Samui? Samui!David's Neighbour's Notizen über sein Leben als Auswanderer auf der Insel Koh Samui in Thailand. Auf Deutsch, und so...

Glatte Welle

Im letzten Eintrag gabs einen Kommentar von Dee zu den glatten Haaren der Thais. Dazu möchte der Autor Folgendes bemerken.

Die Thais haben oft gewellte Haare und geben Unmengen aus um die Haare glatt zu bekommen. Ich bekam am Wochenende einen Blick aus schmalen Augen zugeworfen mit der Bemerkung: “Maybe you need something to put in you hair to get it straight.” Ich hab dann zurückgefragt “Häh?” und ein “ehm nothing” zu hören bekommen.

“Sure you look like your mother” war noch einer der besseren Kommentare ;) Grundsätzlich stehen sie schon auf glatt. Was sie nicht am Fummeln hindert. Die Thais.

Die Ingenieurserklärung meiner Locken

Dass ich (zur Zeit) Locken habe lässt sich einfach erklären und da ja nun doch ein gewisses Interesse besteht kommt sie hier mal: Lange Haare haben ein gewisses Gewicht. In den Tropen sind sie sogar noch schwerer, weil ein gewisser Luftfeuchtigkeitsgrad mit hineinspielt. Sie hängen also schwer. Schneidet man sie ab, fällt die Last weg und an den Haarstoppeln wird nicht mehr so sehr gezogen. Jetzt könnte ich was von Epidermis erzählen weiss aber nicht ob das so heisst. Nichtsdestotrotz ist die Oberfläche der Haare nicht mehr so gespannt und wie mit Geschenkband am Messer abgerieben zieht sich die Oberfläche zusammen und der nette Löckcheneffekt entsteht.

Also: Willst Löckchen du haben lass die Haare erstmal 2 Jahre wachsen und zieh in die Tropen.

R??ckkehr der Kaltwelle

Ich hatte mal ne Kaltwelle da sah ich ungefähr so ähnlich aus. Nur dünner. Und jünger. Und nackter ums Kinn herum. Meine Lateinlehrerin hat mich nicht erkannt und dann erstmal nen Lachkrampf gekriegt. Trotzdem ist das Gewelle hier Natur. Quasi tropischer Natur.

Es findet nicht unbedingt mein Gefallen.

(Life in) Slow Motion.

Das Interessanteste (für mich) an den vergangenen 4 Wochen ist, dass es mich nicht im geringsten angeödet hat. Fast bin ich ein bisschen traurig, dass die Sonne seit heute durch die Wolken dringen kann und meine Lieblingsüberschwemmung in Bophut so langsam auszutrocknen beginnt. Ich hatte bereits eine Technik entwickelt, hinter den Pickups in einem Meter Abstand zu fahren. Damit kommt man schneller vorwärts weil die Fluten wie damals im Roten Meer (wars das Tote?) getrennt werden und ich nahezu trocken durchkam.

In Deutschland hätte ich schon lange (Achtung, lizenzierte Verwendung des Wortes) gekotzt. Hier ist alles ein wenig anders. Ich grinse eigentlich ständig beim Mopedfahren. Und wenn ich nicht grinse dann nur weil ich bemerkt habe, dass ich grinse und mich einen Augenblick lang selbst nicht mag.

Meine Straße ist auch wieder aufgetaucht. Es geht aufwärts. Nur die Sonne nervt schon wieder ein bisschen.

Ist halt immer was Neues in der Verarbeitung.

Sekundenkleber

Ich habe ja ein spezielles Verhältnis zu Klebern im Allgemeinen und Sekundenkleber im Speziellen. Normalerweise verkleistere ich immer meine Klamotten anstatt das klebrige Gut an der zu verklebenden Stelle aufzubringen. Sekundenkleber benutze ich immer nur einmal, weil dann hinterher immer die Düse verstopft ist.

Heute morgen jedenfalls benötigte ich mal wieder Sekundenkleber und hatte mir hierzu eine Tube “chinese Elephant-Brand” versorgt. In Thailand ist es wichtig, dass so etwas immer Brand dahinter stehen hat, damit man weiß, dass man es hier mit einer gewichtigen Marke zu tun hat. Dieser Kleber wurde übrigens mit separater enger Düse und einer langen Nadel geliefert, auf dass die Düse gereinigt werden könne.

Der Patient war mein Mobilfunktelefon — ein Siemens SL 55 oder so. Das ist übrigens das letzte Siemens-Telefon, das ich nutzen werde. Ich habe seit ich mobil telefoniere immer auf Siemens geschworen — angefangen von diesen Briketts damals über weniger brikettige Dinger bis zum Ei. Dieses begann nun seit ich in Thailand bin ein gewissermaßen divenhaftes Verhalten an den Tag zu legen von plötzlichem Ausschalten (vorzugsweise mitten im Senden von SMS oder mitten im Gespräch) über wochenlang nicht funktionierende Tasten (ungünstig wenn man SMSse ohne M,N,O schreiben muss) bis hin zu herausfallenden Tasten in der letzten Woche (eine ungünstige Kombination von Hitze und Feuchtigkeit hat winzige Klebepunkte verdampfen lassen). Das Ding ist halt nicht für die Tropen geschaffen. Mal abgesehen davon, dass Siemens die Mobilsparte verkauft hat und schon dafür nicht mehr in Betracht kommt. Ich hab neulich so ein glitzerndes schwarzes Nokia gesehen mit MP3-Player und Fotoapparat.

Aber ich schweife ab. Was ich eigentlich erzählen wollte war, dass ich mein Mobile oder besser gesagt die herausgefallenen Tasten geklebt habe. Ich packte also alles zusammen, deckte alle Flächen ab, die nicht beklebt werden wollten und trug einen Tropfen Sekundenkleber auf. Die Tube legte ich sorgsam beiseite und nahm das Telefon an mich. In der Zwischenzeit hat die Taste es irgendwie geschaft an meinem Zeigefinder anzukleben. Sekundenkleber klebt normalerweise in Sekunden. Dieser hier auch. Aber bisher war es so, dass man das dann immer noch abziehen konnte von Körperteilen, die nicht zum Verkleben gedacht sind.

Was soll ich sagen. Ich bin sagenhafte 10 Minuten in meinem Haus herumgegangen und hab versucht die Taste wieder runterzubekommen. Auf dem Finger nützt sie mir ja nicht wirklich viel. Zwischendurch noch schnell auf die Verpackung gekuckt — da grinst mir ein Chinese entgegen und meint freundlich “glues really everything”. Ja. Glaub ich.

Mit Wasser und viel Geduld hab ich das Elend dann beenden können. Ich dachte kurz ans Messer aber der Zeigefinger ist dann schon zu wichtig um leichtfertig angeschnitten zu werden.

Jedenfalls hat mein Mobile wieder seine Tasten (ich musste immer mit einem Stift rumklicken um SMSse zu erstellen und zu verschicken und das ist nun wirklich nicht optimal bei einem Versand von rund 30 Stück am Tag) und mein Zeige-Finger eine seltsam hornige rauhe Oberfläche. Besser als ganz ab. Sag ich mal.

Farangkind.

Shit. Ich muss mich hier von einem dummen rothaarigen aufmerksamkeitsbedürftigen Farang-Kleinkind aus dem Anwaltsoffice gegenüber angaffen lassen. Jetzt leckt das Ding auch noch die Scheibe an. Nenene. Wenn ich mal groß bin will ich Thaikinder haben…

(Nein, ich werde die Jalousien nicht zu machen, dazu laufen dann doch zuviele niedliche Thaifrauen im Gang herum.)

Zettelkasten

Es bildet sich so langsam ein Zettelkasten mit Ideen, Fragmenten, Sätzen, Worten und Zeich(nung)en. Muss ja nicht alles hier drinnen landen, hehe. Das im Kopf ist beständiger. Das auf dem Papier gibt vielleicht hinterher Aufschluss.

Handsome man!

Ja. Ich geb ja nicht gerne an, aber dass gestern abend aus einer Ayudhaya-Filiale heraus jede Menge Bänkerinnen strömte, die ihrer Begeisterung über “Khun Beddigs” new Facelift lautstark Ausdruck verliehen müssen zu haben meinten möchte ich hier doch für die Nachwelt festhalten. War ziemlich peinlich, hat aber niemand (außer den ekstatischen Thais selbst) gesehen. Und dunkel war es auch schon. Dabei wollte ich doch nur eine Nikolaus-Tüte rüberreichen. Man könnte meinen, die Bank-Thais bekommen nie einen Farang zu Gesicht.

H??hnisches Grinsen

Mit höhnischem Grinsen hat sich vor ca. 30 Minuten die Sonne aufmacht, uns sich im Trockenen wähnen zu lassen.

Ich glaubs erst, wenn ich trocken nach Hause komme. Wenn man bedenkt, dass ich tropfender Klamotten beschwert das Büro heute morgen nach einer Flutungsfahrt ohnegleichen erreichte ist es doch eher Hohn als ehrlich gemeinte UV-Strahlung.

Bitch. Würde ich mal sagen. In den meisten Sprachen dieser Welt ist die Sonne… ehm… ich arbeite mal eben weiter…

Me now. Schnipp.

Quelle: Ah. You want to cut your hair?

Ich: Yes. Maybe.

Quelle: Look. There you can cut! You want to cut now?

Ich: (es war 21:30 Uhr und ich dachte, der Laden ist zu und eigentlich wollten wir Obst kaufen) Yes. Of course.

30 Minuten später war das Werk von ungefähr 18 Monaten einer mittelkurzen braver-Junge-Frisur gewichen. Ich stellte dann ein paar Stunden später fest, dass ich tatsächlich lockiges Haupthaar habe. Ich versuche es immer noch in meine Gewalt zu bringen. Vermutlich ist das Klima mit der grossen Last langer Haare, die nun nicht mehr da ist Schuld daran.

Die Reaktionen der weiblichen Bevölkerung Ko Samuis waren durchweg positiv und das ist es ja, worum es geht, nicht wahr? Und der Kram ist auch viel schneller trocken und hängt bei verschiedenen Positionen nicht immer im Gesicht rum.

Aber eigentlich hab ich gar keinen Grund, das Ergebnis schön zu reden. Is js schon lecker.

Zitat des Tages

“There is always some madness in love. But there is also always some reason in madness.”

Friedrich Nietzsche

Projekt Swensens

Gestern nach dem Dunkeln des Himmels sprach meine Quelle davon, dass wir mal wieder zu Swensens gehen könnten um ein Eis zu uns zu nehmen. Ich war nicht abgeneigt und so setzten wir uns aufs Moped und fuhren los. Es hatte nur den ganzen Samstag und Sonntag und ein bisschen am Montagmorgen geregnet, weshalb wir von einer mehr oder weniger unüberschwemmten Strecke ausgingen.

Wir entschlossen uns, eine Freundin meiner Quelle einzupacken, um den Sanuk zu steigern. Das scheiterte daran, dass diese Freundin nicht in der vereinbarten Bankbude saß sondern bereits im Feierabend dämmerte. Das ist kein Problem, weil meine Quelle jede Menge Bankbudenbesetzer kennt und so fuhren wir einen dunklen Weg quer durch Bang Rak gen Chaweng, “Bankbooth” und Swensens entgegen.

Die Straße war an manchen Stellen witterungsbedingt durch bis zu einem Meter tiefe Löcher ersetzt und so gab es jede Menge Übungseinheiten im Motocross. Dann entschied der kleine rote Flitzer, dass es an der Zeit wäre, den Hinterreifen flatulent ins Jenseits zu schicken (das Ding hatte schon immer einen Sinn für große Auftritte) also entschieden wir uns um und fuhren erstmal zu einem Mopedladen am Wegesrand.

Dort wurde der Reifen gewechselt und kräftig parliert. Unter anderem erfuhren wir, dass für heute eine Unwetterwarnung für die Insel herausgegeben wurde. Wir lachten. Zahlten. Gingen.

Bankbude Nummer 2 war ebenfalls leer, also entschieden wir uns, in den Tesko zu fahren und ein kaffeehaltiges Getränk zu uns zu nehmen. Dort angekommen wurde eine dritte Freundin angerufen und eingeladen. Die kam dann, aber irgendwie am Ende doch nicht und so gingen wir noch ein paar Bücher kaufen. Ich hab meiner Quelle den thailändischen Harry Potter 1 geschenkt. Ich finde, man sollte Bücher immer im thailändischen Original lesen ;)

Für mich gab es eine thailändische Grammatik der Umgangssprache . Endlich mal eine ordentliche Grammatik die nach Themen sortiert ist, die nützlich sind.

  • Referring to things
  • Referring to people
  • Questions

… und so weiter. Naja.

Bei Swensens waren wir dann doch nicht. Das ist dann erstmal für Mittwoch geplant ;)

Wetterbericht

Ich bin heute mal um die Insel gefahren um für meine Leser die aktuelle Situation auf der Insel aufzunehmen. (Eigentlich habe ich jemanden bei “kein Regen” nach Nathon zur Fähre gebracht und wurde dann von einem Regengebiet einmal um die Insel bis nach Lamai getrieben wo ich nun im Office ausharre und flehentlich um schöneres Wetter bitte. Wobei, es kann ruhig regnen. Hab heut nichts weiter vor. Oder warte mal. Ne. Doch.)

Im Norden steht alles unter Wasser. Die Stra?e in Bophut wurde am Montag bevor der Regen begann aufgepickert um sie zu reparieren. Mittwoch kam der Regen und nun gibts die Stra?e relativ gesehen nicht mehr, denn eine Hälfte wurde abgetragen. Das aber sieht man nur, wenn das Wasser mal weniger hoch steht, wie beispielsweise vorgestern, als es mal 10 Stunden lang nur nieselte. Ansonsten spürt man es wenn man durch die Löcher rattert.

Auf meiner Stra?e gibt es einen rei?enden Fluss. Sehr rei?end. Ich fahr da aber inzwischen durch, auch wenn mein Auspuff unter Wasser eher beängstigend klingt.

Im Dschungel hinter dem Haus steht keine Wellblechhütte mehr. Ein einziges Trümmerfeld. Wo die Menschen jetzt leben wei? ich nicht. Neulich bin ich dort langgefahren und da stand ein kleines Mädchen mit Plüschhasen am Wegesrand mitten im Dschungel. Ich hab versucht sie zu fragen, ob alles in Ordnung ist, wo ihre Eltern sind und so. Hab aber keine Reaktion bekommen. War schon ein bisschen scary.

Im Nordwesten ist es relativ trocken. Was grösstenteils an den Bergen da liegt, das Wasser läuft ab. Nathon ist relativ trocken.

Im Südwesten gibt es ein paar ?berschwemmungen, die aber nichts zerstören sondern nur so im Weg rumflie?en. Das eigentliche Problem hier sind die abgetragenen Berge, denn die waschen nun aus, weshalb ich eine leichte Rotbraunfärbung aufweise.

Im Südosten (Lamai, Hua Thanon) gibt es viele Stra?enstriche, also Gegenden, in denen die gesamte Böschung verschwunden ist und Wasser flie?t auch. In Lamai selbst ist die Brücke am Anfang der Beachstreet eingestürzt und die Ringroad zwischen Tankstelle und Ortsausgang Richtung Chaweng gesperrt.

Im Osten liegt Chaweng und das unter Wasser. Gestern abend auf der Heimfahrt kam die erste ?berflutung gleich am Ortseingang nach der Beachstreeteinfahrt noch vor der Tankstelle und es blieb bei dieser einen ?berschwemmung, denn die zog sich bis hinter den Tesko.

Plattenkauf

Heute war ich in Nathon (immer der Sonne hinterher) beim Plattenverkäufer meines Vertrauens. Dort habe ich dann für 30 Euro CDs gekauft. Nun ja. Das wäre in Deutschland einmal Robbie Williams und das neue Teil von Madonna. Hier in Thailand ist es ein kleines bisschen mehr (mit jeder Menge Gehandel und Lachen und so. Aber ich habe es durchaus hingekriegt.

1. Damien Rice — B-Sides

Damien Rice ist der Typ, der den mit “The Blowers Daughter” den Titelsong zu “Closer ” beigesteuert hat. Ein Song, mit dem man Frauen rumkriegen kann. Muss man haben. Leider hatten sie nur diese eine CD. Allerdings muss ich auch keine Frau (mehr) rumkriegen.

2. Daniel Powter — Daniel Powter

Ich hab neulich schonmal gesagt, dass man Daniel Powter mag wenn man Jame Blunt mag. Das wiederhole ich nochmal.

3. Faithless — No Roots

Das hab ich “damals” irgendwie verpasst. Deshalb hab ich es jetzt in meine Sammlung aufgenommen. Man sollte alles von Faithless in irgendeiner Form haben.

4. Scissor Sisters — Scissor Sisters

Zum Jahreswechsel letztes (oder wars schon vorletztes?) Jahr fuhr ich mit Schnute in Schweden, als im Radio ein Titel kam, bei dem wir uns dann doch vor Tränen fast in den Armen lagen (Lachtränen) — Comfortably Numb von Pink Floyd in einer Disco-Cover-Version mit Abba-Samples. Das war der Erstkontakt mit den Scissor Sisters .

5. Tom Baxter — Feather & Stone

Ich kenn ihn nicht. Ich kenn seine Musik nicht. Aber die Wortwahl der Titel und das Design der CD hat mich angesprochen. Ich werde berichten.

6. James Blunt — Back to Bedlam

Den größten Teil der Songs von Jame Blunt hatte ich schon, also kann ich mir ebensogut die Scheibe ins Regal legen. Früher hieß er mal Jame. Nun hat er ein S. Nett.

7. Röyksopp — The Understanding

Ich hab neulich eine Mix-CD für eine besondere Person zusammengestellt namens Underlistening mit Understanding von Röyksopp drauf. Norwegischer Elektropop. Oder so.

8. David Gray — Life in Slow Motion

Ich kenn ihn nicht. Ich kenn seine Musik nicht. Aber die Wortwahl der Titel und das Design der CD hat mich angesprochen. Ich werde berichten.

9. Keane — Hopes and Fears

Ja gut. Ich weiss. Ich hab mal ein ganze Album von Keane hören müssen als ich im Mai in einem Ladypub auf eine bestimmte Person gewartet habe. Damals fand ich das ganz interessant. Mal sehen, ob es sich bewährt.

10. Massive Attack — Danny the Dog (OST)

Wie? Massive Attack hat einen Soundtrack gemacht? Was sonst alles hab ich denn noch verpasst? Egal. Massive Attack gehört wie Leftfield und Faithless in jede CD-Sammlung.

11. Radiohead — Com Lag (oder 2plus2isfive)

Irgendwie ist das eine CD, die mit “This compilation is for Japan” markiert ist, ein Design hat, das ich nicht kenne aber sehr nach den neueren Alben von Radiohead aussieht und auch ansonsten eher seltsam ist. Es müsste was neueres sein. Sind ne Menge Live-Versionen und Remixe drauf. Ich werde berichten.

12. Gorillaz — Demon Days

Ich habe noch kein Album von den Gorillaz in meiner Sammlung. Und ihre aktuellen Songs tauchen ständig auf verschiedenen Mashups auf, also muss auch mal eine Original-CD aufgenommen werden.

13. Annie Lennox — Bare

Annie Lennox ist eine der wenigen Künstler von denen ich CDs ungeprüft kaufe. Bin gespannt. Werde berichten.

14. Badly Drawn Boy — One Plus One Is One

Wieder so einer der immer überall auftaucht, aber nie in meiner Sammlung gelandet ist. “About a Boy ” lebt in großen Teilen von seinen Songs. Badly Drawn Boy klingt ganz gut. Mal sehen, ob ich hinterher noch dieser Meinung bin :)

15. Roisin Murphy — Ruby Blue

Das ist das Solo-Album der Moloko Roisin Murphy . Soll ganz gut sein. Sagen die einen. Andere sagen, es wäre schlecht. Ich werde berichten.

16. Ravi Shankar & Phillip Glass — Passages

Phillip Glass hat unter anderem den Soundtrack zu “The Hours ” geschrieben. Ravi Shankar dürfte gemeinhin bekannt sein. Die Kombination interessierte mich. Mal sehen.

17. Kings of Convenience — Versus

Das Remixalbum der Unvergleichlichen Kings of Convenience . Genauso gut wie die Originale. Hab ich schon auf der Platte gehabt.

Bonusdreingabe: Björk — Volumen

Die DVD mit allen Björkvideos. Hab ich mich nie getraut zu kaufen weil die in Deutschland so teuer waren. Nun hab ich sie. Endlich. Weil: Irgendwie waren die vergangenen drei Wochen ein einziger Björk -Remix. Erst “Possibly Maybe”, dann “Joga”, dann “All is full of love”. Oder so.

Zusammenfassung

Ich kaufte weder Marilyn Manson, noch Nine Inch Nails, noch Depeche Mode obwohl sie alle vor meiner Nase glitzerten. Ich denke, ich habe mich im vergangenen Jahr geändert. In mehr als einer Hinsicht. Ich finde das gut. Wie andere das finden ist mir egal. Und das wiederum finde ich nochmals so gut. Was andere da wieder drüber denken ist mir auch egal…

Nach Hause

Gegen Sechs solls heute weniger regnen. Tolle Sache. Ich bereite mal Projekt Heimschwimmen vor. Mich hört man dann wieder am Dienstag. Montag ist Feiertag. Und an Feiertagen arbeitet man nicht. Morgen ist Putztag und an Putztagen komm ich nicht. Und am Sonntag ist die Klimaanlage nicht an.

Und an allen drei Tagen hab ich andere Gesprächspartner als meinen Computer.

Der gro?e Regen II

Nun. Da es immer noch regnet wird es langsam wirklich langweilig <txp:gho_permalink id=“540”>von einem dieser Tage</txp:gho_permalink> zu erzählen. Machen wirs also kurz. Es regnete und mein Moped verschwand unter Wasser. Die Thais die an dieser Kurve lebten wussten aber schon Bescheid dass sich selbst überschätzende Farangs meistens im Rudel kommen und hoben das kleine rote Etwas schnell aus dem Wasser. Hin und hergeschüttelt, Wasser kurz ablaufen lassen, kurz in den Tank schnüffeln ob Wasser reingekommen ist, nein, mich aufs Moped setzen und gute Weiterreise wünschen. Das wars.

Ich hatte in der Zwischenzeit entschieden, dass keine Arbeitsstelle dieser Welt es wert wäre zu ersaufen also machte ich mich wieder auf den Weg nach Hause. In der Nähe meines Hauses brachte ich dann noch eine halbe Stunde damit zu eine Stra?e zu finden die nicht metertief unter Wasser stand entschied mich dann für die am wenigsten überflutete und gelangte nass aber lebend nach Hause.

Zuhause angekommen ergoss sich dann ein Wasserstrom aus meiner wasserdichten Jacke. Norwegen ist halt nicht Thailand. Klamotten wechseln. Kaffee vorbereiten. Wasser aufsetzen. Wollen. Strom weg.

Den restlichen Verlauf des Tages war dann abwechselnd Strom oder Wasser weg. Oder beides. Gegen Nachmittag dann auch das Telefonnetz. Mein Kühlschrank war leer (bis auf ein paar Säfte). War ein recht gesunder Tag würde ich mal sagen.

Heute ist natürlich genügend Notfallration im Schrank vorhanden.

Bla bla bla fasel fasel fasel. Seitdem regnet es immer mal wieder. Mal stärker. Mal weniger stark. Man gewöhnt sich dran.

Gerade etwas stärker. Mal sehen, ob ich heute bis Maenam komme. Wenn nicht, muss ich mir wohl in Chaweng ne Frau mit Bett suchen, wenn ich schlafen gehen will ;)

?????????????????????

Heute war Fabios letzter Tag in unserer kleinen Unternehmung (die Tatsache, dass wir es erst seit Montag wussten war ein Grund für relativ seltene Einträge diese Woche). Fabio ist der seltsame Systemanalytiker von nebenan (und wird es auch bleiben, selbst wenn nebenan eher netzwerktechnischer Natur sein wird). Ich konnte mit ihm sehr gut arbeiten und es zieht mir in mehr als einer Hinsicht den Boden unter den Füssen weg, nun alleine im Büro zu sitzen. Damit wird es hier erstmal kein eXtreme Programming mehr geben, keine Betrachtung vorüberziehender Frauen, keine schnellen Antworten mehr, wenn ich mal eben die Linux-Server lahmlege, keine Glaubenskriege mehr, wenn ich Windowsspielereien veranstalte und einige andere Dinge werden mir auch sehr fehlen.

So schnell kann es gehen. Jetzt gibt es nur noch einen Programmierer und einen Geschäftsführer hier.

Fabio hat mir freundlicherweise seinen Anteil an der Strohhalmsammlung im Kühlschrank geschenkt. Ich wusste, dass ich ihm nicht ganz egal bin ;)

PS: Whoever may be concerned about what I would do under similar conditions: I would stay in Thailand. Thats for sure. And enough demand for Project Managers, Engineers and Developers is available. Maybe not on Samui. But Samui is an island. Not the world.

Dezember

So. Also.

<txp:gho_motivator />

Eigentlich müsste ich ja <txp:gho_permalink id=“454”>laut Vereinbarung</txp:gho_permalink> diesen Monat nicht bloggen. Mal sehen.

Es gibt eh nicht viel zu berichten. Seit gestern regnet es wieder. Die Straßen, soweit sie von Wasserströmen befreit waren, Bophut war die ganze Woche ein See, sind wieder überflutet und zwischen Chaweng und Lamai ist ein Stück Abhang runtergekommen.

Nichts Neues also.

(Fügen Sie hier ein paar greenpissige Sätze a la Bodenversiegelung, Raubbau an der Natur und Mutter Erde ein.)

Dezember also. Was war da noch? Achja. Kommerzfeiertage. Spendet und seht von Geschenken an mich ab. Danke.

Spenden wohin? Wie wäre es mit diesen beiden?

Child’s Dream :

School for Life :

Flut.

Wie es aussieht , geht das bis Mitte Dezember so weiter. Aber schön, dass Chaweng unter Wasser stand. So hat die Regierung wenigstens ein bisschen Armee auf die Insel geschickt. Macht sich halt nicht gut, wenn die Touristen Fotos von Hochwasser heimbringen auf denen niemand hilft. In Maenam und Bophut hat sich seit zwei Wochen niemand blicken lassen (da steht das Wasser schon so lange, dass man automatisch weiss, wo man abbremsen muss weil die nächste Schlaglochserie unter Wasser kommt). Aber da leben auch nur grö?tenteils Thais.

Die n??chste Welle kommt bestimmt…

… heute abend. Wie man am lamaiischen Himmel sehen kann. Auf Statements zu den Themen des Tages darf man also getrost warten. Auf einige länger. Auf andere kürzer. Auf manche lange.