Samui? Samui!David's Neighbour's Notizen über sein Leben als Auswanderer auf der Insel Koh Samui in Thailand. Auf Deutsch, und so...

Der Thaiweg: Marketing

Neung unser Thailehrer photographiert den realen Systemanalytiker weil er “schöne Menschen” auf seine Webseite (die ich erstmal in CSS packen und für die Suchmaschinen optimieren musste, weil alle Links und Hauptinformationen in Flashfilmchen und Bildern versteckt waren und das HTML von 1997 (aka table-Tags wo immer man hinsieht) war) als Referenz setzen will. “Do you agree with me, he looks beautiful today.” waren seine Worte. Mich hat er nicht photographiert. (Dafür bekomme ich nächste Woche gaan caa. Mal sehen, ob das hier wirkt.)

25 Milliarden. Dollar. 226046. Menschen.

Die zivilisierte Welt bezeichnet also die Hurrican-Katatrophe in den USA als verheerender als die Tsunami-Katastrophe in Südostasien im letzten Dezember .

Stellen wir die Fakten mal zusammen:

Finanzieller Schaden (Geld, Cash, Knete, der Kram mit dem man alles nur keine Liebe kaufen kann):

Tsunami: 10 Milliarden Dollar

Hurrican: vermutete 25 Milliarden Dollar

Ähm. Klar. Ich erlaube mir eben, einige andere Zahlen zu präsentieren:

Tote (das sind ehemalige Menschen. Biologische Einheiten die sich von anderen Lebewesen auf unserer abgeplatteten durchs All trudelnden Kugel durch die Fähigkeit zu denken, eigenständig Entscheidungen zu treffen und dem Betrieb von Sex nicht nur aus Fortpflanzungszwecken unterscheiden):

Tsunami : Mindestens 222.046 Menschen (wikipedia )

Hurrican: einige Tausend

Was kostet schon eine Hütte in irgendeinem Entwicklungsland? 10 Bretter Holz pro Wand wenn überhaupt Wände vorhanden sind), ein bisschen Wellblech, eine Matraze.

Warum sollte man auch erwarten, dass Dämme um ein regelmässig überflutetes Gebiet in das konsequent hinein gebaut wurde brechen können.

Ich sags mal so: Jeder Tote ist tot. Das ist Schicksal. Die Betroffenen haben mein Mitgefühl aber ich bedauere grundsätzlich keine Toten, denn das ist ein nicht rückgängig zu machender Zustand. Aber Geld als Vergleichsobjekt zweier Katastrophen ist dann doch weit entfernt von Menschlichkeit. Und ich kann durchaus verstehen, dass die Bangkok Post sich nun Sorgen um die finanzielle Unterstützung der Tsunamiregionen macht. Und wenn im Spiegel dann ein solchermaßen blöder Kommentar kommt (“Vielen Dank auch. Das war’s dann. Keine finanziellen Hilfszusagen, null Sofortma??nahmen, nach Tagen dann ein z??gerliches Hilfsangebot des deutschen Innenministers.”), kommt mir das Kotzen. Natürlich braucht man die USA nicht finanziell zu unterstützen. Kuckt euch deren Bruttosozialprodukt an und haltet einfach die Klappe.

Kinder: Geld ist nicht alles. Und ich mag gar nicht weiterschreiben weil ich nur Dinge sagen könnte die beleidigend für manchen wären. Und mehr als nur einen Satz mit “Finanz” und “Kotzen” ziemlich nah beieinander.

Ich lass das mal so stehen.

Bangkok V.3.0

oder Über Wuschel und Japan, ziemlich große Hitze, blauen Heftchen makabren Inhaltes, fiebernde System Analysten die keine sind und warum Thaifrauen recht häufig recht niedlich aussehen.

Sie wollen wissen, wie das nun mit Wuschel und Japan, ziemlich großer Hitze, blauen Heftchen makabren Inhaltes, fiebernde System Analysten die keine sind und den recht häufig recht niedlich aussehenden Thaifrauen ist? Nun alles, werde ich nicht erzählen (und sehen Sie bitte davon ab, zu ergründen, wo das Komma herkommt, ich weiß es nicht). Vor allem, weil es größtenteils machisme Zynismen sind. Aber Wuschel war schon ganz nett. Und Bänke in Einkaufszentren dienen nicht nur der Entspannung zu schwacher von massiven Körpern getragener Füße.

Aber beginnen wir da wo alles begann:

Am Anfang schuf ein großes fliegendes Spaghettimonster die Welt, anschließend mich, dann noch ein paar Statisten und Protagonisten, dann würfelte es und verschwand aus noch ungeklärter Ursache im ewigen Nichts. Zurück blieben ich und die anderen. Wir machten das Beste draus und irgendwann flog ich nach Thailand (Sie merken, wir kommen langsam in die Gegenwart). Hier nun, so sagte man mir, würde recht bald und unverzüglich, so sagte man mir, ein Papier namens Arbeitserlaubnis ausgestellt, auf dass meine Geisteskraft nicht nutzlos verpuffe sondern die thailändische Ökonomie unterstützend im jährlichen Thaksin-Bericht erwähnt werden könne. Nach 4 Wochen fehlten noch ein paar Papiere, wir lieferten sie nach. Nach 4 weiteren Wochen fehlten irgendwelche anderen Papiere, wir lieferten sie nach. Dann wechselten wir irgendwann den Anwalt, dann fehlten irgendwelche Papiere, dann fehlten irgendwelche Unterschriften, dann mussten wir erstmal (“nur einmal, bis zu nächsten Mal haben wir dann die Jahresvisa und die Workpermit”) auf einen Visarun. Dann fehlten Papiere, die wir nachlieferten, dann fehlten Unterschriften, die wir noch schnell geleistet haben, dann haben wir die falschen Seiten aus dem Pass kopiert, kopierten die richtigen und lieferten die nach, dann wurde mein Pass geklaut, dann haben die Thaibehörden festgestellt, dass es eigentlich keinen Grund gäbe, Computerfarangs hier arbeiten zu lassen, die Gründe lieferten wir nach, dann fehlten irgendwelche Papiere, die wir nachlieferten, dann unterschrieben wir einen dicken Packen Unterlagen und Anträge, dann ging ich wieder auf Visarun (“das letzte Mal, die Workpermits werden diesen Monat noch fertig”), dann stellte Bangkok fest, dass mit dem Touristenvisum, das ich inzwischen bekommen habe, keine Workpermit ging, ich ging wieder auf Visarun nach Singapore (“diesmal wird es klappen, bis Ende August wird das”), lieferte ein paar Papiere und aktuelle Passkopien nach, dann unterschrieben wir jede Menge Dokumente und dann geschah es.

“Die Workpermit ist durch.” sprach der (inzwischen graumelierende) Chef eines Morgens. Ich versuchte ein möglichst ausdrucksloses Gesicht abzuliefern. Das gelang mir nur schwer denn tief in mir brodelte ein hysterisches Kreischen. Permit. Permit. Permit. Gestern nun waren wir in Bangkok und holten unsere Workpermits ab. Dies ist meine:

Man beachte bitte, wie es mir immer wieder gelingt, in amtlichen Dokumenten mein zum Schreien lustiges Passfoto unterzubringen. Im neuen Pass (der 10 Jahre gültig sein wird) steckt es auch und sogar Laos hat mir darauf ein Visum gegeben. Jetzt sind die Bilder alle, weshalb ich demnächst mal wieder ein paar schiessen werde. Das wird der Hammer. Ich werde darauf lächeln oder vielleicht sogar die Haare mal kämmen! Ich hab da noch irgendwo ne Bürste.

Der geneigte Leser findet auf diesem Scan unter anderem meinen Namen und die Tatsache, dass ich 2518 geboren bin. Nach Buddha.

Fahren wir fort in unserer kleinen Erzählung. Wir flogen also nach Bangkok (jetzt wo wir es hinter uns haben kann ich es ja sagen: Liebe Geschäftsführung, arme Leute in Thailand fahren mit dem Bus, das ist ziemlich preiswert und man bekommt noch ein Video mit thailändischen Travestiestars die die ganze Zeit reden vorgespielt) und besuchten “unsere Anwältin”. Naja, nicht die Anwältin, denn unsereins ist ja keine Führungsebene, weshalb wir mit dem Gehilfen des Gehilfen eines Mitarbeiters oder so verkehren durften. Ich wurde mal wieder Khun Patrick genannt und habe nicht laut losgelacht. Aber es ist ganz gut, beim Vornamen nachnamig behandelt zu werden, dann hat man immer gleich ein freundliches Lächeln auf den Augen.

Wir unterschrieben verschiedene Papiere und gingen aufs Arbeitsamt. Nun. Ähm. Ich lies in einer schwachen Minute irgendwann Anfang des Jahres verlauten, dass ich nie wieder aufs Arbeitsamt gehen würde. Nun. Ähm. Dem war nicht so. Gestern war ich wieder aufm Arbeitsamt. Dem “3 hour one stop service center for work permit and visa”. Der Anwalt(sgehilfe) waite sich an verschiedenen Tischen entlang (die erstens mit Frauen gefüllt waren und zweitens für leichte Rückstaus sorgten, wenn die Frau nicht nur jung sondern auch noch hübsch war — Männer wurden nicht gewait). Dann durften wir uns einer älteren mürrischen Thai gegenübersetzen und warten. Dann durften wir einige Belege unterschreiben und weiter warten. Nach zwei Stunden wurden wir dann einer Thai vorgeführt die kurz prüfte ob wir wirklich so nett lächeln können wie auf den Passfotos des Passes jeweils suggeriert wurde und ein Jahresvisa unterschrieb. Nun, kein Jahresvisa, das hätte es gegeben, wenn gleich alle Unterlagen da gewesen wären und mein Pass mindestens ein Jahr gütig gewesen wäre. War er aber nicht. Wenn ich meinen neuen Pass abholen kann, habe ich dann das ganze Gerenne wieder.

Wir warteten noch ein Stück, gaben noch ein paar Unterschriften und warteten weiter. Dann machten die Mitarbeiter Mittagspause. Wir warteten solange, leisteten dann ein paar Unterschriften und warteten wieder. Dann bekamen wir unsere Pässe zurück und unsere Workpermits, leisteten noch eine letzte Unterschrift, waiten den Gehilfen der sich lachend bedankte und verließen die Räumlichkeiten als freie Menschen.

Nach ausgiebigen Versuchen des Elektroshoppings (ja, auch wir Männer shoppen gerne) die zumindest ich aus Gründen der überbordenden Auswahl im Bereich der Versuche beließ gings zum Airport und unserem Flug in die Heimat der sich wegen eines recht starken Gewitters ein kleines bisschen verzögerte. Um Elf fiel ich dann erschöpft und mit Bierdose bewaffnet in meinen Fernsehsessel und sah mir die schäbige Thaisynchronisierung von “Schrei wenn du weißt was ich letzten Sommer getan habe” oder wie dieser auch im Original schreckliche Scream-Abklatsch heisst an.

Und weil es immer Leute gibt, die genau wissen wollen, was ich denn nun so mache für unser eingesessenes altehrwürdiges Unternehmen, das nur legal beschäftigte Farangs einstellt die genau das machen was in ihrer Workpermit steht, der kann sich das nun auf dem folgenden Scan ganz genau durchlesen:

Sollten besonders wohl informierte Kreise sich nun wundern, warum ich plötzlich statt eines Senior Development Engineers die Degradierung zum Systemanalysten ertragen darf — das weiss allein das Schicksal und das ist uns immer einen Schritt voraus.

Sie wollen wissen, wie Bangkok 0.9beta, 1.0 und 2.0 war? <txp:gho_permalink id=“5”>Bangkok 0.9beta</txp:gho_permalink> bestand aus dem Verlassen eines Jumbos, dem Durchschreiten eines 3km Tunnels zwischen dem International und dem Domestic-Airport und dem Besteigen eines Kleinflugzeuges. Bangkok 1.0 (Codename Krungthep Mahanakhon) war eine <txp:gho_permalink id=“242”>ziemlich</txp:gho_permalink> <txp:gho_permalink id=“243”>wilde</txp:gho_permalink> <txp:gho_permalink id=“245”>Roadstory</txp:gho_permalink>. Bangkok 2.0 war ein Rohrkrepierer. Bangkok 4 wird dann bestimmt ein ziemlich heißes Ereignis. Sicher. Sehr sicher. Im September ist es immer heiß. Eigentlich ohne ziemlich (Bangkok 4). Wie auch immer. Ich fahre bald wieder nach Bangkok. Aus verschiedenen Gründen.

PS: Der anonyme Chef, der meinte “diesmal wird es klappen, bis Ende August wird das” wischte sich heute den Schweiß von der Stirn und meinte erleichtert, er wäre froh, dass seine genaue Vorhersage eingehalten wurde. Ich auch. Hat man doch gleich viel mehr Vertrauen in Vorhersagen wie “heut wirds bestimmt nicht regnen” und “wir stellen ganz bestimmt eine sexy Masseuse ein”.

PPS: Kinder! Wir haben es geschafft! Jetzt aber mal los hier!

PPPS: Das Leben als vollwertiger Mensch ist ganz anders als ich es mir vorgestellt habe. Seit gestern abend weichen mir die Hunde aus, wenn ich mit dem Moped angefahren komme. Man ist plötzlich wer.

PPPPS: Gestern nach dem Arbeitsamt. Ich grinse.

Faur??

Wie konnte ich Faur??’s Requiem nur so lange vergessen? Manchmal haben nächtliche Ohrträume doch ihren Zweck.

Businesstrip

Morgen übrigens werde ich das heimatliche Büro nur auf zwei gemütlichen Mopedfahrten zum und vom Flughafen tangieren, weil es eben an der Straße liegt. Wir (der Systemanalytiker und ich) machen einen Businesstrip nach Bangkok oder wie wir Kenner gerne noncholant dahinzuwerfen pflegen Krungthep Mahanakhon — die Stadt der Engelmenschen — um endlich vollwertige Mitglieder der Gesellschaft zu werden. Eine sehr lange Geschichte nimmt ihr Ende. Und eine noch längere ihren Beginn.

Dazu fliegen wir. Mit dem Flugzeug. Ich finde jeder sollte im Monat mindestens 4 Flüge absolvieren um nicht einzurosten. Morgens um sechs fliegt man hin und abends um acht zurück. Ich hoffe, dass neben etlichen Behördengängen Zeit für einen Kinobesuch und den legalen Erwerb eines verschiedendatenformatige Metallscheiben abspielenden elektronischen Gerätes bleibt.

Wäre ich jetzt der deutschsprachigen Blogosphäre verbunden, würde ich mir ein Mobile versorgen mit dem man schlechte Photos machen kann und von jedem Flughafen irre langweilige Bilder posten. Bin und mach ich aber nicht.

Nebenbemerkung: Ich habe heute mit einer überaus netten Zeitformen im Englischen benutzenden Krungthepianerin gechattet — sawadee krap granddaughter, sabaai dii may krap? :) — die ich eventuell morgen treffen werde. Sie meinte, dass die Kinos in Bangkok viel schneller erreichbar wären <txp:gho_permalink id=“298”>als die in Singapore</txp:gho_permalink> und auch sonst man viel unternehmen kann in Bangkok. Soso.

Mein Senf zur Bundestagswahl

Die Regelschulzeit bis zum Abitur mu?? in allen Bundesl??ndern auf 12 Jahre verk??rzt werden. Deutschlands Hochschulen ben??tigen Autonomie und eine weitaus bessere Ausstattung ist notwendig: f??r Personalentscheidungen, Organisationsstrukturen und die Budgets f??r Lehre und Forschung, die Umsetzung guter Ideen in wettbewerbsf??hige Produkte umsetzen.

Deutschland kann mit seinen guten nat??rlichen Standortbedingungen und mit leistungsbereiten B??rgern ein Hochlohnland bleiben: Zu hohen L??hnen geh??rt hohe Produktivit??t durch Innovationen. Nur dann l????t sich unser hohes Niveau an Einkommen, Gesundheitsleistungen sozialer Sicherheit und allgemeinem Wohlstand halten.

Voraussetzungen daf??r sind ein hervorragendes Bildungswesen von der fr??hkindlichen Bildung ??ber Schulen, berufliche Bildung und Hochschulen bis zur Erwachsenenbildung und zum lebenslangen Lernen, exzellente Bedingungen f??r Wissenschaft und Forschung Rechnung tr??gt. Spitzenwissenschaftler werden nur in Deutschland arbeiten, wenn sie exzellente Bedingungen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen f??r eine deutliche Steigerung des Frauenanteils in wissenschaftlichen F??hrungspositionen nutzen. GR??NE denken die offene Hochschule auch international. Deshalb unterst??tzen wir insbesondere die F??rderung des ??kologischen Landbaus bekommen.

Durch uns wurde die Macht der Verbraucherinnen und Verbraucher Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen. Deshalb ist es wichtig, das Niveau der sozialen Leistungen, die Zivildienstleistende heute erbringen, trotzdem aufrechtzuerhalten.

Dazu ist es notwendig, die Strukturen der Sozialdienste bereits heute an die Zeit ohne Zivildienst anzupassen. Es m??ssen L??sungen gefunden werden, um mehr regul??re Erwerbsarbeit bei den heutigen Besch??ftigungsstellen des Zivildienstes zu schaffen. Au??erdem m??ssen mit neuen Anreizen vorhandene Potentiale f??r ehrenamtliche T??tigkeit erschlossen werden.

B??rgerschaftliches Engagement ist Ausdruck einer liberalen B??rgergesellschaft. Eine B??rgergesellschaft braucht aktive und ehrenamtlich t??tige B??rger.

Wie kaum ein anderer Lebensbereich steht Sport f??r Lebensfreude, Leistung und Fairness. Das sind zugleich auch liberale Ziele und Werte.

Liberale Sportpolitik unterst??tzt den Spitzensport ebenso wie den Breiten-, Behinderten- und Schulsport. Wir setzen uns f??r eine demokratische und offene Informationsgesellschaft mit einer vielf??ltigen Medienlandschaft ein, an der alle teilhaben k??nnen. Individueller und freier Meinungsauftrag bedeutet f??r uns auch die Wahrung der Intimsph??re und die diskriminierungsfreie Darstellung der Realit??t von Frauen und M??nnern, die Vereinbarkeit von beruflichem und famili??rem Erfolg selbstverst??ndlich zu leben, erfordert Mut und Vertrauen, Eigeninitiative und soziale Absicherung. Immer mehr Frauen sind heute gut ausgebildet, aber prek??r besch??ftigt mit sehr wechselnden zeitlichen Anforderungen und Einkommen.

Oder sie sind alleinerziehend. Solidarische Modernisierung hei??t: Wir d??rfen bei dem Ziel der individuellen Absicherung keine L??cken zulassen.

Deshalb brauchen wir eine gesundheitsf??rdernde Gesamtpolitik, die Gesundheitspolitik mit Bildungs-, Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialpolitik verkn??pft. Unser Ziel ist die Sicherstellung einer medizinisch notwendigen Versorgung f??r alle Menschen—unabh??ngig von der Herkunft und dem Geldbeutel ihrer Eltern die M??glichkeit haben, das Beste aus ihren F??higkeiten zu machen.

Häh ?

Mod leew

<txp:gho_permalink id=“345”>Sonntagmorgen sah es noch so aus</txp:gho_permalink>.

Ach ??brigens

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Mahidol Adulyadej, Songkla Nakarind

Heute ist einer der wenigen thailändischen Feiertage, die nicht mit Freiheit und Arbeitslosigkeit gefeiert werden. Warum auch. Ist ja Samstag — eh frei. Und nächstes Jahr wird neu verhandelt. Nichtsdestotrotz ist das ein feiernswerter Tag und ich werde nachher mal sehen, was das Mehkhong-Lager hergibt.

Somdej Chao Fa Mahidol Adulyadej Kromma Khun Songkla Nakarin (????????????????????? ???????????????????????????????????? ???????????????????????? ?????????????????????????????????????????????????????????) war der Vater von König Ananda Mahidol (Rama VIII) und König Bhumibol Adulyadej (Rama IX) der auch heute noch wohlwollend die Geschicke Thailands lenkt. Selber König war er nie, was daran liegen könnte, dass er nur das 69. Kind seines Vaters König Chulalongkorn (Rama V) war.

Ich glaube, ich werde mal diese ganzen Verwicklungen graphisch darstellen müssen. Ich bezweifle, dass die Thais da selbst durchsehen. Jedenfalls wird er heute gefeiert.

Und pl??tzlich war ein Loch in der Wand

Man hat zur Zeit erschwerten Zugang zum Weltennetz. Grund ist die termingerechte Anbringung einer “Müssen wir nicht immer außenrum laufen und Patrick dem Herzinfarkt näher bringen wenn wir von hinten aus dem Dunkel mit Wünschen und Fragen herausgeschossen kommen und er uns nicht kommen hört weil er laute Musik aus um die Ohren schließenden Kopfhörern hört”-Öffnung in der Wand. Ich nehme auch an, dass dann öfter die Milch alle ist (so wie jetzt eben) weil das Kaffeekochen dann keine Weltreise mehr ist (auch ich bin drei Meter näher an den Wasserkocher gezogen).

Das Leben ist schön. Ich möchte an der Stelle nochmal die Masseuse und die Köchin erwähnen.

PS: Begrüßen Sie uns auch das nächste Mal wieder, wenn es heißt: Platzieren Sie soviele Insider wie möglich unter einem aussagekräftigen Bild.

Ohrwurm

Wenn Gitarrenakkorde Ohrwürmer werden, leide ich mal wieder an Schlaflosigkeit. Diesmal hab ich den Akkord aber innerhalb eines Tages in meinen 25GB gefunden. Das ist das leicht angepitchte Dubbeldubbdubbdubbdubbdubb von “Come Inside (FakeID’s Elektrophunk dub)” von chemicalbrothersremixed.com ab Minute 4:35 bis ca. 5:35 (und später im Hintergrund). Es ist anzunehmen, dass der Autor erfolgreich den Schlaf antreten werden kann. Auch wenn das nur eine komische kleine (lasst es uns) Warteschlangenmusik (nennen) ist.

Affordable Relationship Counceling in Samui

Unter der titelgebenden Überschrift findet sich im Community Newspaper (ein Versuch den Glanz meines Lieblingsmagazins auf der Insel auch auf normalem Zeitungspapier einmal monatlich unter die Leute zu bringen) eine sehr ansprechende Anzeige im Classifieds-Bereich, die ich dem geneigten Leser nicht unkommentiert vorenthalten möchte:

Kuhn Ah is a specialist in mixed cultural relationships.

Ich auch.

She is trained to help specifically Farang/Thai couples. She can speak fluent in both languages and help you quickly establish a sound understanding so you can benefit and get to where you want to be fast.

Ich wollte schon immer mal jemanden kennen lernen, der Farang spricht. Diese alte nahezu ausgestorbene Sprache hört man ja heutzutage nicht mehr allzuoft auf unseren Straßen.

Jedenfalls weiß ich jetzt wo ich mit der nächsten Thai hingehe. Und auf diese Benefits, die man mit einer Thai angeblich hat, geh ich mal gar nicht ein.

Was? Oh! Der Text geht ja noch weiter!

She can help singles also to gain knowledge to find that perfect partner.

Yes! Strike! Coupling!

Call her for more details and your first discounted session for under 1000.

Und dann steht da eine Emailadresse. Hmm. Bei GmX.net. kann man da neuerdings auch telefonieren?

Insomnia – The Evil Escapes

Was sich <txp:gho_permalink id=“300”>neulich</txp:gho_permalink> schon angedeutet hat ist nun zur Gewissheit verkommen. <txp:gho_permalink id=“96”>Mal</txp:gho_permalink> <txp:gho_permalink id=“225”>wieder</txp:gho_permalink> insomnente Nächte verlebend begehe ich die ersten Tage der noch jungen Hundertschaft neuer Tage. Wenn ich bei den ersten drei Zyklen gewisse Begründungen finden kann, die mich einleuchtend um den Schlaf brachten, so nicht diesmal. Allerdings vermutlich und überhaupt kann man (ich) das immer erst hinterher sagen. Gut nur, dass 3 Uhr morgens die Simpsons wiederholt werden. Gut nur ganz allgemein, dass ein Fernseher in der Nähe meiner Schlafstatt sein Dasein fristet. Gut nur, dass ich ein kleines in grünen Flausch eingelegtes Buch auf dem Couchtisch liegen habe, in das sich schon einige skurile Gedanken geflüchtet haben.

(Einen Barreegriff als Ohrwurm zu haben ist auch nicht das Gelbe vom Ei (mal abgesehen von den fehlenden Accents auf meiner Thaitastatur))

Scrabble

Eigentlich wollte ich ja einen heroischen Eintrag schreiben über die Nationalen Scrabblemeisterschaften 2005 — da hätte nämlich fast ein Thai gewonnen: Panupol Sujjayakorn . Und dann verliert er zwei zu drei. Naja. Aufregend war das Endspiel ohnehin nicht. Lustig ist, dass Panupol zwar das englische Wörterbuch fast auswendig kennt, aber die meisten Wörter gar nicht versteht . Was man an seinen Worten auf dem Brett auch gut erkennen kann. Nichtsdestotrotz: Im November sind Weltmeisterschaften . Dann tritt er wieder an. Und diesmal akzeptieren wir keine Niederlage.

Gedanken zum Tage

Nun, zwei Punkte:

(sorry, kleiner Insider für zwei absolut nichts miteinander zu tun habende Informationsbrocken)

  1. Ich hatte gerade einen Wahnsinnsgedankenblitz für ein Technologie-Blog das von Frauen gefüllt wird. Technolochicks. Ich finds lustig. Gibts aber garantiert schon. Und da mir einige Voraussetzungen zum Betreiben eines Frauenblogs fehlen und ich kein Geld für eine Operation habe, um die Sache selbst zu regeln, gibts die Idee, wenn sie denn so neu ist hier gratis zum Download. Technolochicks — bittesehr.

  2. Wenn man in Thai sagen will: “Es ist verdammt heiß draußen.” dann sagt man in etwa folgendes: “Es ist so heiß dass deine Leber explodiert.” ?????????????????????????????? (rhon dubb daek) — Ich lass das mal im Raume stehen.

Hausbeschau II

Neues Haus, alte Kamera aber wieder funktionierend. Also neue Hausbeschau. Unsereins bezog ja Mitte des Monats für die letzten Baht die das Singaporegebeutelte Budget hergab <txp:gho_permalink id=“310”>eine nette kleine Hütte</txp:gho_permalink> im Dschungel von Lamai. Nachfolgend nun eine bebilderte Reise durch mein Reich. Das *Haus am Berg*

Wir betreten das ehrwürdige Gemäuer durch die hölzerne Vordertür und sehen uns dem Medienzimmer gegenüber. Die thailändische Standardcouch fehlt ebensowenig wie das in allen Häusern vorhandene Glascouchtischmodell (identisch mit dem im alten Haus — <txp:gho_permalink id=“12”>man vergleiche bitte</txp:gho_permalink>). Auf dem Tisch sehen wir ein Buch mit einem pinken Elefanten sowie verschiedene Drogenbestecks. Einige neckisch verteilte Sessel vervollständigen das noch recht karge Ambiente und geben zwischen durch einen Holzmarionettenelefanten namens Kah (Hubert Kah) bewachten Fernseher und Couch den Weg in die Partyhalle frei.

Die Partyhalle glänzt durch noch zu verplanende Mehrzweck-Leere, einen Kühlschrank und einer fest in den Boden eingemauerten Spüle unter der sich gar trefflich verschiedene Müllsorten verbergen lassen. Im Hintergrund sehen wir das Spa Beddig, in das wir aus Pietätsgründen nur kurz einen Blick werfen wollen.

Das Spa glänzt durch organisierte Gestaltung und charmante Fliesierung. Beachten Sie bitte die Feuchtigkeitscreme mit UV-Schutz sowie den allgegenwärtigen Jacko-Zerstäuber. Im Spiegel erkennt der geneigte Betrachter einen durch verschiedene Ereignisse in naher und ferner Vergangenheit verschlankten Autoren der die Wirkung des Blitzes geschickt zur Verwirrung des Blickes zu nutzen weiß.

Gehen wir weiter zur Spielwiese:

Sehen Sie das geräumige Bett, das geradezu auf Belegung wartet sowie die verschiedenen Fenster die nach draußen führen. Ein kleiner Schrank lädt zum Verweilen ein.

Und nun noch eine Außenansicht des Komplexes:

Beachten Sie bitte das erfahren platzierte Moped, es zieht sich wie ein roter Faden durch die schreiBBloga.de!

Vielen Dank für Ihren Besuch und kommen Sie bloß nicht wieder. Es sei denn, Sie bringen ein Geschenk mit. Danke.

AJaX

Wie das so ist mit meinen Sonntagen — ich nehme mir vor, garantiert nur kurz Email zu checken und die Feeds abzugrasen und auch definitiv wirklich heute in den Tempel zu gehen und verbringe dann den Tag doch vor dem Rechner. Nun gut. Heute fand ich auf der Liste mit den noch zu bearbeitenden Privatprojekten das kleine Wörtchen kURL.de — da hab ich schon lange nicht mehr dran rumgeschraubt. Und wie sich das so trifft beschäftige ich mich in letzter Zeit ein wenig mit AJaX — spricht also nichts dagegen, hier gleich mal ein paar Gimmicks einzubauen. In der Beta wird dann auch schon überprüft, ob die User Unfug eingeben und alles falsche schön pink gefärbt. Muss ich nur noch sowas wie ein Design einbauen, das sieht so 2004 aus derzeit.

Mappologie am Sonntag

Ich habe heute mal die Wats und einige “interessante Stellen” auf meiner kleinen Map upgedated. Interessant ist, dass es auf dieser Insel tatsächlich 28 Wats gibt. Hier findet sicherlich jeder “seinen” Wat. Eine kleine amüsante Anektode zum Kartenmaterial wurde mir von einer vertrauenswürdigen Quelle zugetragen. So begab es sich, dass die Leute die das Satelitenmaterial für Google-Map auswerteten Ko Phangan mit Koh Samui verwechselten. Nun kann man Ko Phangan (ein kleines Stück weit nach Norden scrollen, schon findet man die Insel) bis auf den Boden einzoomen und Häuser betrachten und in Koh Samui nur bis Level 5 zoomen und verschiedene interessante Wolkenformationen studieren. Sehr praktisch.

Fibonacci, Pi und Beer Chang

Li und ich sitzen in meiner präferierten Ladybar an der Theke und trinken Beer Chang. Mai schlängelt sich zu den harten Beats aus den Boxen um eine in Reichweite stehende Stange und schwelgt in ekstatisch rhythmischen Zuckungen. Wir unterhalten uns gerade über Leonardo Pisano und seine Vorliebe für die Null die es vor ihm im Abendland nicht gibt und Li ist schockiert, dass ich Nullen für ausgemachten Unfug halte (ich sage das nur, um eine andere Meinung zu haben und das sehr fruchtbare Gespräch im Fluss zu halten). “Aber dann kannst du doch nie mathematisch beschreiben, dass nichts da ist!” sagt sie. Ich murmel “Das hättest du gerne. Erst gibts nichts und dann noch drüber reden wollen. Nene. Nich mit mir!” und lasse beiläufig meinen Blick über ihre nur von wenigen Stofffetzen bedeckten Beine gleiten.

Mai murmelt an der Stange: “Mich würde ja mal interessieren, warum in der Fibonacci-Folge die Sieben nicht auftaucht. Das ist so eine wichtige Ziffer, wenn nicht die, welche sonst hätte es verdient?” Sie hat eindeutig am meisten von uns gebechert. Ich sage ihr, dass die Folge auf der Grundlage von mathematischen Formeln gebildet wird und es einfach nicht geht, dass die Sieben als Primzahl darin vorkommt. Wäre es keine Primzahl, könnte man nochmal darüber reden. “Jaja. Ihr Europäer erklärt immer alles mit Primzahlen.” Ich hole weit aus und beginne in den Tiefen der Mathematik nach Erklärungen zu wühlen als Li die Diskussion mit einem brüsken “Und überhaupt: Die Fibonacci-Folge ist doch ein total sinnloses Stück abendländischer Mathematik. Damit brauchen wir uns nun wirklich nicht zu beschäftigen! Lasst uns lieber noch ein Chang trinken!” beendet. Ich bin ihr sehr dankbar, denn für einen Augenblick lang will mir nicht einfallen, ob denn nun Pisa als Geburtsort von Pisano inzwischen historisch bestätigt ist oder nicht.

Mai schreit “Hello man!” und lässt ihren Hintern raushängen. Der angerufene Mann aber fährt unbeeindruckt auf seinem knatternden Moped weiter. Sie seufzt, springt an der Stange hoch und lässt sich langsam mit weit abgespreiztem Bein herunterdrehen. Mir fällt ein, dass ich lange keine Klamotten mehr zur Wäscherei gebracht habe. Mai murrt “Pi ist auch nicht mehr, was es früher mal war. Man braucht nur eine kleine Ziffer zu ändern und schon kriegt man keinen Kreis mehr hin.” Sie hat eindeutig am meisten von uns gebechert. Wir pflichten ihr bei, schlagen unsere Chang-Flaschen aneinander und trinken.

Harry Potter. Mal wieder.

Na? Da habt ihr gedacht, ich schreib heute nichts mehr, oder? Geleimt hab ich euch. Jedenfalls habe ich den komischen Harry Potter Nummer 5 fertiggelesen irgendwann diese Woche und finde das ist das miserabelste Stück Crap das jemals einen Drucker verlassen hat (von meiner Diplomarbeit mal abgesehen). Erstens gibt es durchgehend keine Handlung. Man weiss ja gar nicht, worum es eigentlich die ganze Zeit geht. Dann dieses ständige sexuelle Andeuten von Dingen, einfach pervers, ich dachte die ganze Zeit, Band 6 kann eigentlich nur noch ein Porno sein. Und das sollen unsere Kinder lesen? Und dann Harrys Oheim der Black. Das ist ja wohl der eindeutigste Kandidat für die Rückkehr in Band 6 oder 7, so eindeutig untot wie der ist. Und dann dieser Quasihöhepunkt. Jetzt gibts wohl zwei Schuljahre Krieg? Nenene. Nich mit mir. Mit diesem Kram hab ich abgeschlossen. Ich kuck mir vielleicht noch die Filme an (aber nur wegen Garry). Und dafür (nur dafür) bin ich nach Singapore geflogen. Wo doch heutzutage jedes fünfte Flugzeug abstürzt. Man sollte Schadenersatz fordern.