Fehlgeburt
Von den Pandas Chiang Mai’s habe ich schon häufiger im Blog geschrieben. Hin und wieder werden sie schwanger. Dann müssen sie zurück ins (chinesische) Heimatreich, oder auch nicht.
Von den Pandas Chiang Mai’s habe ich schon häufiger im Blog geschrieben. Hin und wieder werden sie schwanger. Dann müssen sie zurück ins (chinesische) Heimatreich, oder auch nicht.
Lin Ping schlägt mal wieder (Nachrichten)Wellen. Unser (der erste und einziger in Thailand geborene) Lieblingspanda aus Chiang Mai verlässt uns nächste Woche in Richtung seiner noch nie besuchten chinesischen Heimat. Wie das so ist mit chinesischen Leihgaben — ihre Kinder gehören China. Nächsten Samstag beginnt die große Reise.
Lin Pin schlägt mal wieder zu. Unser Lieblingspanda aus Chiang Mai hält als EM-Orakel her und macht meine mickrigen Versuche auf ewigen Ruhm damit zunichte. Für das vergangene Nacht stattgefundene Spiel sagte sie voraus, dass Deutschland gewinnen würde.
Die Thais lieben Pandas. In der The Nation kann man heute einen interessanten Artikel lesen, der genau erklärt, warum das Wetter so verrückt spielt und dabei Pandas ins Spiel bringt. Das ist nicht so einfach, aber wenn man sich anstrengt, versteht man es: Da wurden Fossilien gefunden, die darauf hindeuten, dass vor 10.000 Jahren Pandas aus China nach Thailand gekommen und hier verstorben sind. Weil es so kalt war!
Das Chiang Maianische Pandababy Lin Ping feierte gestern seinen ersten Geburtstag. Oder sagen wir besser, die Menschen um das Baby herum:
Ok, der Panda heisst Lin Bing. Besser als alles mit Thai im Namen. Und die ganze tolle unglaubliche Geschichte von der unbefleckten Empfängnis geht weiter: Ein einjähriges Kleinkind hat die Reise nach China, 1 Million Thaibaht und ein Auto gewonnen. Keine meiner vielen Karten wurde gezogen.
So, hier mal ein Pandavideo (nicht aus Chiang Mai, die Internet-Nomaden werden das schon kennen), damit man sich ungefähr vorstellen kann, wie so ein Tag zwischen Panda-Mama und Panda-Baby aussieht. Bambus fressen, rumsitzen oder -liegen.
Thailand ist ganz verrückt nach dem Pandababy. Das merkt man an den täglichen Berichten über Gewichtszunahme, Beinwuchs und andere wichtige Lebensdaten des Winzlings. Die Karten zur Namenswahl waren so begehrt, dass sie fast ausverkauft sind (was daran liegen könnte, dass man durch die Namenslotterie eine Million Baht (immerhin rund 21.000 Euro), ein Auto und eine Reise für Zwei irgendwo nach China gewinnen kann).
Der kleine Panda in Chiang Mai ist nicht nur ausserhalb der normalen Panda-Geburtsmonate auf die Welt gekommen, er (also sie) hat auch eine nicht ganz so normale Färbung. Normalerweise haben Pandas schwarzes Fell an den Beinen, bei Namenlos gehen sie hinten nur bis an die Knie.
Es wurde ja auch Zeit. Nach unendlichen <txp:permlink id=“1196”>Versuchen, die Pandabären im Zoo von Chiang Mai zum ehelichen Sex zu animieren, wurde nun endlich ein kleines Panda-Baby (auf diesem Photo in der Schnauze der Mutter) geboren.