Tiefe Schärfe
Die Koreaner (die Guten, die im Süden, nicht die mit den Atombomben) sind wirklich einsame Spitze in Hinsicht auf supercoole Special Effects in Seifenopern. Ich sehe mir gerade “young yae’s golden days” an (keine Ahnung wie der tatsächliche Titel ist, aber im Grunde geht es wie immer um eine Frau und zwei Männer, wie in den Thaisoaps) und da kam innerhalb von einer halben Stunde dreimal der gleiche total bahnbrechende Effekt (asiatische Soaps haben immer ein Hauptthema pro Folge, trenn sich jemand, dann brauchen die mitunter eine ganze Folge lang): Der Mann steht hinten, die Frau vorne. Wir sehen nur die Köpfe der beiden. Und immer wenn jemand spricht, dann zoomt die Kamera die Tiefenschärfe auf den Kopf. Natürlich dürfen sie die Köpfe dabei nicht bewegen, sonst klappt die Automatikschärfe nicht mehr. Wenn die dann 10 Minuten lang quatschen hat man viel Zeit, das zu studieren, wenn man kein Koreanisch spricht.
PS: Die kleine Yae ist ziemlich nett (anzuschauen).
Patrick Kollitsch (Dipl. Ing. (FH), soviel Zeit muss sein) hat die ersten 18641 Tage seines Lebens hinter sich und die letzten 7861 Tage davon in Thailand auf Koh Samui, einer kleinen aber ausreichend großen Insel im Golf von Thailand, zu-, ge-, über-, be- und verbracht.
Nun allein bewohnt er einen kleinen Bungalow unter Palmen in Bang Por im Nordwesten der Insel.
In seiner Un-Freizeit bietet er klein- und mittelständischen Unternehmen auf der Insel (und im gesamten südostasiatischen Raum) Dienstleistungen rund um “everything online” an. Man kennt ihn als David’s Neighbour — Online Marketing made in Paradise, denn nichts geht über einen wirksamen Slogan.
Er schreibt hier auf Samui? Samui! über das ganz alltägliche Leben als Farang in Thailand, die Höhen und Tiefen des Lebens und andere Dinge, die ihn interessieren.