Projekt Swensens
Gestern nach dem Dunkeln des Himmels sprach meine Quelle davon, dass wir mal wieder zu Swensens gehen könnten um ein Eis zu uns zu nehmen. Ich war nicht abgeneigt und so setzten wir uns aufs Moped und fuhren los. Es hatte nur den ganzen Samstag und Sonntag und ein bisschen am Montagmorgen geregnet, weshalb wir von einer mehr oder weniger unüberschwemmten Strecke ausgingen.
Wir entschlossen uns, eine Freundin meiner Quelle einzupacken, um den Sanuk zu steigern. Das scheiterte daran, dass diese Freundin nicht in der vereinbarten Bankbude saß sondern bereits im Feierabend dämmerte. Das ist kein Problem, weil meine Quelle jede Menge Bankbudenbesetzer kennt und so fuhren wir einen dunklen Weg quer durch Bang Rak gen Chaweng, “Bankbooth” und Swensens entgegen.
Die Straße war an manchen Stellen witterungsbedingt durch bis zu einem Meter tiefe Löcher ersetzt und so gab es jede Menge Übungseinheiten im Motocross. Dann entschied der kleine rote Flitzer, dass es an der Zeit wäre, den Hinterreifen flatulent ins Jenseits zu schicken (das Ding hatte schon immer einen Sinn für große Auftritte) also entschieden wir uns um und fuhren erstmal zu einem Mopedladen am Wegesrand.
Dort wurde der Reifen gewechselt und kräftig parliert. Unter anderem erfuhren wir, dass für heute eine Unwetterwarnung für die Insel herausgegeben wurde. Wir lachten. Zahlten. Gingen.
Bankbude Nummer 2 war ebenfalls leer, also entschieden wir uns, in den Tesko zu fahren und ein kaffeehaltiges Getränk zu uns zu nehmen. Dort angekommen wurde eine dritte Freundin angerufen und eingeladen. Die kam dann, aber irgendwie am Ende doch nicht und so gingen wir noch ein paar Bücher kaufen. Ich hab meiner Quelle den thailändischen Harry Potter 1 geschenkt. Ich finde, man sollte Bücher immer im thailändischen Original lesen ;)
Für mich gab es eine thailändische Grammatik der Umgangssprache. Endlich mal eine ordentliche Grammatik die nach Themen sortiert ist, die nützlich sind.
- Referring to things
- Referring to people
- Questions
… und so weiter. Naja.
Bei Swensens waren wir dann doch nicht. Das ist dann erstmal für Mittwoch geplant ;)
Patrick Kollitsch (Dipl. Ing. (FH), soviel Zeit muss sein) hat die ersten 18641 Tage seines Lebens hinter sich und die letzten 7861 Tage davon in Thailand auf Koh Samui, einer kleinen aber ausreichend großen Insel im Golf von Thailand, zu-, ge-, über-, be- und verbracht.
Nun allein bewohnt er einen kleinen Bungalow unter Palmen in Bang Por im Nordwesten der Insel.
In seiner Un-Freizeit bietet er klein- und mittelständischen Unternehmen auf der Insel (und im gesamten südostasiatischen Raum) Dienstleistungen rund um “everything online” an. Man kennt ihn als David’s Neighbour — Online Marketing made in Paradise, denn nichts geht über einen wirksamen Slogan.
Er schreibt hier auf Samui? Samui! über das ganz alltägliche Leben als Farang in Thailand, die Höhen und Tiefen des Lebens und andere Dinge, die ihn interessieren.