Babies in Tüten II
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- dunkle ecken , horror , tempel
Irgendwie habe ich ganz vergessen zu erzählen, wie die Föten-Horror-Vorlage so richtig ausgegangen ist. Man hat am Ende um die 2.000 Babyleichen aus dem Tempel-Leichenhaus geholt.
Die Leichenbestatter haben sich ein paar Baht durch das Verschwindenlassen von illegal abgetriebenen Föten dazu verdienen wollen. Dummerweise kamen sie nicht auf den Gedanken, die Leichen auch tatsächlich zu verbrennen, sondern haben einfach Raum um Raum mit Plastiktüten gefüllt.
Abtreibungen sind in Thailand nur erlaubt, wenn das Kind behindert geboren werden würde oder durch eine Gewalttat entstanden ist. Die Abtreibungskliniken in Bankok kümmern sich aber nicht sehr um derlei Gesetze, wie man sieht, und Bequemlichkeitsabtreibungen sind an der Tagesordnung.
Nun wird wieder diskutiert, ge-crack-downt und dann vergessen.
Der Tempel, in dem die Plastiktüten gefunden wurden wird sein Leichenhaus abreißen und auf dem Grundstück ein Meditationszentrum errichten.
Patrick Kollitsch (Dipl. Ing. (FH), soviel Zeit muss sein) hat die ersten 18641 Tage seines Lebens hinter sich und die letzten 7861 Tage davon in Thailand auf Koh Samui, einer kleinen aber ausreichend großen Insel im Golf von Thailand, zu-, ge-, über-, be- und verbracht.
Nun allein bewohnt er einen kleinen Bungalow unter Palmen in Bang Por im Nordwesten der Insel.
In seiner Un-Freizeit bietet er klein- und mittelständischen Unternehmen auf der Insel (und im gesamten südostasiatischen Raum) Dienstleistungen rund um “everything online” an. Man kennt ihn als David’s Neighbour — Online Marketing made in Paradise, denn nichts geht über einen wirksamen Slogan.
Er schreibt hier auf Samui? Samui! über das ganz alltägliche Leben als Farang in Thailand, die Höhen und Tiefen des Lebens und andere Dinge, die ihn interessieren.