Samui? Samui! Das Leben als Auswanderer auf Koh Samui, Thailand

22 May 2013

Normalerweise fällt ja in Thailand nie der Strom aus, weil alle Kabelnetze perfekt gewartet werden, immer genügend Strom vorhanden ist, alle Netze mit Backups versehen sind und überhaupt. Der Drei-Tages-Ausfall im letzten Dezember war ja mehr oder weniger ein Test wie man ohne Strom Kaffee kochen kann und nach wieviel Stunden die Ideen für Offline-Beschäftigungen aus gehen.

Gestern jedoch ging um 6.53 Uhr auf Samui der Strom aus und kam so schnell nicht wieder. Ich entsinne mich, dass in der Nacht dann kurz für 5 Minuten Strom kam – genug Zeit, um von Kopf bis Fuss eingeseift zu sein – und weg war er wieder (zumindest in unserer Gegend).

Anscheinend war ganz Südthailand ohne Strom (Phuket, Hat Yai, Samui und 14 südliche Provinzen)

Seit 10 Uhr heute Morgen haben wir wieder Strom und ich geniesse den Luxus von Kaffeemachine, Aircondition, Fernsehen und Computern.

Andere Bereiche auf Samui hatten eher wieder Strom und auf dem Festland spricht man von rund 2 Stunden Ausfall. Hat halt so seine Nachteile wenn man in einer unwichtigen Region wohnt wie ich.

Grund für den Ausfall:

Authorities said the power blackout was caused by a faulty high-voltage cable from Ratchaburi to Bang Saphan district in Prachuap Khiri Khan, the main power transmission line from the Central region to the South.

Ein Kabel. Eins. Ein einziges $#$%§ Kabel.

17 May 2013

Ich bin mehr oder weniger ein Geek. Das heisst ich verbringe meine Tage und Nächte vor Monitoren, trinke Bier (in Ermangelung an Mate-Getränken in Thailand) und tippe auf klebrigen Tastaturen herum.

Da wirkt es schon sehr blockend, wenn das Internet andauernd down ist. In den letzten Monaten hatte sich so ein Trend entwickelt: Punkt 18 Uhr wurde die Verbindung erst schlecht, dann unnutzbar und dann gegen Mitternacht kam sie zurück. Dummerweise ergab das einen Konflikt mit meiner mehr oder weniger aktivsten und produktivsten Zeitzone (18 bis 24 Uhr).

Nach gefühlten hundert Telephonaten (Ich: die Leitung ist down, Pakete gehen verloren, es liegt keine Verbindung an, kein Signal – der Service: ist Ihr Modem weiss oder schwarz?) kam dann eines Tages ein ergrauter “Ingenieur” vorbei und maas meine Leitungen aus. Mittags. Um Zwölf. Und hat natürlich kein Problem gefunden. Dann hat er mein (weisses) Modem bearbeitet und festgestellt, dass alles richtig eingestellt ist. Abends dann ging das Internet wie geplant runter und hoch und runter und hoch.

Nach weiteren gefühlten hunderten Telephonaten, in denen ich mich über die Wochen und Monate hinweg so langsam auf die oberen Management-Ebenen durchwählen konnte, besserte sich die Lage etwas (je höher das Management umso besser die abendliche Lage, man möge sich das notieren), um dann nach zwei Wochen wieder in den alten Trott zurück zu kehren.

An dieser Stelle mag mir etwas der Kragen geplatzt sein und ich könnte meine Stimme etwas erhoben haben. Von wegen “Rechnungen zahlen”, “Service anbieten”, “unfähige Mitarbeiter”, “kleiner grauer Ingenieur”, “kleiner Schraubenzieher” und so weiter.

Seit Montag geht das Internet immer um 11.30 morgens runter und kommt gegen 5 Uhr nachmittags wieder zurück.

Passend zur Siesta.

13 Apr 2013

Songkran Doodle von GoogleNach vielen Wochen Trockenheit regnet es endlich mal wieder richtig ;)

23 Dec 2012

Ein chinesischer Film a la “The Hangover” macht derzeit Furore – “Lost in Thailand” hat in den rund 10 Tagen, seit der Film angelaufen ist mehrere Rekorde gebrochen: 33.000 Vorstellungen mit 3 Millionen Kinogängern an einem Tag (logischerweise über das Land verteilt), das höchste Einspielergebniss aller Zeiten am ersten Tag, und so weiter und so fort.

Dabei ist es (nur) eine für Asien typische Slapstick-Komödie in der alle für Thailand wichtigen Fakten (Mönche, Massagen, Ladyboys, Fusshautschuppen abknappernde Fische und Wasser) abgehandelt werden. Wie man im Trailer oben (oder hier und hier) selbst sehen kann.

Ich persönlich mag ja chinesische Filme. Habe mir damals “Kung Fu Hustle” wochenlange im chinesischen Original Ton ange- und mich nicht satt sehen können.