Bombenanschlag in Bangkok

Und wieder einmal ist in Bangkok eine Bombe explodiert, diesmal am Erawan-Schrein, einer ziemlich belebten Ecke:

Im Zentrum der thailändischen Hauptstadt Bangkok hat es eine schwere Explosion gegeben. Eine Bombe sei in der Nähe des Erawan-Schreins an einer Kreuzung im Ratchaprasong-Bezirk explodiert, teilte die Polizei mit. Es würden Opfer vermutet.

Interessanterweise gibt es noch nicht viel zu lesen in einheimischen Medien. Anderswo ist von mindestens 5 Toten und mehr als 20 Verletzten die Rede.

[via Spiegel Online]

Karrieren die Ausländer nicht.

The Proletariat!

Neulich hat das Thailändische Arbeitsministerium eine Liste der Jobs, die man als Ausländer in Thailand nicht ausüben darf, veröffentlicht. Zu dumm nur, dass der Azubi bei seiner Bewerbung bei den Angaben zu den Sprachen die er spricht gelogen hat und anscheinend Google Translate genutzt hat.

Und so gibt es interessante Beschränkungen wie bspw:

  • Das Proletariat
  • Den Verkauf jeder Seite
  • Arbeit an goldenen oder silbernen Ottern
  • Tätigkeiten als Thai-Puppe
  • Jobs als Buddha
  • Dinge die man von Hand rollt
  • und viele mehr

Ausser Onlinemarketing bleibt einem da wirklich nicht viel mehr ;)

Seite 2 des Spasses hier.

Nimm’s dir nicht so zu Herzen, Somchai

Somchai Wongsawasdi (einer der Premierminister zwischen Thaksin Shinawatra und heute) hatte vergangenen Mittwoch einen schlechten Traum. Dieser schlechte Traum bewegte ihn, am Donnerstag einen Mönch zu besuchen:

Matichon reported that the former prime minister, relatives and some followers, came to see Phra Khru Sirisilsangwora or Khru Banoi Tejapanyo, abbot of Wat Sri Donmul in Tambon Chompoo of Sarapee district, Chiang Mai province before noon yesterday. He reportedly told the well-known abbot that he felt very uncomfortably after having a bad dream Wednesday night.

Der Mönch führte dann ein Ritual durch, das Pech und Unglück davon abhalten sollte, einen der wohl wichtigsten ehemaligen Premierministers Thailands zu befallen.

Nach dem Ritual (der Mönch piekte Somchai an neun Stellen seines Körpers mit einem Ast) sagte Khru Banoi Tejapanyo ihm dann, dass er es sich nicht so sehr zu Herzen nehmen sollte.

Des Abt’s Ratschlag beruhigte ihn sehr und er fühlt sich nun wohl besser.

[Mehr (auf Englisch) hier]

The Red Pool, The Library Resort Samui

The Library resort in Koh Samui

Fox-News ist ja eigentlich nicht für clevere Inhalte bekannt. Jetzt hat man dort aber eine Liste der 8 seltsamsten Hotel-Pools weltweilt veröffentlicht. Und siehe da, Samui ist auf der Liste vertreten.

Der Pool im Library Resort in Chaweng ist rot. Weshalb man ihn „The Red Pool“ getauft hat. Die interessante Färbung wird durch rote Kacheln erzeugt. Bei Tag und Nacht ein interessanter Anblick.

Thailand’s Armee hackt nicht

WikiLeaks, Alptraum eines jeden Diktators und einiger sogenannter Demokratien, hat neulich die gehackten Emails einer Hackerfirma veröffentlicht. Klingt kompliziert, ist es aber nicht: Hacking Team, eine Firma die an Regierungen interessante Tools verkauft, mit denen man auf fremden Rechnern rumschnüffeln kann oder bei Bedarf sogar Kinderpornographie auf die Rechner laden kann, wurde gehackt, und gut 400GB (das sind 57 schlecht kopierte 2 Stunden Filme) ins weite Internetz hochgeladen.

WikiLeaks hat nun gut 1 Million Emails von Hacking Team veröffentlicht.

Soweit, so gut.

Eine kurze Suche auf der in Thailand geblockten WikiLeaks-Seite (ehem) bringt dann auch mehr als 2.500 Emails (0.25% des Gesamtdatenbestands) in denen von „Thailand“ die Rede ist.

Was den Premierminister Thailands zu der Bemerkung hinreißen lies, dass es die Armee (die zur Zeit die thailändische Regierung stellt, ehem) es nicht nötig hat, Hacking Software zu kaufen.

Auf der AsiaSentinel-Website kann man eine nette Graphik sehen, wie viel Geld aus Thailand zu Hacking Team geflossen ist. Eher magere (im Vergleich zu anderen Ländern in der Liste) 466.482USD.

So kann man also auch einen Elephanten aus einer Mücke machen. Man kann gut verstehen, dass es in Thailand erst in 2017 zu Neuwahlen kommen wird – die Armee hat einfach zu viel zu tun Meldungen zu dementieren.

Reichere Thais

Die neulich erwähnte Familie Chirathivat, Eigentümer der Central-Kaufhaus-Kette und von Platz 1 der reichsten Thais auf Platz 3 gefallen, expandiert nach Deutschland.

Man plant, 50.1% Anteile der SIGNA Investment-Gruppe zu erwerben, der bspw. das Kaufhaus des Westens in Berlin, der Oberpollinger in München und das Alsterhaus in Hamburg gehören. Wieviel Euro genau diese 50.1% sind, wurde nicht gesagt.

Die Chirathivats besitzen bereits Kaufhäuser in Italien und Dänemark. Nachdem man in Thailand keine grossen Umsätze machen, expandiert man im grossen Stile.

Reiche Thais

Die drei reichsten Thais sind laut der Zeitschrift Forbes

  • Platz 1: Dhanin Chearavanont, Chairman of Charoen Pokphand Group, die ihr Vermögen größtenteils mit Versicherungen macht, mit 14.4 Milliarden USD, vergangenes Jahr auf Platz 2
  • Platz 2: Charoen Sirivadhanabhakdi, Eigentümer von Thai Beverage, Hersteller von Chang Beer, mit 13 Milliarden USD, vergangenes Jahr auf Platz 3
  • Platz 3: Familie Chirathivat, Besitzer von Einzelhandelsgeschäften wie beispielsweise Central Festival Samui, mit 12.3 Milliarden USD, vergangenes Jahr auf Platz 1

Dem Chang-Bier-Eigentümer gehts es wohl deshalb so gut, weil ihr Bier immer mehr verdünnt und billig zusammengeschüttet wird, gleichzeitig aber immer teurer wird.

Die ganze Liste gibts hier im Forbes Magazine.

Es wird ein gutes Jahr! Der Ochs hat gesprochen…

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Photo: Reuters

Als Ochse hat man es ziemlich leicht in Thailand, wenn man mehr oder weniger weiss ist. Creme-farbig ist ok. Mit allen anderen Farben ist man mehr oder weniger auf sich selbst gestellt. Aber wie gesagt: weiss, und das Leben ist ein Hit. Dann wird man einmal im Jahr aus dem üppig mit Heu gefülltem Stall und auf ein Feld mit allerlei guter Dinge geführt und dann warten die Leute auch noch darauf, was man zuerst frisst. Was also sollte man nur zuerst fressen…

  • Reis oder Mais: die Ernte und die produzierten Nahrungsmittel werden reichlich ausfallen
  • Grüne Bohnen oder Sesam: die Ernte und die produzierten Nahrungsmittel werden reichlich ausfallen und die Nahrungsmittel die wir jeden Tag zu uns nehmen werden im ganzen Land verfügbar sein
  • Wasser oder Gras – dann wird das Wasser reichlich sein und die Ernten reichhaltig.
  • Alkohol – günstige Voraussetzungen für Transportation und der Export/Import-Handel wird florieren

Wir halten fest: Der Handel mit dem Ausland wird also nur dann florieren, wenn die Kühe Alkoholiker sind.

Auch die Kleiderwahl der die Pflügezeremonie durchführenden Personen hat Einfluss auf das kommende Jahr. Allerdings wird die durch astrologische Konstellationen beeinflusst, ist also weniger zufällig gewählt.

Die Ergebnisse der „Royal Ploughing Ceremony“ (königliche Plfügezeremonie) in dieser Woche sagen ein regenreiches Jahr – Phra Kho Fa, Phra Kho Lert, Phra Kho Perm and Phra Kho Poon, so die Namen der Ochsen, fraßen Gras.

Das Spektakel wird von vielen Bauern beobachtet, die nach der Zeremonie auf das Feld dürfen und die eben gesäten Reiskörner wieder einsammeln. Man sagt, dass nur ein paar dieser königlichen Körner im eigenen Saatgut ausreichen, um eine reiche Ernte für das Jahr zu garantieren. Außderdem werden Reis-Samen von den Forschungsfeldern des Königs verteilt – 2695 Stück, um genau zu sein.

Auf den meisten Reisfeldern im Lande beginnt man auch an diesem Tag (vergangenem Mittwoch) die Aussaat.

Holy Cow!