Samui? Samui! Notizen über mein Leben als Auswanderer auf Koh Samui, Thailand

Traumschaum

Irgendwo in Nordeuropa. Ich befinde mich an Bord eines recht gro?en Schiffes mit Ziel Eismeer. Es sind ein paar bekannte Gesichter dabei, die an mir aber stumpf vorbeischauen oder mit sich selbst beschäftigt sind. Ein running Gag wird es werden, dass niemand zwei herumgehende ?pfel und Birnen essen will und sie immer einem anderen verdutzten Gegenüber in die Hand gesteckt werden und man verschwindet, während jenes Gegenüber nun versuchen wird, das Obst loszukriegen.

Die Reise beginnt und es wird klar, dass wir Eisberge bestaunen wollen. Es geht ein Stück einen Kanal oder Fjord entlang, dann plötzlich fährt das Schiff auf dem Land. Da niemand darüber verwundert erscheint, erspare auch ich mir alle Fragen. Ich sehe hinter uns Schienen, auf denen das Schiff fährt und vor uns ein Industriegelände. Im Industriegelände angekommen bleibt das Schiff stehen, denn eine Stra?e komplett von Stahl umgeben (ein Tunnel?) ist vollgestellt mit Schrott. Ein paar Arbeiter kommen und beginnen die Stra?e freizuräumen.

Ich finde, dass wir Zeit genug haben, um schnell noch einige Erledigungen durchzuführen und begebe mich in ein Reihenhaus, das etwas erhöht liegt. Ich wei?, dass mein Haus das in der niedrigeren Reihenhauszone ist, trotzdem geh ich in das höhergelegene. Dort angekommen nehme ich meine Pistole und fülle sie mit 5 Patronen, die wie Leuchtspurpatronen aussehen und einen gelben Punkt oben in der Mitte haben. Es gibt 6 Patronenplätze, 5 werden gefüllt, zwei Dreierreihen, oben links lasse ich frei. Plötzlich stelle ich fest, dass durch das Haus ein starker Strom an Menschen läuft. Unten rein, oben raus. Eine alte Frau bleibt stehen, bestaunt bewundernd meine Pistole und sagt “Nettes Teil, was Sie da haben”. Ich erkläre ihr, dass es nicht meine ist und ich sie nur für jemanden Anderes halte.

Wir (Leute vom Schiff) stehen auf einem Eisberg, unser Führer gibt uns ein paar Anweisungen, unter anderm wenn der Eisberg auseinanderbricht auf ihn zu zu laufen. Ich begebe mich in die Vogelperspektive und beobachte mich. Ich bin allein ein wenig weg von den anderen, ein Grüppchen links von mir, darunter der Führer, dann noch weitere Einzel- und Doppelgruppen. “Natürlich” denke ich, als der Eisberg beginnt auseinander zu brechen beginnt. Alle laufen auf den Führer zu. Dann und wann verschwindet jemand in einer Eisspalte und es werden immer weniger. Plötzlich macht das Schiff mit einem lauten Horn auf sich aufmerksam, es ist am entgegengesetzten Ende des Eisberges, alle sehen ihren Irrtum ein und beginnen auf das Schiff zuzulaufen. Nun laufe auch ich.

Wir sitzen an Bord, essen und trinken und der Führer hält eine Rede, dass es schon traurig sei, dass wir ein paar Mann verloren hätten, aber der Rest habe ja viel Spa? gehabt.

Ich wache auf, höre den Hähnen und Hunden zu und beginne zu überlegen, ob im Norden denn nun die Arktis oder die AntArktis sei. Einige mich mit mir selbst darauf, dass logischerweise unten das Anti hin muss. Die alte Frau kommt vorbei und meint, warum soll denn nicht im Norden das Anti sein, denn schlie?lich gibt es auf alten Landkarten nur im Süden ein Land — die Arktis. Das klingt sehr plausibel und denke noch ein Weilchen nach. Dann denke ich darüber nach, dass dies mein erster Traum wäre, in dem ich aufwache und immer noch träume und wache auf.

PS: Wie gut, dass es jetzt drau?en schon wieder dunkel ist und der liebe Patrick bald brav ins Bettchen steigt.

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