glücklicherweise im Blog erklärt . Das Blog wird von David beschrieben, der in Vietnam — das ist wie Thailand, nur viel sozialistischer — sein Dasein fristet. Seit gut einem Jahr bloggt er und hat in mir einen Stammleser. Wenn es also hier mal wieder nur langweiliges Genörgel und Photos mit gleichem Ausblick gibt, dann kann man drüben ruhig weiter lesen. Anfangen kann man bei seinen Erfahrungen mit dem Karaoke-Wahn der Vietnamesen . Ist nicht viel anders dort oben als hier um die Ecke…

Abendbeleuchtung

Was hier aussieht wie die Reaktion der Isaan-Bevölkerung auf das Ergebnis des Referendums vom Sonntag ist eher Bestandteil meiner Abendunterhaltung. Da wird verbrannt, was die Müllkübel hergeben.

Am Wochenende wurde die Wiese vorm Haus abgeholzt und heute pünktlich zum Sonnenuntergang wurden die Häufen in Brand gesteckt. War relativ lustig. Relativ, weil der Wind die Schwaden direkt in mein kleines Häuslein geweht hat.

Als Entschuldigung gab es dann einen Arm voll Früchte. So gefällt mir das.