Schuld ist eines der mich weniger begeisternden Konzepte des Christentums. Da wird erwartet, dass die Menschheit Schlechtes tut, damit jemand kommen kann und für die Schulden der Menschheit einstehen kann. Ohne diese selbsterzeugte Notwendigkeit eines Erlösers wären alle christlichen Religionen obsolet. Im Buddhismus ist es anders. Es ist wie es ist und der Sinn des Seins liegt darin, mit dem was man hat zurecht zu kommen. Es muss kein Schuldiger für die Misstände des Lebens gefunden werden, weil für die Lösung des Problems nur interessant ist, was (Fakten, Vorgänge) zu einem Problem geführt hat, nicht wer und warum (Motivation). Einer der Gründe warum “fernöstliche” Philosophien erheblicheren Einfluss als christliche Philosophien auf erfolgreiche Business-Strategien haben ist dieser lösungsorientierte Ansatz.
Patrick Kollitsch (Dipl. Ing. (FH), soviel Zeit muss sein) hat die ersten 18641 Tage seines Lebens hinter sich und die letzten 7861 Tage davon in Thailand auf Koh Samui, einer kleinen aber ausreichend großen Insel im Golf von Thailand, zu-, ge-, über-, be- und verbracht.
Nun allein bewohnt er einen kleinen Bungalow unter Palmen in Bang Por im Nordwesten der Insel.
In seiner Un-Freizeit bietet er klein- und mittelständischen Unternehmen auf der Insel (und im gesamten südostasiatischen Raum) Dienstleistungen rund um “everything online” an. Man kennt ihn als David’s Neighbour — Online Marketing made in Paradise, denn nichts geht über einen wirksamen Slogan.
Er schreibt hier auf Samui? Samui! über das ganz alltägliche Leben als Farang in Thailand, die Höhen und Tiefen des Lebens und andere Dinge, die ihn interessieren.