Makha Bucha Day
Gestern war Makha Bucha Day. Neun Monate nach Buddhas Erleuchtung am Vollmondtag des dritten Monats des Mondjahres (da braucht man mehr als zehn Finger um das Datum zu errechnen) begaben sich verschiedene Ereignisse:
- 1250 Anhänger, Buddhas Schüler (Arhantas, erleuchtet und von ihm ordiniert), versammelten sich ohne Absprache um Buddha
- Buddha hielt eine Predigt, in der er die Grundlagen des Buddhismuses legte, Ovadhapatimokha genannt.
Damit ist dieser Tag einer der drei wichtigsten buddhistischen Feiertage im Theravada-Buddhismus.
Am Makha Bucha Tag führen Buddhisten vier Verrichtungen durch:
- Tham Bon: Man geht in den Tempel, hört einer Predigt zu, spendet Geld usw.
- Rub Sil: Man trinkt keinen Alkohol und tut nichts Unmoralisches (was mal seltsamerweise sowieso nie machen sollte).
- Tuk Bard: Mönche werden am Vormittag verköstigt. Im Tempel in Choeng Mon gestern war ein mehrere Tische langes Buffet aufgebaut.
- Vien Tien: Man nimmt an der abendlichen Kerzenprozession teil. Dabei prozessiert man mit Kerzen dreimal im Uhrzeigersinn um die Uposatha-Halle, das Hauptgebäude des Tempels herum.
Da es bei den vergangenen Feiertagen in diesem Jahr, sowohl zu Silvester/Neujahr und dem chinesischen Neujahr zu Anschlägen gekommen ist, wurde auch diesmal vor Anschlägen gewarnt und die Sicherheit aufgestockt. Abgesehen von den “normales” Anschlägen im Süden gab es aber keine.
Patrick Kollitsch (Dipl. Ing. (FH), soviel Zeit muss sein) hat die ersten 18641 Tage seines Lebens hinter sich und die letzten 7861 Tage davon in Thailand auf Koh Samui, einer kleinen aber ausreichend großen Insel im Golf von Thailand, zu-, ge-, über-, be- und verbracht.
Nun allein bewohnt er einen kleinen Bungalow unter Palmen in Bang Por im Nordwesten der Insel.
In seiner Un-Freizeit bietet er klein- und mittelständischen Unternehmen auf der Insel (und im gesamten südostasiatischen Raum) Dienstleistungen rund um “everything online” an. Man kennt ihn als David’s Neighbour — Online Marketing made in Paradise, denn nichts geht über einen wirksamen Slogan.
Er schreibt hier auf Samui? Samui! über das ganz alltägliche Leben als Farang in Thailand, die Höhen und Tiefen des Lebens und andere Dinge, die ihn interessieren.