Samui? Samui!David's Neighbour's Notizen über sein Leben als Auswanderer auf der Insel Koh Samui in Thailand. Auf Deutsch, und so...

Weihnachten Thaistyle

Gestern fragte Lowlander in den Kommentaren, wie denn in Thailand Weihnachten gefeiert würde. Die Antwort darauf ist einfach: Gar nicht.

Zwar sind die Thais Weltmeister im Aufnehmen fremder Feste und Bräuche, aber Weihnachten hat es noch nicht geschafft. Neujahr ist der nächste offizielle Feiertag, die restlichen Tage sind “ganz normale” Tage. Aus diesem Grund schreiben Reiseunternehmen auch unter Thailand, Sonne, Strand ein “entfliehen Sie dem Weihnachtsstress”. (Kleiner Hinweis am Rande: Das mit der Sonne könnte zur Zeit nicht ganz stimmen.)

Trotz allem kann man in Gegenden touristischer Konzentration ein gewisses weihnachliches Stimmungsmachen entdecken. Soweit ich weiß servieren einige Restaurants speziell an Weihnachten europäische und amerikanische Weihnachtsgerichte (tote Flügelviecher). Und die Ladyboys auf der Beachstreet tragen neben den engen kleinen Höschen auch Weihnachtsmannmützen, je nach Laune mit blinkenden Accessoires oder ohne. Um die Ecke in der heißen Pfanne tragen sie auch Mützen, allerdings voll bekleidet.

Im Tesko haben sie auch schon seit vier Wochen Kekse und Blinkkram rumliegen. Da gleichzeitig aber auch noch der König Geburtstag hatte und seit 60 Jahren auf dem Thron verweilt mischte sich das Rot-Weiß diesmal eher mit Gold-Gelb.

Aber generell gesehen feiern wir kein Weihnachten.

Sturm und Wellengang

Ich habe vorhin schnell nochmal mein Lieblingsgeisterhaus photographiert, ehe es von den Wellen weggeschwemmt wird. Interessanterweise ist es im Norden der Insel (Bang Por, Ban Thai, Maenam) stürmischer als im Westen (Nathon), wo von überfluteten Stra?en die Rede ist. Es sind eher Wellen die gegen die Mauer der Strandstra?e in Nathon schlagen und dann die Stra?e etwas nass machen.

Ein paar Männer die am Pier aufräumten erzählten mir gelassen, dass das Wetter gut zum Müll wegsammeln ist, weil das Wasser den ganzen Dreck und Schrott an den Strand spült.

Die Fähre fuhr auch, nur die Fischerboote blieben lieber im Hafen. Wobei auch das wieder relativ ist, denn entlang der Stra?e haben sie (gegen 12 Uhr) die Netze geflickt, was bedeutet, dass sie bereits wieder heim gekommen sind.

Aber, um zu meinem Lieblingsgeisterhaus zurück zu kommen (warum es mein Lieblingsgeisterhaus ist? Es ist aus schwarzem oder sehr dunklem Holz gebaut, ich habe es noch nie geschafft, ein Photo zu schiessen, auf dem man das Haus erkennt.) — es sieht so aus, als ob es bei weiterem Wellengang nicht mehr stehen bleiben wird. Normalerweise ist es vom Sand fest verpackt. Dass es auf Stielen steht, habe ich noch nie gesehen.

Monsoon

In Surat Thani ist heute (mal wieder) ein Monsun eingefallen. Der Kleine hat keinen (medial nennenswerten) Namen, aber einige Küstengebiete auf dem Festland überschwemmt und (angeblich) auch Nathon nass werden lassen. Das letzte Mal wurde der Fährbetrieb nicht eingestellt. Diesmal schon.

Auf unserer Seite der Insel merkt man vom schlechten Wetter der letzten Tage nicht viel. Sehr starker Wind geht um das Haus herum und er kann sich nicht entscheiden, aus welcher Richtung er kommt. Eine Windboe hat Soosie von der Veranda befördert. Sie wollte aber sowieso Gassi gehen, also tat sie so, als ob sie sowieso runtergelaufen wäre.

Wir leben in einer sehr günstigen Ecke am Bergrand (Hügelrand). Die Wolken hüpfen über uns hinweg und regnen anderswo ab. Ich kann vom Schlafzimmer aus mein altes Haus sehen, da regnet es immer. Sehr lustig.

9 Prozent

In den drei südlichen Provinzen Pattani, Yala und Narathiwat sterben neun von 100 Frauen bei der Geburt ihres Kindes . Diese Rate ist höher als in den ärmsten Entwicklungsländern. Was zuerst so klingt, als ob die Unruhen etwas damit zu tun haben könnten (und erstaunlicherweise ist der Artikel bei der Nation auch mit dem Photo eines niedergebrannten Hauses garniert) hat etwas mit dem Islam zu tun.

Die Frauen lassen sich nicht von männlichen Doktoren behandeln und in den Krankenhäusern werden keine Frauen als Doktor eingesetzt. Stattdessen geht man dann zu Hebammen oder lässt sie ins Haus kommen. Hygiene wird dabei nicht unbedingt gro? geschrieben. Geburtskontrolle ist auch verboten.

Tiefe Schärfe

Die Koreaner (die Guten, die im Süden, nicht die mit den Atombomben) sind wirklich einsame Spitze in Hinsicht auf supercoole Special Effects in Seifenopern. Ich sehe mir gerade “young yae’s golden days” an (keine Ahnung wie der tatsächliche Titel ist, aber im Grunde geht es wie immer um eine Frau und zwei Männer, wie in den Thaisoaps) und da kam innerhalb von einer halben Stunde dreimal der gleiche total bahnbrechende Effekt (asiatische Soaps haben immer ein Hauptthema pro Folge, trenn sich jemand, dann brauchen die mitunter eine ganze Folge lang): Der Mann steht hinten, die Frau vorne. Wir sehen nur die Köpfe der beiden. Und immer wenn jemand spricht, dann zoomt die Kamera die Tiefenschärfe auf den Kopf. Natürlich dürfen sie die Köpfe dabei nicht bewegen, sonst klappt die Automatikschärfe nicht mehr. Wenn die dann 10 Minuten lang quatschen hat man viel Zeit, das zu studieren, wenn man kein Koreanisch spricht.

PS: Die kleine Yae ist ziemlich nett (anzuschauen).

Dunkle Ecken in Bangkok

Eine Radiostation in Bangkok hat eine Liste der gefährlichsten Ecken Bangkoks heraus gebracht. Darunter sind:

  • Lat Phrao 21 in Chatuchak — Raubüberfälle und Morde. Der Markt in Chatuchak ist regelmässig in den Abend-News mit Bandenüberfällen. Mal sehen wann er aus den einschlägigen Touristenführern fliegt.
  • Soi Wat Makok, Rajvithi Road in der Nähe des Victory Monuments — Drogen, Raubüberfälle, sexuelle ?bergriffe
  • Soi Charansanitwong 89 und Soi Vimutayaram, Bang Phlat — Drogendealer, -abhängige und Banden
  • Charansanitwong 37, Bangkok Noi — Diebstähle und sexuelle ?bergriffe
  • und andere

Die Liste hat Vor- und Nachteile. Zum einen wissen wir nun, wohin wir gehen müssen um zu Hause mit “ich wurde im Urlaub vergewaltigt und ermordet”-Berichten auftrumpfen zu können (eigentlich genügt da schon ein einsamer Spaziergang zu Neujahr am Strand von Lamai aus Samui) und wo man Drogen kaufen kann. Au?erdem wissen die News-Teams der relevanten Sender, wo sie Einheiten stationär aufbauen können um das Programm zu bereichern (im Nachtprogramm wird nichts ausgepixelt). Andererseits werden die organisierteren Elemente an eben diesen Stellen nun andere Sois (die Nebenstra?en) beleben.

Schwarzer Dienstag

Nun nennt man den heutigen Tag schon “Schwarzer Dienstag”. In rei?erischen Betitulierungen sind sie gut, die Thais.

Jedenfalls hat die Entscheidung der Bank of Thailand von heute Morgen nun schon 800 Milliarden Baht Verlust gebracht (der Börsenindex SET ist um runde 15% gefallen) und die Börsen in der Regionen verzeichnen auch Rückgänge. Für morgen erwartet man weitere Stürze. Ich hingegen erwarte eine erneute überhastete Regulierungsaktion des Finanzministeriums. Wenn man bedenkt dass der Typ (Finanzminister Pridiyathorn Devakula) mal heißer Anwärter auf den Interims-Premier-Posten war… Tststs…

Fu hat heute abend eine Party mit allen Bankangestellten der Ayudhya-Bank auf der Insel. Die scheinen wirklich allen Grund zum Feiern zu haben…

Finanzkrise?

Es hat ein wenig den Anschein einer Wirtschaftskrise, was in der Finanzwelt Thailands so abgeht derzeit. Der Wechselkurs zwischen Baht und Dollar stieg zuletzt auf den höchsten Stand seit 9 Jahren und viele verglichen den Höhenflug bereits reisserisch mit eben jener Finanzkrise 1997. Seit Wochen wurde die Bank of Thailand (was man wohl mit der Zentralbank vergleichen kann) aufgefordert Gegenma?nahmen einzuleiten.

Das haben sie heute getan. Mit für Laien wie mich erstaunlich drastischen Mitteln:

Die Banken wurden aufgefordert von allen Investitionen und ins Land gebrachten Geldmittel über 20.000 US$ 30% sofort einzufrieren und erst nach einem Jahr freizugeben. Zieht man das Geld in den ersten drei bis sechs Monaten wieder ab, verliert man die eingefrorenen Finanzmittel, danach “nur” die Hälfte davon.

Als Reaktion darauf gingen die Indizes an der thailändischen Börse auf Tauchkurs und der Handel wurde vorläufig eingestellt. Man spricht von 500 Milliarden Baht Verlust .

Für Leute die Dollar in Baht umtauschen wollen, hat das ganze natürlich Vorteile, weil der Kurs “fällt”, man also mehr Baht für den Dollar bekommt.

PS: Sie (die Bank of Thailand) geben jedenfalls schon mal zu, dass die Kurse und Indizes unerwartet stark gefallen sind .

Urinal im Damenklo

Eine Schule in Chiang Mai hat jetzt ein Urinal auf der Mädchentoilette aufgehängt.

Was zuerst nach seltsamen Anschauungsunterricht im täglichen Leben klingt hat einen ganz pragmatischen Grund: Das Urinal ist für die Katoeys (Ladyboys) die auf diese Schule gehen und grundsätzlich nicht bei den Jungs vorbeischauen wollen.

Ich bin gespannt wann man die Katoeytoilette einführt… und wie das Symbol dafür aussehen wird…

Grenzverkehr

Am Samstag hab ich mal nachgesehen, ob an der Grenze zu Malaysia alles in Ordnung ist. Glaubt man den Medienberichten , ist dem nicht so. Da haben doch tatsächlich ein paar Thais einen armen malayischen Grenzbeamten beim Mittagsspaziergang jenseits der Grenze verprügelt, weil der einem der Thais die Einreise verweigert hat.

Dabei ist das so einfach. Ich habe noch nie gesehen, dass da jemand aufgehalten wird, wenn er einfach so durch läuft. Man hat dann eben nur keinen Stempel im Pass und sicherlich grössere Probleme, falls man dann doch einmal kontrolliert wird.

Auch das mit den Grenzbeamten, die im jeweiligen Nachbarland spazieren gehen kann ich bestätigen. Man sieht immer malayische Beamte (in voller Montur und Bewaffnung) auf der Thaiseite spazieren und mit den (unverhüllten) Frauen schäkern und Thais (mit leerem Pistolenhalfter) in Malaysia.

?berhaupt, die Grenze ist nur eine politische, die Familien in den grenznahen Gebieten sind bereits vermischt.

Bei der Einreise in Malaysia bekommt man als Deutscher übrigens genauso wie in Thailand ein Visa on Arrival. Das allerdings hat eine Gültigkeit von 90 Tagen (in Thailand sind es nur 30 Tage).

90 Tage. Soso. Ein Schelm wer da zu rechnen beginnt.

Metinee Kingpayoms Dessous

Der obige Bildmittelpunkt heisst Methinee Kingpayom und war 1992 (also vor 14 Jahren) einmal Miss Thailand und einige Zeit lang ein Supermodel. Methinee Kingpayom wird nun jedenfalls ihre eigene Dessouskollektion heraus bringen (weil Kylie Minogue, Elle Macpherson und Elizabeth Hurley das auch machen und Superstars sind).

Der Dessousmarkt in Thailand ist übrigens noch sehr jungfräulich und soll gro?es Potential haben.

Wenn man in Thailand mal Miss Thailand war, dann verläuft der weitere Lebensweg immer in sehr klaren Spuren: Man ist eine Zeit lang Model, dann ist man eine Zeit lang “Botschafter” für irgendwas (die alte Miss World Natalie Glebova spielt Botschafterin einer bekannten Biermarke in Thailand), dann spielt man in Thaisoaps mit. Wenn man Glück hat (dazu später mehr) darf man auch ein paar Kinofilme drehen.

Neulich sitzen Fu und ich vor dem Fernseher und eine dieser unerträglichen “Sie liebt ihn nicht, er sie aber doch, dann haben sie einen Unfall und sie liebt ihn, er hat aber inzwischen eine andere und liebt sie nicht mehr, dann kommt der dritte und raubt die Firma eines der Väter aus und am Ende sind alle glücklich und er heiratet sie (warum wei? man nicht)"-Thaisoaps lief auf Channel 3. Plötzlich sagt Fu: “Ah. Beautiful woman. She was Miss Thailand in 1990ies.”

Ich sag bei solchen Sprüchen dann immer “Hmmmm.” um zu verhindern zugeben zu müssen, dass ich die Frau so absolut gar nicht attraktiv finde und mir dann wieder sagen lassen zu müssen ich wäre ein verrückter Mann, schliesslich sei sie Miss Thailand gewesen und das heisst schon mal was. Diesmal jedoch sagte sie “Oh, and this is Miss Thailand from 80ies.” und nach einer Weile “And this too Miss Thailand!”.

Dummerweise begann ich an dieser Stelle laut zu lachen und konnte nur noch ein “So you need to be Miss Thailand to get a job in a Thaisoap?” loswerden ehe das Kissen flog.

(Später kam noch eine “ganz ganz alte” Miss Thailand. Der konnte man wenigstens ansehen, dass sie mal hübsch war.)

?bergangsverfassungs-Feiertag

Heute feiert Thailand den Tag der (?bergangs-, sie haben ja keine richtige Verfassung derzeit) Verfassung. Das ist der thailändische Nationalfeiertag und ich tippe mal darauf, dass er nach Fertigstellung der neuen Verfassung im nächsten Jahr verschoben werden wird. Mal sehen.

Jedenfalls ist das ganz praktisch endlich mal wieder einen anstrakten Feiertag zu haben. In den vergangenen 10 Tagen wurde der Geburtstag des Königs gefeiert, als ob es die letzte Gelegenheit zu einem solchen sei und ab nächster Woche werden nochmal die Festivitäten zum 60ten Thronjubiläum aufflammen (Vater Bush hat sich angesagt und wird sicherlich demokratisch mahnende Worte von sich geben). Ab 1. Januar dann feiern wir übrigens ein Jahr lang den 80. Geburtstag seiner Majestät König Bhumibol Aduljadeys.

Ich entsinne mich schwach auch letzten Dezember vor lauter Feiern zu nichts gekommen zu sein.

Durain-Update

Also es regnet. Mehr als zuvor aber das kennen wir ja schon. Interessanterweise können sich die Meterologischen ?mter nicht entscheiden, ob der Sturm (so wie es im Augenblick aussieht ist es nur noch ein Stürmchen) nun Durain oder Durian heisst.

Es tropft aus dem Dach und die Hunde stinken weil sie ständig feucht werden (ich renne den ganzen Morgen schon mit dem Fön herum) — dass es unter dem Haus trocken ist, weshalb ich sie genau dahin setze, begreifen sie leider nicht.

Ansonsten ist alles wie immer. Unser Governor Niwat macht ein bisschen Panik (man könnte ja Geld los schlagen) und allein lebende Farangs haben einen ausreichenden Vorrat an Grüntee und Nudelsuppe im Regal. Wäre nur schön wenn Telefonnetz und Kabelfernsehen nicht ständig ausfallen würden, in den Stunden wenn Strom da ist…

Viagra, Cialis und Weight-Loss-Drugs

Da spammt mir grade jemand das Blog voll (manuell) mit Viagra- und Cialis-Werbung (jeder weiss doch, dass Cialis das bessere Viagra ist, warum werben die überhaupt noch mit den blauen Pillchen?) und anderem Quatsch zu. Also nicht wundern.

Ich persönlich brauche den Kram nicht per Internet zu kaufen, denn einerseits lebe ich strikt abstinent und andererseits kann man den Kram auf der Insel kaufen, wie ich bereits in diesem Vintage-Eintrag berichtete.

Engel und Dämonen

Ich recherchiere zur Zeit ein wenig für ein paar Einträge herum und habe gerade festgestellt, dass der Klassifikatortxp:gho_footnote ein Wort das man im Thai immer in Verbindung mit der Anzahl von Objekten verwenden muss, so in der Art “zwei Blatt Papier”, wobei Blatt der Klassifikator für Papier ist</txp:gho_footnote> für Engel und Dämonen identisch ist. <txp:thai title="??" phonetic=“dtohn” >Klassifikator für Engel und Dämonen.</txp:thai>. Ist also alles das Gleiche.

The Klintonn is in Muang Thai

Ziemlich viel Geblubber wird gerade um den Ehemann der zukünftigen US-Präsidentin gemacht, der in Thailand herumreist. Unter anderem hat er der Regierung schon gesagt, dass sie ihre Versprechen einhalten soll (welche genau, hat er nicht gesagt, aber dafür gibts ja auch keine Vorlagen) und vom Tsunami betroffene Zonen und Menschen besucht und dabei in Kameras gelächelt oder betroffen gekuckt.

Sehr gut. Weiter so.

Lautmalerisch nächtliche Selbstgespräche

Ich versuche ja seit langem, in meinem kleinen Blog sowas wie eine Lautschrift für die Aussprache der Thaizeichen einzubauen. Nun habe ich tatsächlich endlich die (Achtung Technogelaber) Unicode-Zeichen für die Töne gefunden (bzw. die Zeichen, die man für die Töne verwenden kann). Das Dumme ist nur, dass sie die Unicodezeichen) in den meisten Schriftarten nicht vorhanden sind und in manchen (ich würde mal sagen) falsch implementiert sind. Auf meinem Rechner kann man das hier ganz gut ansehen:

àèìòù

áéíóú

ȃȇȋȏȗ

ăĕĭŏŭ

In der ersten Reihe ist ein aufsteigender Strich, in der zweiten ein fallender, in der dritten ein oberer Bogen, in der vierten ein unterer Bogen und alle sind genau über jeweiligen dem Vokal (in manchen Schriften sind sie irgendwohin verschoben, nur nicht drüber.

Das nächste Problem: Phonetische Zeichen sind in den meisten Fonts so gestaltet, dass man sie mit “normalen” Buchstaben nur nutzen kann, wenn selbige fett dargestellt sind, womit sich das folgende Beispiel ergibt:

dɜɜm bia!

Was lautschriftlich genau das bedeutet, was ich jetzt machen werde: Bier trinken.

Update: Hmm. Die ersten beiden Zeilen sehen anders aus als ausserhalb des schreibblogaden-Designs. Schöner Mist.

Baum gepflanzt

So langsam füllt sich meine Liste der “Dinge, die ich noch erledigen muss bevor ich sterbe” mit Haken. Es gibt da eine Kokosnuss, die zwei Monate auf meiner Veranda lag und einen langen Spross entwickelte. Heute nun schaufelte ich ein Loch am Rande “meines” Grundstückes, packte die Nuss hinein und das ausgeschaufelte Etwas wieder darüber. Dann noch etwas Wasser drauf und Pokki pinkelte die kleine Palme rituell an. Fertig. Es gibt Photos, die ich nur noch hochladen muss.

Baum (Palme) gepflanzt ✔

Das Nächste? Heiraten. Kinder.