Sieben
Die *Sieben* ist im Buddhismus eine heilige Zahl. Unter anderem wird sie repräsentiert in den Bojjhanga, den sieben Erleuchtungsgliedern (Wissensklarheit, Willenskraft, Güte und Mitleid, Freude, Gleichmut, Achtsamkeit, Sammlung). Au?erdem stehen in jedem Tempel sieben Buddhafiguren mit Spendenkörben. Da muss ich erst noch herausfinden, welchen Sinn das hat.
Jedenfalls wie auch immer und wie der Zufall es will, befinde ich mich seit nunmehr auf den Tag genau sieben Monaten auf dieser Insel. Da wäre Zeit für einen Rückblick und eine Vorschau. Ich hatte auch schon was geschrieben darüber, dass es 212 Tage, 6 Flüge, 10 lange Busreisen (7 davon Nachts), ein “verlorener” Pass, drei Visaruns nach Myanmar, Laos und Singapore und jede Menge Pad Thai gewesen sind. Dann allerdings bin ich in allgemeinendogendepressive Betrachtungen über meine Fähigkeit in emotionaler Hinsicht innerhalb von sieben Monaten so ziemlich alles zu zerschie?en, was ich hatte und andere Thirdlifecrisisgedanken abgedriftet. Und noch ein bisschen mehr Gelaber. Das muss ich mir und dem werten Leser nicht antun. Lassen wir das also und halten still und nachdenklich fest:
Ich bin seit sieben Monaten hier.
Patrick Kollitsch (Dipl. Ing. (FH), soviel Zeit muss sein) hat die ersten 18641 Tage seines Lebens hinter sich und die letzten 7861 Tage davon in Thailand auf Koh Samui, einer kleinen aber ausreichend großen Insel im Golf von Thailand, zu-, ge-, über-, be- und verbracht.
Nun allein bewohnt er einen kleinen Bungalow unter Palmen in Bang Por im Nordwesten der Insel.
In seiner Un-Freizeit bietet er klein- und mittelständischen Unternehmen auf der Insel (und im gesamten südostasiatischen Raum) Dienstleistungen rund um “everything online” an. Man kennt ihn als David’s Neighbour — Online Marketing made in Paradise, denn nichts geht über einen wirksamen Slogan.
Er schreibt hier auf Samui? Samui! über das ganz alltägliche Leben als Farang in Thailand, die Höhen und Tiefen des Lebens und andere Dinge, die ihn interessieren.