Geister im Santika
Nur wenige Sekunden des neuen Jahres waren vergangen, da stand ein “Pub” (je nach Medienbericht ist es mal ein Pub oder ein Club) in Bangkok in Flammen. Es gab vier Ausgänge, einer davon war den Besuchern bekannt. Es war eine kleine Tür. Die Toiletten hatten nur eine kleine Treppe als Zugang, da kam keiner lebend raus. Im Pub selbst gab es jede Menge brennbarer Materialien, so dass nach wenigen Minuten das gesamte dreistöckige Gebäude in Flammen stand. Die Bilanz bisher: 62 Tote.
Nun suchen die Schaulustigen nach Geistern, die Polizei nach Angehörigen von unidentifizierten Toten, um die 20 Menschen schweben noch in Lebensgefahr.
Zynisch an der ganzen Sache ist, dass die Nacht die Abschiedsparty des Clubs gefeiert wurde, der an einen anderen Ort umziehen wollte. Zynisch auch, dass der Club nur offen war, weil dessen Besitzer eine einstweilige Verfügung erzielten, als 2004 die Polizei die ?ffnung nicht gestatten wollte, weil der Club nicht den Sicherheitsrichtlinien stand hielt.
Glücklicherweise sind nächstes Wochenende Gouverneurswahlen in Bangkok und so reden alle davon, wie sicher man die Clubszene nun machen will. Und Bangkok sauber.
Sicher.
Patrick Kollitsch (Dipl. Ing. (FH), soviel Zeit muss sein) hat die ersten 18641 Tage seines Lebens hinter sich und die letzten 7861 Tage davon in Thailand auf Koh Samui, einer kleinen aber ausreichend großen Insel im Golf von Thailand, zu-, ge-, über-, be- und verbracht.
Nun allein bewohnt er einen kleinen Bungalow unter Palmen in Bang Por im Nordwesten der Insel.
In seiner Un-Freizeit bietet er klein- und mittelständischen Unternehmen auf der Insel (und im gesamten südostasiatischen Raum) Dienstleistungen rund um “everything online” an. Man kennt ihn als David’s Neighbour — Online Marketing made in Paradise, denn nichts geht über einen wirksamen Slogan.
Er schreibt hier auf Samui? Samui! über das ganz alltägliche Leben als Farang in Thailand, die Höhen und Tiefen des Lebens und andere Dinge, die ihn interessieren.