Der unbekannte Feiertag II
Der
Der
Eine weitere Etappe auf dem Weg zum Inselkino. Es kommt größtenteils auf den Bass an. Und es leuchtet blau. Nur das Wort Karaoke macht mich ein wenig nervös. Hat 2000 gekostet. Quasi Kaffeekasse.
Sich erinnern, dass Google Earth existiert und man es jetzt, wo man wieder unter XP läuft, mal installieren könnte. Downloaden und installieren Starten Koh Samui suchen Feststellen, dass die Qualität genauso schlecht ist wie online Strassennetz einblenden Feststellen, dass die meisten Straßen durchs Meer gehen Feststellen, dass der Pin mit der Bezeichnung Koh Samui im Meer neben Samui steckt Feststellen, dass alle relevanten Städte fehlen Google Earth deinstallieren
Hmm. Unsereins ist ja nicht mehr der Jüngste und so liegt auf meinem Schreibtisch ein Block mit Notizen zur aktuellen Lage. Nichtsdestotrotz frage ich pro Tag mindestens dreimal "Und was wollte ich jetzt gleich wieder machen." Ist immer wieder interessant, was [der Systemanalytiker von gegenüber][1] darauf antwortet. Heute morgen nun fand ich das Wort "überdenken" auf dem Block. Alleinstehend. Kleingeschrieben. Schnell dahingeworfen, darauf deuten die flachen Linien des endenden Enns.
So. Heute war es soweit. Ich habe die Tochter vom Englischlehrer seiner Frau kennengelernt. (Die Tochter der Frau des Englischlehrers? Des Englischlehrers Frau ihre Tochter? Hmm. Naja, seine Tochter dürfte das ja nun auch sein. Irgendwie.) Jedenfalls kam ich wie immer Haa Mong an, um meine Wäsche abzuholen (pünktlich vor dem diese Woche täglich prognostizierten Regenguss). Seine Frau kam mir entgegen, im Schlepptau ihre Tochter und stellte sie mir richtig formal vor, Hände auf ihrer Schultern und nach vorne schieben, "My daughter" sagen und überglücklich grinsen. Ich grinste zurück und sagte Hi. Die Tochter durfte mir dann den Preis sagen, dachte ich wäre ein dummer kleiner Farang und tippte 189 in einen Taschenrechner ein. Ich sagte "Kaojai. Roy Betsip Khaow Bat" was sie heftigst erröten lies.
Ach übrigens war ich neulich mal wieder in Bangkok. Es ging größtenteils darum, gewisse Stempel, die mich als vollwertiges Mitglied der thailändischen Arbeiterklasse erstens ausweisen und zweitens auch im Lande legal rumsitzen lassen vom alten in den neuen Pass transferieren zu lassen. [Das letzte Mal ging das ein wenig schief][1], weil ich nicht wusste, dass man dazu Geld benötigt. Im "normalen" Immigration-Office hätte es geklappt, aber wir sind ja übers BOI im Lande, was das alles etwas exklusiver macht. Und wer aus Goldschüsselchen fressen will, sollte auch das Gold dafür liefern.
... wird jedesmal besser. Allerdings auch schmutziger, verautoigter, heißer und nerviger. Was die Busfahrten angeht. Werde mal bei Gelegenheit den Zug testen. Mehr später.
Wenn Sie heute eine Reise beginnen, sei es nach Hause oder anderswohin, so kommen Sie gut an. Wenn Sie dieses Blog regelmäßig lesen, so sparen Sie Zeit, Bandbreite und Sorgen und kommen Sie erst am Montag wieder hier her. * Wenn Sie dieses Wochenende in Bangkok verbringen (oder Krungthep Mahanakhon, wie wir Kenner gerne nonchalant verlauten lassen) dann FLIEHEN SIE, LAUFEN SIE WEIT WEIT WEG!
Nachdem mein Bumbui-Index (die Frau des Englischlehrers) mehrfach meine Bumbui-Reduzierung erwähnte und auch eine größere Bangkoker Tageszeitung diesen Fakt gestern in einem Artikel zur höchsten Inflationsrate in Thailand seit sechs Jahren erwähnte möchte ich mich auch mal dazu äußern. Es ist ohnehin offensichtlich.
Heute ist irgendein Feiertag. Ich bin heute morgen nach Nathon gefahren (ein etwas verlängerter Arbeitsweg) und alle Tempel waren übervoll mit Menschen. Die Kinder rennen nicht in Schuluniform in der Gegend rum. Es muss also irgendwas los sein. Mal investigieren.
Gestern war ich auf der Geburtstagsparty der Freundin meines Chefes. So. In Deutschland hätte ich das nie gemacht, auf die Freundinnensgeburtstagsparty meines Chefes zu gehen. Einerseits war ich die längste Zeit mein eigener Chef und andererseits hatten die Chefs keine geburtstagspartybesuchenswerten Freundinnen oder waren selbst geburtstagspartyunwert oder ich hab nicht lang genug für sie gearbeitet um auf eine derartige Veranstaltung zu kommen. Wie auch immer. Ich war da. Der Alkohol floss in Strömen (zumindest habe ich hinterher das Gefühl) und hier ist der Chang-Bericht.
... dass die Welt doch ganz schön Scheiße ist. Jaja. Hat sie fast geschafft, mich zu blenden. Aber nich mit mir nich. Klar!?
Zitat des Tages: "You know! This is against the law. So it took long time because she is afraid. But she know my sister." --- Mal so völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Lustig trotzdem.
Der ehemalige Kardinal Ratzinger trifft sich derzeit erstaunlich häufig mit Kritikern der katholischen Kirche. Die Medien freuen sich und schreiben von Reformen, die sie erwarten und kleinere Kritikergruppen beschweren sich, dass sie nicht eingeladen werden. Naja. Könnte man auch anders interpretieren. Packen wir ein bisschen Sun Tzu und Macciavelli dazu klingt es dann so: Kenne deine Gegner. Lerne ihre Schwächen kennen. Wähne sie in Sicherheit. Halte sie in deiner Nähe. Könnte mir glatt sympathisch werden. Der Papst.
And dont forget, i'll be watching you, And the meaning of your motives will come shining through,
Heute haben wir nach langer, ähm, Bestellzeit endlich ein paar Tische bekommen um sowas wie Arbeitsplätze aufzubauen und nicht den ganzen Schreibtisch mit Computer voll stehen zu haben. I am very confident that the boss will also get us the massage-coworker we are requesting as often as we requested the tables. [Der reelle Systemanalytiker gegenüber][1] hat gleich aus allen möglichen Ecken des Büros Kisten mit Kram herangeschafft und messie-mäßig die Liegefläche bepflastert. Ich hab ein wenig Raum geschaffen. Zum Atmen. Für Kram hab ich meinen Rolli. Ausserdem hab ich meinen Arbeitsplatz wieder an einen besseren Beobachtungspunkt gestellt. Man ist ja immer noch Single.