Samui? Samui!David's Neighbour's Notizen über sein Leben als Auswanderer auf der Insel Koh Samui in Thailand. Auf Deutsch, und so...

Niedlicher Trend

Ich stelle einen niedlichen Trend fest: Thais (zumeist weiblicher Natur) nennen mich neuerdings öfters Bedd. Das klingt ganz süß aus so einem Munde. Das “tr” ist dann doch etwas schwer auszusprechen — es gehört nicht zum Lautschatz der Thais. (Na? Lautschatz? Wortschatz? Lautschatz? Ich möchte das mal eben in den Duden eintragen lassen.)

Ein ganz anderer Trend und zudem überaus unniedlich ist der, dass es zu regnen beginnt, wenn ich wirklich mal was vor habe. Naja. Warten wir den Abend ab.

PS: Sieht gut aus für mich.

Ray Ban

Frohen Schrittes betrete ich (vorhin) die Filiale einer Optikerei-Kette namens “Beautiful Opticals” auf der Beachstreet in Chaweng. (An dieser Stelle stoppt der Film, ich hänge mit dem Fuss überaus dümmlich grinsend über der Schwelle und aus dem Off ertönt eine Stimme:) Was war geschehen? Ich brauchte eine Brille. Eine neue. Die alte wollte nicht mehr so wie sie sollte, klapperte ihrem Ende entgegen, die Schrauben hielten nicht mehr, das Glas ermattete und auf die Frage nach dem “Wie lange trägst du die Brille denn schon” wusste ich keine Antwort was auf mindestens 4 Jahre hinweist. Abgesehen davon brauchte mein Gesicht schon lange mal ein Upgrade. Was also lag näher als die Schwelle eines Optikers zu übertreten? Hmm? Genau! Nichts.

Hmm. “Beautiful Opticals”. Das heisst mal ganz nonchalant übersetzt “schöne Optischesachen”, oder? Also “opticals” gibts ja nicht, nur “optical” und das wäre dann ein Adjektiv und es würde eher heißen “optisch schön”. Ahh! Ok. Darauf könnten wir uns einigen.

Jedenfalls trat ich über die Schwelle des Ladens und fand den Namen passend. (Der Film läuft ruckelnd wieder an und im Hintergrund leiert Thaipop von “Dan & Beam”.) Drei überaus niedliche Thais (females) reißen sich gegenseitig die Klamotten von den Leibern und beginnen sich zu streiten, wer mich bedienen dürfe. Die meiner Meinung nach optisch schönste gewinnt und nimmt sich meiner an. Ihr Rock ist recht knapp bemessen (in medizinischen Geschäften — Drogerien, Apotheken, Optikern usw. — tragen sie immer recht ich würde mal sagen anregende Kostüme. (Da fällt mir ein, hab ich schon mal vom Krankenhaus in Bangkok erzählt? Da war ich neulich mal in der Laserabteilung, da haben sie so Krankenschwesterkostüme wie in den japanischen Pornofilmen an. Eng. Knackig. Kurz. Und irgendwie auch nur beautifulle opticals dabei. Da fiel es mir ziemlich schwer, nicht zum Fetischisten zu werden.) — manchmal fährt man vor sich hin und wundert sich, warum alle vor einem langsamer werden bis man dann bei einem derartigen Geschäft vorbeikommt und der Stau sich wieder auflöst. Farangs sind verdammt berechenbar.) — Jedenfalls kann ich den Anblick nicht lange genießen denn sie fragt mich ob ich wieder eine derartige Brille haben will und reisst mir das alte Teil vom Gesicht.

Ohne Brille quasi blind erkläre ich ihr (oder der Stelle an der ich sie vermute), dass mich nach einem schwarzrandigem Modelle giert und sie bringt ein paar vorbei. Dazu muss man wissen, dass die Thais recht kleine Köpfe haben und die Brillen alle zu eng sind. Dann meinte sie, sie hätte noch Modelle aus den USA und Europa und entschwindet wieder in den Milchglashintergrund. Als sie wieder kommt hat sie einen Haufen Brillen auf dem Arm auf denen seltsame Markennamen stehen. Gucci. Armani. Und so ein Kram. Viele nette optisch schöne Brillen.

Ich probiere ein paar aus und kann den Kreis der Kandidaten auf glorreiche drei begrenzen, die ich dann unentschieden wie ich bin der Reihe nach ausprobiere. Bis ich dann sie frage, welche ihr denn gefalle. “Wait” sagt sie und schiebt mir die drei Brillengestelle nacheinander aufs Gesicht und betrachtet mich lange prüfend (“Why you dont bring your girlfriend to look for. She can decide!” — “I dont have a girlfriend.” — “Ah. Try this one” …. Pause …. Pause … “Where are you from?” — “Germany, but now I live in Lamai” — “Ah! you live here? Try this one.” — “Yes.” — “You work in Lamai?” — “Yes” — “Why dont you work now?” — “Its my lunchbreak.” — “Ah. This one is not nice, look better in this one…”). Dann entscheidet sie sich für ein Modell von Ray Ban. Muss wohl ein entfernter Bekannter von Ray Charles sein. Titan und schwarzes Plastik. Das wäre das Gestell gewesen, für das ich mich auch so entschieden hätte, aber es wäre auch das teuerste. Deshalb hegte ich kurz die nicht geringe Hoffnung, sie würde sich für ein anderes Modell entscheiden, auf dass ich mich selbst überstimmen könne — schließlich müsse die Welt und nicht ich mich sehen mit diesem Krakel auf der Nase.

Gut. Ich entscheide mich spontan und unbeeinflusst für das 6.400 teure Gestell (das sind drei Dolby-Surround-Anlagen und 8 DVDs in Thailizenz oder drei Nächte mit verschiedenen Frauen oder vier Nächte mit der gleichen oder zwei Wochenenden in Bangkok — also schon ein kleiner Batzen Geld) und erwarte nun gefasst die Verhandlungen über die Gläser.

Meine (alte) Brille ist irgendwo verschwunden und so tappe ich in Milch getaucht zwischen kichernden Brillen-Thais herum bis mich eine am Arm fasst, entschlossenen Schrittes in ein Separee schreitet (mich immer noch am Arm haltend), den Vorhang schließt und mich in einen gemütlich flauschigen Sessel absetzt. Hier sehe ich auch meine Brille wieder, die gerade von einer optisch schönen Thai mit entschieden zu kurzem Rock ausgemessen wird. Dann machen wir das Ding mit wo man in eine Röhre kuckt und irgendwas im Hintergrund rattert und flackert und wird scharf und wieder nicht. Als “scharfes Objekt” wählt sie eine Windmühle. Sehr progressiv für einen Optiker auf der sündigen Meile.

Anschließend spielen wir das Spiel mit dem “can you read the first line?”. Ich kann nicht. Versteht mich nicht falsch, aber die Zeichen sind gross und trotzdem seh ich nur Flecken. Na toll. Wir schieben also einige Gläser ein und aus und rum und her, zwischendurch bemerkt sie noch bewundernd, ich hätte einen interessanten starken Zylinder. Ehm. Ich grinse verständnislos aber erfreut ob dieser Bewunderung zurück und sie zeigt mir die Auswertung der Brillenprüfung. Achso. Den Zylinder. Klar. Kann mich auch nicht entsinnen, ihr andere meiner reichhaltig vorhandenen Zylinder schon mal gezeigt zu haben. Allerdings passierte es schon mir bekannten Personen auf der Beachstreet in Chaweng einige Stunden zu verlieren und sich hinterher nicht zu entsinnen wem man alles seine Zylinder gezeigt hat. Hat man alles schon gesehen. Gabs alles schon. Nach einer Weile stellen wir fest, dass sich meine Augenleistung nicht verschlechtert hat (ah, klar, das ist der Gipfel. Jetzt gehts abwärts. Ich werde alt.) und ich bekomme meine (alte) Brille wieder. Schnell setze ich sie auf, man will ja das Sehvergnügen maximieren.

Die optische Gewinnerin des anfänglichen Kampfes kommt zurück und erklärt mir, dass bei einem so guten Gestell natürlich auch nur die besten Gläser rein müssen. Wir verhandeln kurz und dann einigen wir uns auf entspiegelte (“good for you when you on photo with girlfriend you! do you have girlfriend?”) superdünne (“not so heavy. look good in this glasses with you!”) Plastikgläser (“plastic is good for you!”). Sie rechnet vom Gestell schnell noch 30%-Rabatt ab, was mathematisch korrekt aus 6.400 4.000 macht, die Gläser kosten 4.500 (nicht vergessen, ich habe einen verdammt massiven Zylinder).

Dann meint sie, die Gläser brauchen 5 Tage. Sie nimmt einen Kalender und berechnet flix den nächsten Dienstag als Termin und sagt ihn mir. Ich sag ok. Daraufhin kommt eine optisch nicht so schöne Thai (wir müssen hier wirklich Unterschiede zwischen den Protagonisten setzen) und sie verhandeln auf Thai, dass das Wochenende nicht eingerechnet werden müsse (Ich habs verstanden! Hey!) was ihr ziemlich peinlich zu sein scheint, denn sie sagt es mir nicht. Ich erkläre ihr daraufhin, dass sie mich auch anrufen könne und drücke ihr meine Karte in die Hand. Mit der Thaiseite oben. STRIKE! “I can really call you?” — “Of course. You can call me day and night, thats my mobilenumber.” Und sie errötet. Ich stehe auf errötende Thais.

Sie kassiert ein paar Tausender von mir, schreibt mir auf, wieviel ich das nächste Mal wieder kommend mitbringen soll und geleitet mich entrötend zur Ladentür. Wir hauchen uns ein “Have a nice day. Good bye!” zu und ich überschreite frohgemut die Schwelle von “Beautyful Opticals” in die von der Sonne erleuchtete Chawengener Beachstreet hinaus.

(An dieser Stelle stoppt der Film, ich hänge mit dem Fuss überaus dümmlich grinsend über der Schwelle und aus dem Off ertönt eine Stimme:) Na? Klasse oder? So könnte das doch jeden Tag gehen. Und wenn das Teil fertig ist, lass ich mir Kontaktlinsen machen und kaufe dann jeden Monat eine neue Brille mit Fensterglas. Und dann, und dann, und dann “ziehe” ich meine Brillen “an”. So wie es mein alter verehrter Deutschlehrer immer gemacht hat. Passend zur Krawatte.

Das Bild fadet ins Schwarze, der Film läuft aus und rattert mit leisem Klatschen in der Rolle herum. Im Hintergrund atmen einige Leser leise auf.)

K??hlstrohhalmmuseum Lamai

Willkommen im weltweit ersten Kühlstrohhalmmuseum in Lamai auf Ko Samui. Betrachten Sie in angenehmer Atmosphäre Strohhalme im Kühlschrank. Eintritt für niedliche Thaifrauen unter 26 gratis.

Die Liste

  • Lafontaine (SPD) (Schmollmodus, entkommen, siehe unten)
  • Möllemann (FDP) (Sonderprämie wegen Originalität)
  • Schaaaaaaaaaarpiiiiiiing (SPD) (in den Adel geschickt)
  • Schröder (SPD) (Schmollmodus)
  • M??ntefering (SPD) (Schmollmodus)
  • Stoiber (CSU) (muss regelmäßig seine Unwichtigkeit spüren)
  • Wieczorek-Zeul (SPD)
  • Nahles (SPD) (Meuchelmördervorwürfe bis sie in Schmollmodus geht)
  • Merkel (CDU) (keine Rückendeckung, bis sie resigniert. Kann nicht schmollen, höchstens bei Bemerkungen zu ihrer Frisur)
  • Lafontaine (LINKS) (für Fallschirmspringen interessieren)

Wir kriegen euch alle. Auch wenn wir manchmal (siehe Lafontaine) kläglich versagen. Und dann kriegt ihr Kohl wieder. Habt ihr gar nicht anders verdient.

H??hepunkte des Morgens

  • Die Erweiterung des morgendlichen Umweges auf Arbeits auf den Markt.
  • Marktfrauen die sich nicht sicher sind, ob sie einen übervorteilen können sind recht lustig zu beobachten.
  • Die Entscheidung mal wieder Obstwoche zu machen. Hat innere Gründe.
  • Beim Obstkauf von den Marktfrauen übervorteilt zu werden.
  • Das morgendliche Schlagloch umfahren. Premiere.
  • Das Rütteln des Mobiltelefons auf der Holztischplatte beim Eindringen einer morgendlichen Kurznachricht.
  • Laut Coldplay hören ohne dass jemand merkt, dass man Coldplay hört. (Es hat wirklich Vorteile der einzige Frühaufsteher in die Firma zu sein.)
  • Gewisse Entscheidungen der vergangenen 14 Monate gutzuheissen und ein paar wenige zu verurteilen.
  • Lesen, dass Stoiber in München bleibt. Loser.
  • Entscheiden gegen Bayern Deutsche Menschen toleranter zu werden.
  • Suchanfragen “Dell Netzteil in Thailand” (bruahahahahahah) und “Schwiegereltern treffen” über Google.
  • der hier

Dinner for One

Interessenten zum Thema Dinner mögen sich den Eintrag “<txp:gho_permalink id=“453”>Zahltag Klappe 2 — Remix</txp:gho_permalink>” unter dem Aspekt der Kommunikation erneut lesend zu Gemüte führen. Ich werde berichten™.

Vorschlag

Wenn es im Monat November mehr Kommentare als Einträge gibt, schreibe ich weiter wertvollen interessanten Content. Wenn nicht, dann schreib ich analoges Tagebuch.

Zahltag. Klappe 2 – Remix

Klar. <txp:gho_permalink id=“451”>Kaum hat man mal was über Bankbesuche geschrieben</txp:gho_permalink>, laufen die Instant-Messaging-Leitungen schon heiss und ich werde wortreich aufgefordert, mehr zu erzählen.

Na gut. Könnt ihr haben.

Die Bank von Ayudhaya ist eine von vier großen Bankketten (sagt man das so?) die hier auf der Insel Fuss gefasst haben. Es gibt noch ein paar kleinere, aber die sind relativ irrelevant für den gemeinen Farang. Ayudhaya war übrigens die Königsstadt bevor Krungthep es wurde.

Ich bin also in die Bank rein, habe meinen Zettel ausgefüllt und mich in die Warteschlange eingereiht. In thailändischen Banken sitzt die Warteschlange auf Bushaltestellenschalensitzen und kuckt Channel 3, wo irgendeine Thaisoap kommt in der die Protagonistin gerade vom Vater des Kindes das in ihr entsteht verlassen wird und beginnt sich mit dessen Freund auseinanderzusetzen. Irgendwann dann wurde ich mit einem bezaubernden und erstaunlich aber nicht unerhofft freundlichem und erfreutem Gesicht von der Bank-Thai begrüsst.

Sie: Sawadee kah!

Ich: Sawadee krap!

Sie: How are you today.

Ich: I’m good. I mean. Ehm. Fine. I hope you too.

Sie: Yes. I am. Signature here.

Dann lies sie mein Geld durch den Zählautomat laufen der sich verzählte. Das ganze wiederholte sie solange, bis der Automat den Wert anzeigte, den ich auf dem Zettelchen eingetragen hatte. Dann lies sie mein Kontobuch nachschreiben und gab es mir zurück.

Sie: Have a nice afternoon!

Ich: You too. See you on friday!

Sie: Yes! See you!

Und ich verlies die Bank. Ein ganz normaler Bankbesuch. Wirklich nichts Aufregendes. Überhaupt ist das Leben hier nicht wirklich aufregend. Eventuell sollte auf meinem Grabstein mal stehen: “Dieses Schlagloch kannte er noch nicht” oder was in der Art. Aber wirklich aufregend ist das auch nicht.

Stromausfall

Ich beschwer mich ja selten. Aber dass der Strom genau in dem Moment (eben gerade) ausfällt, wenn ich den Knopf der Espressomaschine zum Kaffeegeben animieren will … das ist … ich würde mal sagen ein unhaltbarer Zustand.

Zahltag. Klappe 2.

So. <txp:gho_permalink id=“445”>Heute habe ich es dann endlich mal bis Maenam geschafft</txp:gho_permalink>. In Bophut und Maenam ist von der Straße durch das gestrige Unwetter nicht mehr viel übrig. Schlaglöcher wo das Mopedrad hin rollt und ganze Straßenhälften sind abgesenkt. Die Amis hätten schon lange evakuiert. Die Bank selber war vom Ambiente her wie alle Banken von Ayudhaya. Und irgendwie gelingt es mir auch jedes Mal mehr, nahezu alle Felder auf dem Zettelchen auszufüllen. Naja. War ne nette Reise. Lohnenswert. Das war die Reputation dann schon wert.

Wir lernen Thai. Immer noch.

Also gestern war mal wieder eine recht nützliche Thailektion dran. Wir haben gelernt, was “verbraucht” heisst. Interessanterweise bedeutet das exakt übersetzt “zu sehr benutzt”. Entspricht genau meiner Definition des Wortes.

Dann haben wir gelernt, was nah und fern heisst. Nah heisst klay. Fern hingegen heisst klay. Der Unterschied liegt darin, dass das nahe klay einen fallenden Ton hat und das ferne klay einen Midtone. Sollte ich also mal einen Taxifahrer in Bangkok fragen, ob der Weg von Bang Na zum Wat Po weit ist und sage “klay may” wird er vermutlich “may klay” oder “klay” sagen und ich werde genauso klug wie vorher sein.

Nagut. Ich weiss dass die Strecke ziemlich “klay” ist. Den Tone müsst ihr euch jetzt selbst denken.

Die R??ckkehr des Killer-Bricks

Beware of the brick in front of you. Neulich als ich dieses Schild das erste Mal sah dachte ich, da stünde “right in front of you” und fand das ziemlich lustig. Allerdings war es da 5 Uhr morgens und ich hatte nicht unerhebliche Mengen teilweise nicht ganz leichter Drogen konsumiert. Bei Licht betrachtet sieht man dann eine Ansammlung von heruntergefallenen Steinen. Die Geschichte dazu kann man sich selbst zusammenreimen. Bei mir heisst die Stelle “<txp:gho_permalink id=“218”>Felsen der fallenden Bäume</txp:gho_permalink>”. Aus ganz bestimmten Gründen.

Die zynische Bemerkung zum Bild wäre: Oh, den Felsen hab ich vorher gar nicht bemerkt. In Skandinavien machen Sie diese Art von Schildern aber in Braun. Dann beachtet man sie auch eher. The return of the killer brick. Der Movie zum Schild.

Foto-Roman: Zahltag

Wenn man am Zahltag diesen Batzen Geld…

… in eine Bankfiliale im drei Orte weit entfernten Maenam zu tragen gedenkt um es einzuzahlen, vorher noch schnell nach Hause fährt um Brille, Zähne und andere Extensions zu putzen, dann kann es sich eigentlich nur um eine Frau oder mangelnde Reputation in anderen Bankfilialen handeln.

Dummerweise hing genau über Chaweng (einen Ort weit entfernt) die folgende Wolkenwand…

… mit startendem Regen direkt an der Kreuzung, was den Protagonisten davon abhielt, weiter zu fahren. Soviel (durchnässt, prolliges Geldbündel und drei Orte weit fahren) war ihm die Reputation dann doch nicht wert.

Ja.

Manchmal merke sogar ich (an besonders klaren Nächten), dass der Fall ins Bodenlose damit verbunden ist, niemals aufzuschlagen. Schönen grauen November auch noch.

GeSPARt.

Es ist schon erwähnenswert, wenn ich dann doch mal Post bekomme. Mich mag ja niemand und so muss ich mir immer Werbepost kommen lassen, damit mir mal jemand schreibt. Und heute nun brachte der Postbote diesen Brief oben (anklicken, um den Absender zu lesen).

Was da wohl drinnen sein mag ?

Der Shopblogger schrieb neulich:

“Mr. Hostblogger” Manuel Schmitt verteilt seine Manitu-Kugelschreiber also in alle Welt. Warum sollte ich das nicht auch mit meinen Werbegeschenken machen?

Ich hab natürlich angefragt ob “in alle Welt” ein rhetorisches Ungeschick war. War es wohl nicht. Im Anschreiben steht “Viel Spaß mit den Streichhölzern wünscht: www.shopblogger.de ” — Danke. Den werde ich haben.

Ich werde berichten™.

PS: Kleben da zwei Marken schief auf dem Brief?

PPS: Service Offensive mangelt es an einem Bindestrich.

Sex nach der H??ftoperation

Nun ja, man ist ja nicht mehr der Jüngste und sorgt sich auch dann und wann um die älteren Mitglieder der Bürogemeinschaft. Da ist es schon gut, zu wissen, welche Positionen man nach dem Einbau einer künstlichen Hüfte vermeiden sollte und welche man unbeeinträchtigt weiterhin ausüben kann . Quasi der Kamasutra für die Hüftoperierten. [via Sex! — ein Blog, das ich nur lese, um mein Schwedisch zu verbessern]

Auch Sie können im Alter noch ein erfülltes Sexualleben haben! Geben Sie sich nicht auf!

Kein Sex in Thailand

Beim Durchstöbern meiner Serverlogs bemerkte ich eben, dass immer weniger Besucher aufgrund interessanter Sex-Suchbegriffe auf meine Seiten kommen. Diesem Missstand muss ich eben mal vorbeugend entgegentreten — zumal ich gestern von einem Nichtleser© gebeten wurde, über Sex zu schreiben. Ja. Ich schreibs eben nochmal: SEX.

Thaksin will den Sex abschaffen. Wenn man bedenkt, dass sich die Bevölkerung in Thailand seit 1960 fast verdreifacht hat ein guter Ansatz. Als Erstes muss natürlich aller Schmutz- und Porno-Kram im Internet verschwinden. Wenn die Gedanken rein sind, kann nichts passieren. Man muss Emails schreiben können ohne von blinkenden Thai-Frauen-Vermittlungs-Werbebannern und Hochglanz-Bildern auf komische Gedanken gebracht zu werden.

Im thailändischen Web gibts schon keine Pornos (falls es die jemals gab). Nun wird auch noch bis Ende Dezember angefangen, die Online-Inhalte zu filtern, die an die Browser in Thailand ausgeliefert werden.

Schnell noch bisschen was downloaden.

PS: In Malaysia ist das Ansehen von Sexseiten strafbar (3 Wochen Knast) — sagt der mehr Sex fordernde Nichtleser©. Ich werde berichten.

PPS: In zwei Monaten ist Weihnachten. Irgendwelche Geschenk-Ideen?

Chulalongkorn Day

Es ist mal wieder feiertagen angesagt. Diesmal sogar offiziell. Das heisst, weil heute Feier- und Sonntag ist, wird der morgige Montag zum Freitag. Keine Fron. Einfach so abhängen.

Heute jedenfalls ist König-Chulalongkorn-Tag. Chulalongkorn oder Phra Chula Chomklao Chaoyuhua war Rama V. Seine Verdienste für das Land lagen vor allem in seinen diplomatischen Fähigkeiten. Zu seiner Regierungszeit wurden nahezu alle Staaten in Asien okkupiert und kolonialisiert. Nur Siam nicht. Er musste allerdings ein paar Provinzen abgeben um den Unabhängigkeitsstatus zu verteidigen.

Chulalongkorn war der erste König Thailands, der nach Europa reiste, um diplomatische Kontakte zu schließen. (Absolut nebensächliche Nebeninformation: Das erste filmische Dokument eines thailändischen Königs zeigt ihn bei der Ankunft in Bern.) Er sorgte für die Abschaffung der Sklaverei in Siam und richtete das erste Parlament ein.

Am 23. Oktober 1920 starb er, was uns diesen Feiertag einbringt, denn er ist heute einer der am meisten verehrten Thailänder (nur falls man sich fragt, warum nicht jeder Königstodestag ein Feiertag ist). Die erste in Thailand gegründete Universität wurde nach ihm benannt.

Ach und die Ehefrauen: Die Angaben über deren Anzahl schwanken von 36 bis über 150. Auch heute noch darf der König soviele Frauen haben wie er will. Nicht dass er wollte.