Samui? Samui!David's Neighbour's Notizen über sein Leben als Auswanderer auf der Insel Koh Samui in Thailand. Auf Deutsch, und so...

Makha Bucha Day

Am Montag ist ein buddhistischer Feiertag, der Makha Bucha Day. Vermutlich versuche ich in verschiedenen Wats ein paar Bilder zu schie?en und den Mönchen zu zu hören.

Pokki

 

Der kleine Pokki heisst Pokki (Poh (low tone) Kieh (falling tone)). Das ist erstmal ein ziemlich niedlicher Name. Er hat aber auch eine Bedeutung und da diese häufiger erfragt wurde gibts hier nun die Geschichte von der Namensgebung.

Stellen wir uns einen Farang (leicht übergewichtig), eine Thaifrau und eine Handvoll Hund auf dem Boden meines Hauses vor.

Ich: zu Pokki, der damals noch nicht Pokki hieß Butzibutzi!

Sie: You have to give him name!

Ich: Ah! I thought so. Ich mag dümmliches Englisch

Sie: What name you give him?

Ich: I don’t know. Hitler?

Sie: Häh?

Ich: zu Pokki, der damals noch nicht Pokki hieß Hitt — Lärr!

Pokki: keine Reaktion

Ich: Hmm. No. No good name. He don’t like it.

Sie: What name you give him?

Ich: Ehm. I wanted to name my dog all the time “dog”. Insider, wer erkennts?

Sie: Häh?

Ich: zu Pokki, der damals noch nicht Pokki hieß Dock!

Pokki: keine Reaktion

Ich: Hmm. No. No good name. He don’t like it too.

Sie: You have to give him name! Do you like to name him brabbelbrabbel murmelt was unverständliches

Ich: Häh?

Sie: Froggy!

Ich: Häh? Froggy? Like frog?

Sie: Ähm. Or how about Pokki?

Ich: Pokki is better than froggy. He has to live with this name his whole live!

Sie: Yes. What name you give him?

Ich: seufz, zu Pokki Frog — gieh!

Pokki: keine Reaktion

Ich zu Pokki Poh — Kieh!

Pokki: kommt zu mir, schnüffelt an meiner Hand, maunzt

Damit war sein namentliches Schicksal besiegelt. Pokki also.

Pokki ist übrigens eine süße Leckerei am Spieß. Wenn ich mal eine sehe, mach ich ein Photo und wir vergleichen Pokki und Pokki. Angeblich gibt es da Gemeinsamkeiten.

Projekt "Samuis Tempel“

Ich habe ja (weiss nicht ob schon mal hier verlautet) das unsinnige Sammlerprojekt “Samuis Tempel” ins Leben gerufen (schon vor langer Zeit). Auf Samui gibt es laut kostenlos verteilten Karten 28 Tempel, es ist schonmal einer mehr (den ich beim letzten monatlichen “ich habe mich verfahren und fahre solange geradeaus bis ich Meer sehe”-Event gefunden habe. Tempel gibt es also genug. Und ich werde jeden Tempel besuchen und photographieren. Am Wochenende bspw. habe ich die Tempel rund um Nathon “abgehakt”. Neben den eher ärmlichen Tempeln Khon Kharam und Sietavib kann man dort den Tempel Chaeng besuchen. Südlich von Nathon findet man dann mit dem Wat Hin Lad einen der derzeit zwei Tempel auf Koh Samui, die man meiner Meinung nach gesehen haben sollte (darunter ist kein Big Buddha).

Vier weitere Tempel habe ich schon als Photosets eingerichtet, aber mir fehlen noch die Worte und Titel. Mal sehen.

Heimat

Heimat ist f??r mich an keinen spezifischen Ort gebunden, es ist ein Gef??hl. Ich f??hle mich dort zu Hause, wo ich gl??cklich bin. Und gl??cklich machen mich bestimmte Menschen. Heute geht es doch nicht mehr darum, wo man sich physisch zu Hause f??hlt, sondern wie man es schafft, sein Leben zu synchronisieren mit den Menschen, die einem wichtig sind.

Salman Rushdi in der Zeit und ich habe dem nichts hinzuzufügen.

Subtilit??t

 

hrmpf!

Die Subtilität hat Pokki von mir geerbt. Gestern machte er 30 Minuten nach dem offiziellen vertraglichen Outdoor-Häufchen (das auch erfolgte) ein weiteres Häufchen in des Cheffes Büro der sich sehr darüber freute, dass Pokki keine Angst vor Hierarchien hat.

2-Monats-Theorie widerlegt (drei ausrufezeichen)

Mit dem Ablauf des heutigen Tages werde ich eine gewisse 2-Monats-Theorie widerlegt haben die ich vergangenen Sommer aufgestellt habe. Hab mich ein bisschen schwergetan mit dem finalen Beweis, aber es sollte ja möglichst sauber und gültig sein. Und mir missfällt gar nicht mal, dass eine meiner sonst immer stimmigen Theorien falsch ist ;]

Wird Zeit eine neue Theorie (diesmal eine wahre) aufzustellen.

Es geht los!

Ich will schon seit rund drei Monaten einen ausführlicheren Eintrag über Sondhi und Thaksin schreiben (wer regelmäßig Nachrichten über Thailand liest, weiss, wovon ich spreche) verschiebe das aber (leider) immer wieder. Jetzt allerdings sieht es so aus als ob der große Knall in nicht mehr in so großer Ferne schon mal zu brummen begonnen hat.

Thai police block access to website promoting king’s biography

Police in Thailand have blocked access to a publishing website promoting an unflattering new biography of the Kingdom’s revered monarch, King Bhumipol.

Our South East Asia correspondent, Peter Lloyd, says in a country where criticism of the royal family is a crime, the authorities claim the website violates national security.

Until now, Thais could visit the webpage of US-based Yale University Press to read about the book everyone is talking about.

Interessanterweise kann man aus Thailand bei Google Thailand die Seite zum Buch noch finden, wird aber beim Aufruf der Seite zu Cyberinspektor (hihi, alles klar ) weitergeleitet. Zensur von hinten. Daran sollten die Googler von China sich mal ein Beispiel nehmen.

Cyberclean (sieht aus wie ein Nuke-System) ist der Filterdienst von Thaksin Shinawatra, der uns in Thailand lebende Online-User von Schmuddelkram und kritischen Seiten fernhalten soll.

Orchideen-Garten in Donsak

Eigentlich ist der Orchid Garden nicht in Donsak aber wo ist er dann wenn er irgendwo im Nirgendwo versteckt ist? Wenn man aus Donsak heraus nach Surrat Thani fährt (50km gerade aus, geil) findet man auf der rechten Seite ein relativ unscheinbares Schild, folgt einer Strasse und ist da. Ruhe. Keine Touristen. Thai-Food. Blumenkram. Ganz nett. Und wer jede Menge Bilder von Blumen sehen will, sollte sich die ganze Photoserie vom Orchideengarten ansehen.

PS: Tipp an meine Mama. Ankucken.

Vorbereitet

2006-01-30 197

Ein kleines Mädchen wurde am Sonntag abend während meines Friseurbesuchs für eine Tanzaufführung an ihrer Schule (fürs chinesische Neujahr) zurecht gemacht. Mit jeder Menge Schminke wurde aus einem äusserst lebhaftem Mädchen (sowas hätte man in unserer Jugend Zecke genannt) ein recht prunkvolles Wesen (das erstaunlicherweise sehr ruhig und ernsthaft war).

Das dritte Mal dieses Jahr.

Mit dem “alten” Moped (dem roten) war ich nur einmal in 11 Monaten zum Reifenwechsel. Dieses hier fährt seit 6 Wochen in meinen Diensten und war schon dreimal mit plattem Reifen im Mopedhospital. Weichei.

Am Ende seiner Zeit

König Bhumipol (ich habe neulich gesagt bekommen, dass das pol am Ende im Thailändischen eher phon ausgesprochen wird, man aber den Farangs nicht die Freude daran nehmen will, einen Königsnamen aussprechen zu können) ist mit seinen (ja, seien wir mal ehrlich) 78 Jahren nicht nur der weltweit am längsten regierende König (dieses Jahr werden es 60 Jahre*), er ist auch etwas alt. Die durchschnittliche Lebensdauer in Thailand liegt derzeit bei 76 Jahren. So verwundert es niemanden, wenn die (ausländische) Presse über seinen Gesundheitszustand zu spekulieren beginnt und schon mal für “die Zeit danach” die Lage sondiert.

Die inländische Presse hält sich bedeckt, weil der König nun mal heilig ist und man nicht schlecht über ihn spricht. Nichtdestotrotz habe ich ihn zu Beginn des letzten Jahres noch im allabendlichen Report zu den Tätigkeiten der Königsfamilie durch Ausstellungen, Wats und Schulen laufen gesehen. Inzwischen sind diese Auftritte nur noch sehr vereinzelt und er sitzt nur noch.

Sein Sohn, Kronprinz Maha Vajiralongkorn (53) wird erstens nicht so lange regieren und es zweitens sehr schwer haben, das Werk seines Vaters (dazu später mehr) fortzuführen. Er ist unter den mir bekannten Thais auch nicht unbedingt hoch angesehen (was unter anderem daran liegen könnte, dass er bereits 2 Ex-Frauen hat und als Mann mit heißem Herzen verschrien ist (hot-tempered, aufbrausend). Maha Chakri Sirindhorn, seine Schwester wäre vielen lieber.

Wir werden es sehen.

*Diese Aussage ist sicherlich kritikfähig, ich muss mal herausbekommen ob er wirklich so lange regiert hat oder nur so lange inthronisiert ist. Die ersten Jahre seiner Regentschaft hat er in Lausanne (Schweiz) verbracht.